Haboo Dubz: Fried Rize Dubz, Vol. 3

Gabor Polaak ist in seinem Leben schon weit herum gekommen: musikalisch sozialisiert in Budapest, dann nach Manchester ausgewandert, nach London gezogen, dann nach Kambodscha emigriert – dort dann mit „Wat a Gwaan“ das erste Dub-Sound-System Phnom Penhs ins Leben gerufen – und schließlich in die ungarische Heimat zurück gekehrt. Der Weg führte ihn musikalisch von Hip Hop über Drum & Bass zu Reggae und Dub. Klingt folgerichtig. Nun legt er mit „Fried Rize Dubz Vol. 3“ (Dan Dada Records) sein seit 2014 inzwischen drittes Album vor. Ein ganz ausgezeichnetes Album, das sound- und produktionstechnisch zwar keine neuen Wege beschreitet, das aber in Perfektion umsetzt, was modernen, elektronischen Dub ausmacht: Sehr inspirierte, dynamische Produktionen, einfallsreich arrangiert und mit schönen Melodien. Statt „same, same but different“, bietet hier jeder Track neue Einfälle und Überraschungen. Minimalismus ist Polaaks Sache nicht. Sehr cool der – offenbar aus einer Vorlesung gesampelte – Text des ersten Tracks über die merkwürdige Tatsache, dass Nummern, obwohl Konstruktionen des menschlichen Geistes, so perfekt geeignet sind, die Struktur der Welt zu beschreiben. Philo-Dub!

Dr. Dubenstein: Conspiracy Theory

Dub ist kein geschlossenes Genre mit immer den gleichen Protagonisten. Dank seiner stilistischen Offenheit, gibt es permanent einen Strom an „Besuchern“ aus anderen Genres, die ihre Musik mit dem verbinden, was Dub ausmacht – und damit wiederum auf den Dub zurück wirken und den Horizont des Genres erweitern. Daher sind neue Namen, die oft nur ein Album hinterlassen, nicht selten. Doch jetzt ist mir ein Name begegnet, der heraus sticht: Dr. Dubenstein. Abgesehen davon, dass das ein wirklich cooler Name ist, kann er nur zu jemandem gehören, der im Dub wirklich zuhause ist und womöglich schon seit Jahren in einem verborgenen Studio an Hall und Echos schraubt. Die Recherche ergab, dass dieser merkwürdige Charakter angeblich 580 A.D. in Sektion C, Reihe 15, Sitz 23 des Transportschiffes Enigma geboren wurde, während sich dieses auf dem Weg von West Ardevor nach Klacmata befand. Aber ich glaube, das sind Fake-News. Wahrscheinlicher ist, dass es sich tatsächlich um Derrick Parker handelt, einen Studiotechniker, der in Washington DC lebt und bereits mit vielen Bands (von Steel Pulse bis Toots & The Maytals) gearbeitet hat. Nun legt er sein erstes eigenes Album vor: „Conspiracy Theory“ (Echo Beach) – ja, seine erste Veröffentlichung überhaupt, wenn man von je einem Track auf drei alten Dub-Samplern absieht. Die Verschwörungstheorie steckt in einem schwarzweiß illustriertem Cover, das den Doktor an den Controls zeigt und unweigerlich an Mad Professor denken lässt. 17 Tracks gibt’s zu hören, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Offenbar das Werk unterschiedlicher Bands und Musiker. Das legt die Vermutung nahe, dass Dubenstein hier die gesammelten Werke seiner langjährigen Dub-Arbeit im Albumformat veröffentlicht. Hören wir mal rein: Die ersten beiden Tracks können mich nicht überzeugen. Sie klingen mir zu sehr nach hölzernem US-Reggae und nach Lovers Rock. Spannender wird es dann mit „Flabba’s iPad“ und spätestens bei „Illuminati Dub“ bin ich bei der Sache. Was dann folgt, klingt mehrheitlich nach der jamaikanischen Schule des Dub – also dem Gegenteil von Steppers & Co. Nicht ganz mein Lieblings-Style, muss ich zugeben, aber dennoch ein gutes Album von superbem Klang und klassisch virtuoser Mixing-Kunst. Mir fehlt etwas Intensität, Entschiedenheit und jene magische Bass-Atmosphäre, die ich so liebe. Doch wer eher die handwerkliche Qualität von Dub schätzt, wird bedingungslos an die Verschwörungstheorie glauben.

Dreadzone: Dread Times

Dreadzone ist eine erstaunliche Band. Ihr erstes Album 1993 stellte für mich eine Zeitenwende des Dub dar. Der Sound war absolut einzigartig und wegweisend. Es folgten More Rockers/Rockers HiFi, Groove Armada, Zion Train (mit dem Album „Siren“) und viele andere, die eine Fusion von Dub und elektronischen Club-Sounds vorantrieben. Aus meiner Sicht damals die absolute Speerspitze der Entwicklung. Umso befremdlicher ist es heute, rund 25 Jahre später, mit „Dread Times“ (DMF) ein neues Album von Dreadzone auf den Tisch zu bekommen, das sich stilistisch kaum weiterentwickelt hat. Es ist immer noch der „revolutionäre“ Sound von vor zwei Dekaden. Merkwürdig. Positiv ließe sich sagen: Dreadzone hat den eigenen Stil gefunden und perfektioniert – und der Stil besteht nicht darin, Avantgarde zu sein, was ich offenbar irrtümlich unterstellt hatte. So betrachte, ist „Dread Times“ durchaus ein gelungenes Album. Verglichen mit anderen Dub- und Reggae-Alben sogar immer noch ausgesprochen eigenständig. Melodiöse Uptempo-Breakbeats, Earl 16 am Mikrophon, üppige Produktion und natürlich, nach wie vor, dem Crossover von Dub und Club verpflichtet. Da fast jeder Track mit einer Vokal-Spur daher kommt, ließe sich trefflich darüber streiten, ob wir es hier überhaupt mit unserem Lieblingsgenre zu tun haben. Dub-Puristen würden wahrscheinlich so heftig den Kopf schütteln, dass die Gefahr einer Gehirnerschütterung bestünde. Ich bin hingegen der Meinung, dass experimentelle, progressive Sounds mit (auch nur entferntem Reggae-Beat) immer Anwärter auf die ehrenvolle Auszeichnung „Dub“ sind. Dumm nur, dass wir es hier mit Retro-Progressivität zu tun haben.

Vibronics Meets Conscious Sounds: Half Century Dub

Die beiden grauhaarigen Herren Dougie Wardrop (Kopf) und Steve Vibronics (Bart) sind Urgesteine der UK-Dub-Szene. Urgestein meint hier, dass sie sich seit rund einem Vierteljahrhundert dem Dub verschrieben haben. Doch schlappe 25 Jahre reichen den beiden nicht. Für ihr neues gemeinsames Album müssen es schon 50 Jahre sein: „Half Century Dub – Five Decades in the Mix“ (Vibronics/Scoops). Ein Konzept-Album also. Aus jeder Dekade – beginnend mit den 1970er Jahren – rekrutieren die beiden je zwei Produktionen, um sie abwechselnd zu remixen und schön chronologisch in der Tracklist aufzureihen. Steve Vibronics beginnt mit „Jehovia“, einem Ronnie Davis-Original von 1975. Keine Ahnung, ob er dabei Zugriff auf die originalen Mehrspurbänder hatte, oder ob er Samples mit neuen digitalen Produktionen kombinierte, jedenfalls klingt das Ergebnis eher postmodern. Dougie Wardrop folgt mit „Leave Yah“ (Original von Freddie McGregor), was vergleichsweise authentisch klingt. In großen Schritten geht es weiter in die 1980er Jahre: „Try A Thing“ von Junior Delgado als Dub, schön garniert mit zeittypischen Music-Works-Samples. Mit dem Wechsel in die 1990er kommen endlich eigene Produktionen der beiden ins Spiel, die Ära des UK-Neo-Dubs begann. Gefühlt würde man sagen, seit damals hat sich beim Sound von Vibronics und Conscious nichts mehr getan. Doch die beiden UK-Dubber setzen alles daran, diesen Eindruck zu zerstreuen und führen – stellvertretend für die letzten Dekaden – Tracks ins Feld, die eine Entwicklung hin zu härteren Sounds suggerieren. Es gipfelt dann mit „Blaze A Fire Dub“ und „Hail Up Dub“ in einem ziemlich kompromisslosen Steppers-Style – gewissermaßen dem evolutionäre Endzustand, der Krönung der Dub-Schöpfung. Naja, mal schauen, was danach kommt.

Mahom: Fell In

Frankreich ist das neue Zuhause von Dub. Hier entstehen (zumindest gefühlt) so viele Dub-Produktionen, wie nirgendwo sonst auf dem Globus. Dabei pflegen die französischen Knöpfchendreher einen recht traditionellen Stil, als hätten sie den Staffelstab von den Briten weitergereicht bekommen. Im vorderen Feld laufen Antoine und Joris, die unter dem Namen Mahom seit 2011 inzwischen vier Dub-Alben veröffentlicht haben. Ihr neustes Werk ist „Fell In“ (Flower Coast) und präsentiert 12 saubere Dub-Tracks. Der Sound besteht aus purer Elektronik, ist ziemlich reduziert – dafür aber bassgewaltig. Die Rhythms wälzen sich langsam und zäh aus den Lautsprechern, werden manchmal mit etwas Gesang unterstützt und verlassen sich ansonsten auf das Motto: „Weniger ist mehr“. Über Samples werden Assoziationen an House oder Worldmusic geweckt – oder gar an Dup-Poetry. Mein Favorit: „The Big Empty“, ein ruhiges Stück, das mich unweigerlich an Dreadzone denken lässt. Besonders betörend ist der mit leiser Stimme von Lisoun gesprochene, melancholische Text über ihre Frustrationen und Sehnsüchte. Passt gut zu Dub. Das Album steht bei Bandcamp zum kostenlosen Download bereit.

Jah Wobble: In Dub

cs3230474-02a-big

Im Dub-Kontext taucht der Name Jah Wobble immer mal wieder auf, obwohl seine Musik sich dem Genre gar nicht zuordnen lässt. Meine Theorie: Der Name macht’s – und seine Profession als Bassist. Bekanntlich startete Mr. Wobble seine Karriere bei der Post-Punk-Band Public Image Ltd., deren Sound er durch seine Reggae-ähnlichen Basslines stark beeinflusste. Seit den 1980er Jahren wandelte er auf Solo-Pfaden, erfand sich und seine Musik mehrfach neu und landete zuletzt bei Worldmusic. Letztes Jahr veröffentlichte er so etwas wie seine musikalische Autobiographie in Form einer 6-CD-Box. Beeindruckend, aber für Dubheads denkbar uninteressant. Erst seine diesjährige Retrospektive entspricht genau dem, was wir alle von seinem Namen schon immer erwartet hatten: „In Dub“ (Cherry Red Records). Es handelt sich um eine Compilation der 34 Tracks seiner Karriere, die nach eigener Aussage „am stärksten Dub-beeinflusst sind“. Das Spektrum reicht dabei von seinem Frühwerk aus den 1980er Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart. Wer jetzt astreinen Reggae-Dub erwartet, liegt trotzdem falsch. Wobbles Dub-Verständnis beruht auf Hall, Echo und vor allem Bass – nicht jedoch auf Reggae-Offbeats. Und natürlich auf verrückten Sound-Experimenten, die meist aus einem Mix diverser Genres und Musikkulturen bestehen. So gesehen also ein, trotz seiner Länge, sehr kurzweiliges Album, auch wenn es mit Dub in unserem Sinne nicht allzu viel zu tun hat.

Rating 4 Stars

Irievibrations: Dub Station

page1image1400

Bei Irievibrations gibt’s was zu feiern. Das Wiener Label um die drei Brüder Lechleitner (Professa, Tomic und Syrix) veröffentlicht unter der Katalognummer „Irie100“ das hundertste Album. Das bemerkenswerte daran: Begangen wird dieses Jubiläum mit einem lupenreinen Dub-Album: „Dub Station“ (Irievibrations), für das Produzent Syrix einige der besten Tunes aus der inzwischen dreizehnjährigen Geschichte des Labes eigenhändig durch den Dub-Wolf gedreht hat. Das ist doch mal was: Dub als Krönung des musikalischen Schaffens. Recht so! Immerhin ist Dub ja so etwas wie die Metaebene eines Reggae-Stücks. Eine Reflexion der reinen Form. Womit ließe sich eine Retrospektive cleverer und anspruchsvoller gestalten? Kurz gesagt: Ich bin ganz bei Syrix und seinen Brüdern – gute Idee, gutes Konzept. Hören wir mal, wie beides in die Tat umgesetzt wurde: 14 Dubs versammelt die „Dub Station“, basierend auf Tunes von u. a. Luciano, Anthony B., Junior Kelly, Jahcoustix und Kabaka Pyramid – um nur die prominentesten zu nennen. Allesamt von Syrix produziert und prächtige Beispiele für den wunderbar runden, harmonischen „Irievibrations Trademark Sound“. Schöne Arrangements, perfekt gespielt, hundert Prozent dynamisch, tight und crisp. Ein bisschen Mainstream zwar, aber nie langweilig – was übrigens auch auf den Mixing-Style zutrifft: Syrix zelebriert hier das Erbe von Tubby & Co in höchster Vollendung. Keine allzu gewagten Experimente, keine schrägen Samples, kein bisschen radikal – einfach nur klassisch schön. Das kann er sich auch leisten, denn sein Ausgangsmaterial ist einfach makellos. Warum es also verfremden oder mit Samples overdubben? Als einzige, kleine Kritik ließe sich vielleicht anmerken, dass der Vocal-Anteil noch etwas hätte reduziert werden können. Andererseits müsste man dann auf die netten Melodien verzichten, die hier stets anklingen.

Rating 5 Stars

Dub Spencer & Trance Hill: Deep Dive Dub

cs3202904-02a-big

Unzählige Dub-Alben verorten ihre Musik assoziativ im Weltall, obwohl es im luftleeren Raum bekanntlich totenstill ist. Von Echos keine Spur. Da ist es schon viel sinnvoller, unter die Wasseroberfläche zu gehen und Assoziationen an Echolot-Sounds zu bemühen. Unsere vier Lieblings-Schweizer-Dubheads Dub Spencer & Trance Hill machen mit ihrem neuen Album „Deep Dive Dub“ (Echo Beach) genau das. Auch wenn es sound-seitig keine Unterwasser-Anklänge gibt, so stimmt doch die Atmosphäre: dunkel, bleischwer und hypnotisch-halluzinativ, wie im Tiefenrausch: das Ganze natürlich unverkennbar live handgespielt und gar nicht mehr so elektronisch anmutend, wie auf ihrem letzen Album „Physical Echoes“. Eigentlich produzieren die Schweizer lupenreinen Dub mit Jazz-Sound. Eine eigenwillig hybride Musik, die meiner Vorstellung von Dub gleichermaßen ent- wie auch widerspricht. Manchmal kann ich mich nur schwer entscheiden, ob ich ihrer Faszination erliegen soll, oder ob ich auf Distanz bleibe. Das aktuelle Album macht es mir in dieser Hinsicht besonders schwer, da ihm die sonst üblichen Köder, wie eingängige Melodien oder bekannte Riddims, weitgehend fehlen. Eine spröde, komplexe und anspruchsvolle Musik, die ihre wahre Kraft live in concert am besten entfaltet, in der dichten Atmosphäre kleiner Venues und in der Gemeinschaft eines eingeschworenen Publikums. Auf Platte will der Funke diesmal leider nicht so richtig überspringen.

Rating 4 Stars

L. U. K. L.: Dubs

cs3191611-02a-big

Wer seinen Dub schön schräg und experimentell mag, der sollte hier mal reinhören: „Dubs“ von L. U. K. L. Ein wirklich spannendes Album, dem es bravourös gelingt, Sound-Experimente und harmonischen Flow miteinander zu verbinden. Die Beat-Basis wird – obschon einige Beats durchaus ziemlich vertrackt sind – niemals in Frage gestellt und bildet das Fundament für nicht selten schräge Arrangements und Instrumentierungen, merkwürdige Samples und verblüffende Sounds einerseits und meditativ-gelassene Grooves andererseits. Dabei folgt L. U. K. L. nicht immer Reggae-Offbeats, bleibt soundtechnisch aber stets kompatibel. Über den mysteriösen L. U. K. L. ist übrigens kaum etwas heraus zu bekommen. Eine investigative Web-Recherche offenbarte immerhin so viel: Hinter den vier Buchstaben steckt Lutz Kloppe, ein in experimentellen, elektronischen Sounds beheimateter (wahrscheinlich) Kölner DJ, der seine Spuren im Netz offenbar aktiv verschleiert. Aber wer die Tracks erzeugt, ist ja eigentlich auch egal. Wichtig ist, was hinten raus kommt – wie unser Altkanzler schon wusste. Und das ist richtig spannend, wenn auch nicht sonderlich populär: Spotify listet für L. U. K. L. nur 17 monatliche Hörer. Kann sein, dass ich das ganz alleine war.

Rating 4 Stars

Augustus Pablo: King David’s Melody

81iveiw4t-l-_sl1200_

Alles muss raus! Augustus Pablo im Angebot! Nach „Rockers International“ und „Original Rockers“, die Anfang und Mitte 2016 in den Regalen standen, erscheint jetzt mit „King David’s Melody“ (VP) mein Augustus Pablo-Lieblingsalbum als aufgebohrte Wiederveröffentlichung. Die hier versammelten Stücke sind weit weniger prominent, als die auf den vorgenannten Alben, aber dafür haben sie einen ganz entscheidenden Vorteil: Es sind reine Instrumentalstücke. Unfassbar schöne Stücke! Was vielleicht auch daran liegen könnte, dass Pablo hier teilweise auf bestehende Klassiker zurückgreift, wie z. B. „Riding on a High & Windy Day“ von den Paragons, „Mr. Bassie“ und „Problems“ von Horace Andy, „Free Soul“ von Jackie Mittoo“ und zuletzt „Kent Road“, ursprünglich produziert von Herman Chin-Loy, das hier in einer schön schrägen Drummachine-Version zu hören ist. Insbesondere begeistern mich aber auch die Pablo-Originals wie „West Abyssinia“ mit dem schönen Xylophon-Spiel oder auch die unglaublich betörende Melodikamelodie auf „Selfish Youth“. Der Sound des Albums ist wunderbar warm, positiv und uplifting – ein reifes Werk Pablos, bei dem er keine Kompromisse eingehen musste und einfach seine Idealmusik umsetzen konnte. Welch positive Kraft seiner Musik innewohnt, bringt auch der Titel des Albums „King David’s Melody“ zum Ausdruck: King David war angeblich der Autor einiger Psalme, die er wohl gerne mit Harfenbegleitung selbst vortrug: „And it came to pass, when the evil spirit from God was upon Saul, that David took an harp, and played with his hand: so Saul was refreshed, and was well, and the evil spirit departed from him“. Ein Versprechen, das auch Pablos magische Musik mit Leichtigkeit einzulösen vermag. Doch das Beste kommt zum Schluss: Die Melodie des König David umfasste bei ihrer Erstveröffentlichung 1983 nur elf Instrumentals. Auf dem aktuellen Reissue sind sie um neun Dub-Versions ergänzt worden! Und das ist noch nicht alles: Da das Mastering wieder Kevin Metcalfe anvertraut wurde, klingen sämtliche zwanzig Tracks so gut, wie nie zuvor.

Rating 5 Stars