Mahom: Fell In

Frankreich ist das neue Zuhause von Dub. Hier entstehen (zumindest gefühlt) so viele Dub-Produktionen, wie nirgendwo sonst auf dem Globus. Dabei pflegen die französischen Knöpfchendreher einen recht traditionellen Stil, als hätten sie den Staffelstab von den Briten weitergereicht bekommen. Im vorderen Feld laufen Antoine und Joris, die unter dem Namen Mahom seit 2011 inzwischen vier Dub-Alben veröffentlicht haben. Ihr neustes Werk ist „Fell In“ (Flower Coast) und präsentiert 12 saubere Dub-Tracks. Der Sound besteht aus purer Elektronik, ist ziemlich reduziert – dafür aber bassgewaltig. Die Rhythms wälzen sich langsam und zäh aus den Lautsprechern, werden manchmal mit etwas Gesang unterstützt und verlassen sich ansonsten auf das Motto: „Weniger ist mehr“. Über Samples werden Assoziationen an House oder Worldmusic geweckt – oder gar an Dup-Poetry. Mein Favorit: „The Big Empty“, ein ruhiges Stück, das mich unweigerlich an Dreadzone denken lässt. Besonders betörend ist der mit leiser Stimme von Lisoun gesprochene, melancholische Text über ihre Frustrationen und Sehnsüchte. Passt gut zu Dub. Das Album steht bei Bandcamp zum kostenlosen Download bereit.

Jah Wobble: In Dub

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Im Dub-Kontext taucht der Name Jah Wobble immer mal wieder auf, obwohl seine Musik sich dem Genre gar nicht zuordnen lässt. Meine Theorie: Der Name macht’s – und seine Profession als Bassist. Bekanntlich startete Mr. Wobble seine Karriere bei der Post-Punk-Band Public Image Ltd., deren Sound er durch seine Reggae-ähnlichen Basslines stark beeinflusste. Seit den 1980er Jahren wandelte er auf Solo-Pfaden, erfand sich und seine Musik mehrfach neu und landete zuletzt bei Worldmusic. Letztes Jahr veröffentlichte er so etwas wie seine musikalische Autobiographie in Form einer 6-CD-Box. Beeindruckend, aber für Dubheads denkbar uninteressant. Erst seine diesjährige Retrospektive entspricht genau dem, was wir alle von seinem Namen schon immer erwartet hatten: „In Dub“ (Cherry Red Records). Es handelt sich um eine Compilation der 34 Tracks seiner Karriere, die nach eigener Aussage „am stärksten Dub-beeinflusst sind“. Das Spektrum reicht dabei von seinem Frühwerk aus den 1980er Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart. Wer jetzt astreinen Reggae-Dub erwartet, liegt trotzdem falsch. Wobbles Dub-Verständnis beruht auf Hall, Echo und vor allem Bass – nicht jedoch auf Reggae-Offbeats. Und natürlich auf verrückten Sound-Experimenten, die meist aus einem Mix diverser Genres und Musikkulturen bestehen. So gesehen also ein, trotz seiner Länge, sehr kurzweiliges Album, auch wenn es mit Dub in unserem Sinne nicht allzu viel zu tun hat.

Rating 4 Stars

Irievibrations: Dub Station

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Bei Irievibrations gibt’s was zu feiern. Das Wiener Label um die drei Brüder Lechleitner (Professa, Tomic und Syrix) veröffentlicht unter der Katalognummer „Irie100“ das hundertste Album. Das bemerkenswerte daran: Begangen wird dieses Jubiläum mit einem lupenreinen Dub-Album: „Dub Station“ (Irievibrations), für das Produzent Syrix einige der besten Tunes aus der inzwischen dreizehnjährigen Geschichte des Labes eigenhändig durch den Dub-Wolf gedreht hat. Das ist doch mal was: Dub als Krönung des musikalischen Schaffens. Recht so! Immerhin ist Dub ja so etwas wie die Metaebene eines Reggae-Stücks. Eine Reflexion der reinen Form. Womit ließe sich eine Retrospektive cleverer und anspruchsvoller gestalten? Kurz gesagt: Ich bin ganz bei Syrix und seinen Brüdern – gute Idee, gutes Konzept. Hören wir mal, wie beides in die Tat umgesetzt wurde: 14 Dubs versammelt die „Dub Station“, basierend auf Tunes von u. a. Luciano, Anthony B., Junior Kelly, Jahcoustix und Kabaka Pyramid – um nur die prominentesten zu nennen. Allesamt von Syrix produziert und prächtige Beispiele für den wunderbar runden, harmonischen „Irievibrations Trademark Sound“. Schöne Arrangements, perfekt gespielt, hundert Prozent dynamisch, tight und crisp. Ein bisschen Mainstream zwar, aber nie langweilig – was übrigens auch auf den Mixing-Style zutrifft: Syrix zelebriert hier das Erbe von Tubby & Co in höchster Vollendung. Keine allzu gewagten Experimente, keine schrägen Samples, kein bisschen radikal – einfach nur klassisch schön. Das kann er sich auch leisten, denn sein Ausgangsmaterial ist einfach makellos. Warum es also verfremden oder mit Samples overdubben? Als einzige, kleine Kritik ließe sich vielleicht anmerken, dass der Vocal-Anteil noch etwas hätte reduziert werden können. Andererseits müsste man dann auf die netten Melodien verzichten, die hier stets anklingen.

Rating 5 Stars

Dub Spencer & Trance Hill: Deep Dive Dub

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Unzählige Dub-Alben verorten ihre Musik assoziativ im Weltall, obwohl es im luftleeren Raum bekanntlich totenstill ist. Von Echos keine Spur. Da ist es schon viel sinnvoller, unter die Wasseroberfläche zu gehen und Assoziationen an Echolot-Sounds zu bemühen. Unsere vier Lieblings-Schweizer-Dubheads Dub Spencer & Trance Hill machen mit ihrem neuen Album „Deep Dive Dub“ (Echo Beach) genau das. Auch wenn es sound-seitig keine Unterwasser-Anklänge gibt, so stimmt doch die Atmosphäre: dunkel, bleischwer und hypnotisch-halluzinativ, wie im Tiefenrausch: das Ganze natürlich unverkennbar live handgespielt und gar nicht mehr so elektronisch anmutend, wie auf ihrem letzen Album „Physical Echoes“. Eigentlich produzieren die Schweizer lupenreinen Dub mit Jazz-Sound. Eine eigenwillig hybride Musik, die meiner Vorstellung von Dub gleichermaßen ent- wie auch widerspricht. Manchmal kann ich mich nur schwer entscheiden, ob ich ihrer Faszination erliegen soll, oder ob ich auf Distanz bleibe. Das aktuelle Album macht es mir in dieser Hinsicht besonders schwer, da ihm die sonst üblichen Köder, wie eingängige Melodien oder bekannte Riddims, weitgehend fehlen. Eine spröde, komplexe und anspruchsvolle Musik, die ihre wahre Kraft live in concert am besten entfaltet, in der dichten Atmosphäre kleiner Venues und in der Gemeinschaft eines eingeschworenen Publikums. Auf Platte will der Funke diesmal leider nicht so richtig überspringen.

Rating 4 Stars

L. U. K. L.: Dubs

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Wer seinen Dub schön schräg und experimentell mag, der sollte hier mal reinhören: „Dubs“ von L. U. K. L. Ein wirklich spannendes Album, dem es bravourös gelingt, Sound-Experimente und harmonischen Flow miteinander zu verbinden. Die Beat-Basis wird – obschon einige Beats durchaus ziemlich vertrackt sind – niemals in Frage gestellt und bildet das Fundament für nicht selten schräge Arrangements und Instrumentierungen, merkwürdige Samples und verblüffende Sounds einerseits und meditativ-gelassene Grooves andererseits. Dabei folgt L. U. K. L. nicht immer Reggae-Offbeats, bleibt soundtechnisch aber stets kompatibel. Über den mysteriösen L. U. K. L. ist übrigens kaum etwas heraus zu bekommen. Eine investigative Web-Recherche offenbarte immerhin so viel: Hinter den vier Buchstaben steckt Lutz Kloppe, ein in experimentellen, elektronischen Sounds beheimateter (wahrscheinlich) Kölner DJ, der seine Spuren im Netz offenbar aktiv verschleiert. Aber wer die Tracks erzeugt, ist ja eigentlich auch egal. Wichtig ist, was hinten raus kommt – wie unser Altkanzler schon wusste. Und das ist richtig spannend, wenn auch nicht sonderlich populär: Spotify listet für L. U. K. L. nur 17 monatliche Hörer. Kann sein, dass ich das ganz alleine war.

Rating 4 Stars

Augustus Pablo: King David’s Melody

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Alles muss raus! Augustus Pablo im Angebot! Nach „Rockers International“ und „Original Rockers“, die Anfang und Mitte 2016 in den Regalen standen, erscheint jetzt mit „King David’s Melody“ (VP) mein Augustus Pablo-Lieblingsalbum als aufgebohrte Wiederveröffentlichung. Die hier versammelten Stücke sind weit weniger prominent, als die auf den vorgenannten Alben, aber dafür haben sie einen ganz entscheidenden Vorteil: Es sind reine Instrumentalstücke. Unfassbar schöne Stücke! Was vielleicht auch daran liegen könnte, dass Pablo hier teilweise auf bestehende Klassiker zurückgreift, wie z. B. „Riding on a High & Windy Day“ von den Paragons, „Mr. Bassie“ und „Problems“ von Horace Andy, „Free Soul“ von Jackie Mittoo“ und zuletzt „Kent Road“, ursprünglich produziert von Herman Chin-Loy, das hier in einer schön schrägen Drummachine-Version zu hören ist. Insbesondere begeistern mich aber auch die Pablo-Originals wie „West Abyssinia“ mit dem schönen Xylophon-Spiel oder auch die unglaublich betörende Melodikamelodie auf „Selfish Youth“. Der Sound des Albums ist wunderbar warm, positiv und uplifting – ein reifes Werk Pablos, bei dem er keine Kompromisse eingehen musste und einfach seine Idealmusik umsetzen konnte. Welch positive Kraft seiner Musik innewohnt, bringt auch der Titel des Albums „King David’s Melody“ zum Ausdruck: King David war angeblich der Autor einiger Psalme, die er wohl gerne mit Harfenbegleitung selbst vortrug: „And it came to pass, when the evil spirit from God was upon Saul, that David took an harp, and played with his hand: so Saul was refreshed, and was well, and the evil spirit departed from him“. Ein Versprechen, das auch Pablos magische Musik mit Leichtigkeit einzulösen vermag. Doch das Beste kommt zum Schluss: Die Melodie des König David umfasste bei ihrer Erstveröffentlichung 1983 nur elf Instrumentals. Auf dem aktuellen Reissue sind sie um neun Dub-Versions ergänzt worden! Und das ist noch nicht alles: Da das Mastering wieder Kevin Metcalfe anvertraut wurde, klingen sämtliche zwanzig Tracks so gut, wie nie zuvor.

Rating 5 Stars

Keith Hudson: Pick a Dub

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Keith Hudsons „Pick A Dub“ (VP) ist Kult, gehört zum Reggae-Weltkulturerbe und wurde von der UNESCO zu einem der sieben Weltwunder erklärt. Mit den Lobeshymnen über dieses Album ließen sich ganze Bücher füllen. Hört man es heute, drängen sich doch Fragen auf wie: Klingt so ein Meisterwerk? Oder besser: Klang so ein Meisterwerk? Nun: hier hilft ein Blick auf die Rezeption in ihrer historischen Dimension: „Pick A Dub“ erschien 1974 in England und war damit eines der ersten Dub-Alben (wenn auch definitiv nicht das Erste, wie gelegentlich zu lesen ist). Gemessen an dem, was die Welt an Musik zu diesem Zeitpunkt kannte (auch mit Blick auf Reggae), ist die Erfindung des Dub als Innvoationsleistung jamaikanischer Produzenten und Studioingenieure gar nicht hoch genug zu schätzen. Dub war radikal neu und ungehört – eine Sensation. Und wenn Dub schon radikal neu war, dann war „Pick A Dub“ seine bis dahin radikalste Manifestation. Die Faszination, die ein Album wie „Pick A Dub“ Anfang der 1970er Jahre auf seine Hörer ausübte, ist aus heutiger Sicht kaum mehr nachvollziehbar. Heute, im Zeitalter der musikalischen Globalisierung, sind neue Sounds, extreme Beats, schräge Dub-Experimente und unzählige Spielarten des Reggae an der Tagesordnung. Hört man heute „Pick A Dub“, so ist es, als würde man eine alte Schwarzweissfotografie anschauen. Neben den bunten, prallen, bewegten Bildern unseres Alltags kann sich das alte Foto kaum behaupten. Doch als sich Mitte des 19. Jahrhunderts die sichtbare Welt wie durch Geisterhand von selbst auf einer silberbeschichteten Glasplatte ablichtete, war das Foto eine Sensation unfassbaren Ausmaßes. Was uns heute an dem Foto interessiert, ist nicht mehr die schlichte Tatsache seiner Existenz, sondern seine historische Authentizität. Es ist ein historischer Zeitzeuge, sagt etwas über Leben und Kultur der Zeitgenossen aus. Doch rein formalästhetisch hat es natürlich längst nicht mehr das Zeug zu einer Sensation. Mir geht es mit „Pick A Dub“ genau so: Die Musik hat eine beeindruckende, historische Aura, aber die ihr einst innewohnende Kraft ist leider nicht mehr nachvollziehbar. Was vor vierzig Jahren radikal neu war, der minimalistische Drum & Bass-Sound, der betonte Bass und der Dub-Mix überhaupt, ist heute klassischer Standard. Daher muss ich gestehen, dass mich meine mangelnde Begeisterung beim Hören des Albums etwas betrübt. Wie gerne würde ich die Aufregung der frühen 70ies-Dub-Entdecker angesichts dieses epochalen Albums erleben. Tja, aber das ist leider die Ungnade der späten Geburt. Apropos Geburt: „Pick A Dub“ hat bereits einige Inkarnationszyklen hinter sich. So wurde es im Laufe der 1970er Jahre gleich mehrfach veröffentlicht und war 1994 das dritte Album des Blood & Fire-Labels – jedoch immer mit dem originalen Umfang von 12 Tracks. Nun erscheint es erstmals mit acht Bonus-Tracks – meist Vocal-Versions – und remastert von Kevin Metcalfe.

Rating 4 Stars

Yabby You: Beware Dub

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Jeder kennt Dicky Burton’s Hymne „Beware, god is watching you“, produziert von Yabby You. Hier gibt’s nun die Dub-Versions dazu: „Beware Dub“ (Pressure Sounds). Und das gleich in zwei Versionen: Das fantastische Dub-Original sowie ein bisher unveröffentlichter und selbst aus heutiger Sicht absolut außergewöhnlicher Mix, der nur aus Orgel-Offbeats und Gesang besteht. Ein schöner Auftakt zu einer gelungenen Wiederveröffentlichung dieses legendären Albums von 1978. Ein Album übrigens, das anders als andere Dub-Werke von Yabby You, nicht in einem Zug als Dub-Album produziert und gemixt wurde, sondern tatsächlich so etwas wie ein Yabby You 7“-B-Seiten-Sampler war. Die Rhythms wurden von den Revolutionaries und den Gladiators eingespielt und die Dubs wahlweise von King Tubby oder Prince Jammy gemixt. Neben den zehn Tracks des Originals, wurde das Rerelease um weitere sechs Tracks ergänzt, von denen vor allem das Tommy McCook-Instrumental „Sensiena“ besonders erwähnenswert ist.

Rating 4 Stars

Brain Damage: Talk the Talk

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Eines der besten Dub-Alben des letzten Jahres kommt aus Frankreich: „Talk the Talk“ (Jarring Effects) von Brain Damage, aka Martin Nathan. Es ist die Dub-Version seines letztjährigen Roots-Albums „Walk the Walk“, auf dem er eine ganze Schar illustrer Foundation-Artists wie Horace Andy, Willi Williams, Winston McAnuff, Kiddus I, Ras Michael u. a. versammelte und sie im jamaikanischen Harry J-Studio aufnahm. (Eine schöne Dokumentation der Aufnahmen ist hier zu finden). Beste Voraussetzungen also für ein brillantes Dub-Werk mit schönen Vocal-Passagen, feinen Melodien und natürlich soliden Beats. Und genau das ist „Talk the Talk“ auch geworden – zumindest das Wenige, was davon zu hören ist, denn das Album hat einen ganz entscheidenden Makel: Die Tracks laufen erheblich zu kurz, maximal vier Minuten (es gibt aber auch Tracks, die über 2,5 Minuten nicht hinaus kommen). Viel zu wenig, um alles das unterzubringen, was Martin zu bieten hat: Seine hervorragenden Rhythms, sein Mix, die gesungenen Melodien und dann noch eingesampelte Interview-Fragmente, in denen die Artists – dem Konzept von „Walk the Walk“ folgend – aus ihrer Kindheit und Jugend erzählen. Der Detailreichtum von Martins Sound, die sensible, ausgewogene Komposition, die Wärme und Seele seiner Stücke, sein feiner, überlegter Mix – alles das hätte erheblich mehr Raum benötigt. Vielleicht fehlte ihm der Mut, die Stimmen der von ihm verehrten Sänger radikal zu kürzen und seine Rhythms selbstbewusst ins Zentrum des Geschehens zu stellen und ganz auf seine musikalische Qualität zu vertrauen. Hätte er neben seinen musikalischen Fähigkeiten auch diesen Mut besessen, dann hätten wir hier wahrscheinlich das beste Dub-Album des Jahres vorliegen. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich will den extended Directors Cut!

Rating 4 Stars

Zion Train: Versions

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Und ewig fährt der Zug nach Zion. Unbeirrbar seinem Gleis folgend, durch Klang-Stürme und Bass-Gewitter, durch unendlich ausgedehnte Echo-Räume und dicht getaktete Zeitschleifen. Tak, tak, tak, tak – die Gleisschwellen geben stoisch den Rhythmus vor. Ein Mann am (Steuer-)Pult treibt die Lokomotive an: Neil Perch. Dub-Veteran der neuen Zeitrechnung. Seit über 25 Jahren lenkt er den Zion Train, ist sich und seiner Musik stets treu geblieben und hat Dub mit unzähligen cleveren und wegweisenden Produktionen über die Maßen bereichert. Doch ganz so hoch greift Neil Perch mit dem neuen Zion-Train-Album nicht: „Versions“ (Universal Egg) versammelt einige herausragende Remixes der letzten Jahre – einige bereits auf anderen Alben und EPs veröffentlicht, andere neu. Ein „Best of Remix“ gewissermaßen. Unter den Remixern befinden sich Steve Vibronics, Dubmatix, Early Worm, Illbilly Itech und Radical Guru – um nur die prominentesten zu nennen. Entsprechend divers ist der Sound: klassischer Dub, Hardcore-Steppers, Dubstep und sogar Drum & Bass ziehen hier wie unterschiedliche Landschaften am Zugfenster vorbei. Eine höchst abwechslungsreiche und aufregende Reise.

Rating 5 Stars