L. U. K. L.: Dubs

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Wer seinen Dub schön schräg und experimentell mag, der sollte hier mal reinhören: „Dubs“ von L. U. K. L. Ein wirklich spannendes Album, dem es bravourös gelingt, Sound-Experimente und harmonischen Flow miteinander zu verbinden. Die Beat-Basis wird – obschon einige Beats durchaus ziemlich vertrackt sind – niemals in Frage gestellt und bildet das Fundament für nicht selten schräge Arrangements und Instrumentierungen, merkwürdige Samples und verblüffende Sounds einerseits und meditativ-gelassene Grooves andererseits. Dabei folgt L. U. K. L. nicht immer Reggae-Offbeats, bleibt soundtechnisch aber stets kompatibel. Über den mysteriösen L. U. K. L. ist übrigens kaum etwas heraus zu bekommen. Eine investigative Web-Recherche offenbarte immerhin so viel: Hinter den vier Buchstaben steckt Lutz Kloppe, ein in experimentellen, elektronischen Sounds beheimateter (wahrscheinlich) Kölner DJ, der seine Spuren im Netz offenbar aktiv verschleiert. Aber wer die Tracks erzeugt, ist ja eigentlich auch egal. Wichtig ist, was hinten raus kommt – wie unser Altkanzler schon wusste. Und das ist richtig spannend, wenn auch nicht sonderlich populär: Spotify listet für L. U. K. L. nur 17 monatliche Hörer. Kann sein, dass ich das ganz alleine war.

Rating 4 Stars

Augustus Pablo: King David’s Melody

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Alles muss raus! Augustus Pablo im Angebot! Nach „Rockers International“ und „Original Rockers“, die Anfang und Mitte 2016 in den Regalen standen, erscheint jetzt mit „King David’s Melody“ (VP) mein Augustus Pablo-Lieblingsalbum als aufgebohrte Wiederveröffentlichung. Die hier versammelten Stücke sind weit weniger prominent, als die auf den vorgenannten Alben, aber dafür haben sie einen ganz entscheidenden Vorteil: Es sind reine Instrumentalstücke. Unfassbar schöne Stücke! Was vielleicht auch daran liegen könnte, dass Pablo hier teilweise auf bestehende Klassiker zurückgreift, wie z. B. „Riding on a High & Windy Day“ von den Paragons, „Mr. Bassie“ und „Problems“ von Horace Andy, „Free Soul“ von Jackie Mittoo“ und zuletzt „Kent Road“, ursprünglich produziert von Herman Chin-Loy, das hier in einer schön schrägen Drummachine-Version zu hören ist. Insbesondere begeistern mich aber auch die Pablo-Originals wie „West Abyssinia“ mit dem schönen Xylophon-Spiel oder auch die unglaublich betörende Melodikamelodie auf „Selfish Youth“. Der Sound des Albums ist wunderbar warm, positiv und uplifting – ein reifes Werk Pablos, bei dem er keine Kompromisse eingehen musste und einfach seine Idealmusik umsetzen konnte. Welch positive Kraft seiner Musik innewohnt, bringt auch der Titel des Albums „King David’s Melody“ zum Ausdruck: King David war angeblich der Autor einiger Psalme, die er wohl gerne mit Harfenbegleitung selbst vortrug: „And it came to pass, when the evil spirit from God was upon Saul, that David took an harp, and played with his hand: so Saul was refreshed, and was well, and the evil spirit departed from him“. Ein Versprechen, das auch Pablos magische Musik mit Leichtigkeit einzulösen vermag. Doch das Beste kommt zum Schluss: Die Melodie des König David umfasste bei ihrer Erstveröffentlichung 1983 nur elf Instrumentals. Auf dem aktuellen Reissue sind sie um neun Dub-Versions ergänzt worden! Und das ist noch nicht alles: Da das Mastering wieder Kevin Metcalfe anvertraut wurde, klingen sämtliche zwanzig Tracks so gut, wie nie zuvor.

Rating 5 Stars

Keith Hudson: Pick a Dub

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Keith Hudsons „Pick A Dub“ (VP) ist Kult, gehört zum Reggae-Weltkulturerbe und wurde von der UNESCO zu einem der sieben Weltwunder erklärt. Mit den Lobeshymnen über dieses Album ließen sich ganze Bücher füllen. Hört man es heute, drängen sich doch Fragen auf wie: Klingt so ein Meisterwerk? Oder besser: Klang so ein Meisterwerk? Nun: hier hilft ein Blick auf die Rezeption in ihrer historischen Dimension: „Pick A Dub“ erschien 1974 in England und war damit eines der ersten Dub-Alben (wenn auch definitiv nicht das Erste, wie gelegentlich zu lesen ist). Gemessen an dem, was die Welt an Musik zu diesem Zeitpunkt kannte (auch mit Blick auf Reggae), ist die Erfindung des Dub als Innvoationsleistung jamaikanischer Produzenten und Studioingenieure gar nicht hoch genug zu schätzen. Dub war radikal neu und ungehört – eine Sensation. Und wenn Dub schon radikal neu war, dann war „Pick A Dub“ seine bis dahin radikalste Manifestation. Die Faszination, die ein Album wie „Pick A Dub“ Anfang der 1970er Jahre auf seine Hörer ausübte, ist aus heutiger Sicht kaum mehr nachvollziehbar. Heute, im Zeitalter der musikalischen Globalisierung, sind neue Sounds, extreme Beats, schräge Dub-Experimente und unzählige Spielarten des Reggae an der Tagesordnung. Hört man heute „Pick A Dub“, so ist es, als würde man eine alte Schwarzweissfotografie anschauen. Neben den bunten, prallen, bewegten Bildern unseres Alltags kann sich das alte Foto kaum behaupten. Doch als sich Mitte des 19. Jahrhunderts die sichtbare Welt wie durch Geisterhand von selbst auf einer silberbeschichteten Glasplatte ablichtete, war das Foto eine Sensation unfassbaren Ausmaßes. Was uns heute an dem Foto interessiert, ist nicht mehr die schlichte Tatsache seiner Existenz, sondern seine historische Authentizität. Es ist ein historischer Zeitzeuge, sagt etwas über Leben und Kultur der Zeitgenossen aus. Doch rein formalästhetisch hat es natürlich längst nicht mehr das Zeug zu einer Sensation. Mir geht es mit „Pick A Dub“ genau so: Die Musik hat eine beeindruckende, historische Aura, aber die ihr einst innewohnende Kraft ist leider nicht mehr nachvollziehbar. Was vor vierzig Jahren radikal neu war, der minimalistische Drum & Bass-Sound, der betonte Bass und der Dub-Mix überhaupt, ist heute klassischer Standard. Daher muss ich gestehen, dass mich meine mangelnde Begeisterung beim Hören des Albums etwas betrübt. Wie gerne würde ich die Aufregung der frühen 70ies-Dub-Entdecker angesichts dieses epochalen Albums erleben. Tja, aber das ist leider die Ungnade der späten Geburt. Apropos Geburt: „Pick A Dub“ hat bereits einige Inkarnationszyklen hinter sich. So wurde es im Laufe der 1970er Jahre gleich mehrfach veröffentlicht und war 1994 das dritte Album des Blood & Fire-Labels – jedoch immer mit dem originalen Umfang von 12 Tracks. Nun erscheint es erstmals mit acht Bonus-Tracks – meist Vocal-Versions – und remastert von Kevin Metcalfe.

Rating 4 Stars

Yabby You: Beware Dub

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Jeder kennt Dicky Burton’s Hymne „Beware, god is watching you“, produziert von Yabby You. Hier gibt’s nun die Dub-Versions dazu: „Beware Dub“ (Pressure Sounds). Und das gleich in zwei Versionen: Das fantastische Dub-Original sowie ein bisher unveröffentlichter und selbst aus heutiger Sicht absolut außergewöhnlicher Mix, der nur aus Orgel-Offbeats und Gesang besteht. Ein schöner Auftakt zu einer gelungenen Wiederveröffentlichung dieses legendären Albums von 1978. Ein Album übrigens, das anders als andere Dub-Werke von Yabby You, nicht in einem Zug als Dub-Album produziert und gemixt wurde, sondern tatsächlich so etwas wie ein Yabby You 7“-B-Seiten-Sampler war. Die Rhythms wurden von den Revolutionaries und den Gladiators eingespielt und die Dubs wahlweise von King Tubby oder Prince Jammy gemixt. Neben den zehn Tracks des Originals, wurde das Rerelease um weitere sechs Tracks ergänzt, von denen vor allem das Tommy McCook-Instrumental „Sensiena“ besonders erwähnenswert ist.

Rating 4 Stars

Brain Damage: Talk the Talk

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Eines der besten Dub-Alben des letzten Jahres kommt aus Frankreich: „Talk the Talk“ (Jarring Effects) von Brain Damage, aka Martin Nathan. Es ist die Dub-Version seines letztjährigen Roots-Albums „Walk the Walk“, auf dem er eine ganze Schar illustrer Foundation-Artists wie Horace Andy, Willi Williams, Winston McAnuff, Kiddus I, Ras Michael u. a. versammelte und sie im jamaikanischen Harry J-Studio aufnahm. (Eine schöne Dokumentation der Aufnahmen ist hier zu finden). Beste Voraussetzungen also für ein brillantes Dub-Werk mit schönen Vocal-Passagen, feinen Melodien und natürlich soliden Beats. Und genau das ist „Talk the Talk“ auch geworden – zumindest das Wenige, was davon zu hören ist, denn das Album hat einen ganz entscheidenden Makel: Die Tracks laufen erheblich zu kurz, maximal vier Minuten (es gibt aber auch Tracks, die über 2,5 Minuten nicht hinaus kommen). Viel zu wenig, um alles das unterzubringen, was Martin zu bieten hat: Seine hervorragenden Rhythms, sein Mix, die gesungenen Melodien und dann noch eingesampelte Interview-Fragmente, in denen die Artists – dem Konzept von „Walk the Walk“ folgend – aus ihrer Kindheit und Jugend erzählen. Der Detailreichtum von Martins Sound, die sensible, ausgewogene Komposition, die Wärme und Seele seiner Stücke, sein feiner, überlegter Mix – alles das hätte erheblich mehr Raum benötigt. Vielleicht fehlte ihm der Mut, die Stimmen der von ihm verehrten Sänger radikal zu kürzen und seine Rhythms selbstbewusst ins Zentrum des Geschehens zu stellen und ganz auf seine musikalische Qualität zu vertrauen. Hätte er neben seinen musikalischen Fähigkeiten auch diesen Mut besessen, dann hätten wir hier wahrscheinlich das beste Dub-Album des Jahres vorliegen. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich will den extended Directors Cut!

Rating 4 Stars

Zion Train: Versions

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Und ewig fährt der Zug nach Zion. Unbeirrbar seinem Gleis folgend, durch Klang-Stürme und Bass-Gewitter, durch unendlich ausgedehnte Echo-Räume und dicht getaktete Zeitschleifen. Tak, tak, tak, tak – die Gleisschwellen geben stoisch den Rhythmus vor. Ein Mann am (Steuer-)Pult treibt die Lokomotive an: Neil Perch. Dub-Veteran der neuen Zeitrechnung. Seit über 25 Jahren lenkt er den Zion Train, ist sich und seiner Musik stets treu geblieben und hat Dub mit unzähligen cleveren und wegweisenden Produktionen über die Maßen bereichert. Doch ganz so hoch greift Neil Perch mit dem neuen Zion-Train-Album nicht: „Versions“ (Universal Egg) versammelt einige herausragende Remixes der letzten Jahre – einige bereits auf anderen Alben und EPs veröffentlicht, andere neu. Ein „Best of Remix“ gewissermaßen. Unter den Remixern befinden sich Steve Vibronics, Dubmatix, Early Worm, Illbilly Itech und Radical Guru – um nur die prominentesten zu nennen. Entsprechend divers ist der Sound: klassischer Dub, Hardcore-Steppers, Dubstep und sogar Drum & Bass ziehen hier wie unterschiedliche Landschaften am Zugfenster vorbei. Eine höchst abwechslungsreiche und aufregende Reise.

Rating 5 Stars

AMJ Meets RSD: Sky Blue Love

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Für eine Reggae-Band ist AMJ ein denkbar uncooler Name. Hier allerdings passt er tatsächlich ziemlich gut, denn die Band hinter dem Namen ist ebenfalls recht uncool. Es handelt sich um das Drum & Bass-Duo Andy Clarke und Mark Spence sowie den Produzenten John Hollis, die bereits in den 1980er Jahren in der Bristoler Band Restriction zusammen spielten. Drei ältere Herren also, die einen sehr gepflegten Reggae mit Jazz-Flair spielen. Interessanterweise angereichert mit Gastmusikern aus Kuba, dem Senegal, Burkina Faso und Kolumbien. Rodigan mag es und für einen trägen Sonntagnachmittag kann ich es mir auch sehr gut vorstellen. Nun aber kommt das zweite Akronym und dadurch wird die ganze Angelegenheit obercool: RSD. Die wahren Dubheads wissen natürlich, dass diese drei Buchstaben für Rob Smith stehen, jenes musikalische Genie, das unter den Namen More Rockers und Smith & Mighty in den 1990er Jahren, ebenfalls von Bristol aus, den Sound des UK-Reggae ins Hier und Jetzt katapultierte, um anschließend die Foundation dafür zu legen, was heute Dubstep und UK-Bass heißt. Seit einigen Jahren zeichnet er für fantastisch radikale Remixes verantwortlich, die von gewaltigem Bass-Sound und stoisch-repetetiven Beats geprägt sind. Verrückt, was dann passierte: Ausgerechnet dieser Rob Smith nahm sich der eher sanften Sounds von AMJ an und remixte deren Oeuvre: AMJ Meets RSD, Sky Blue Love (Astar Artes). Das Ergebnis ist streckenweise atemberaubend. Aus dem braven Instrumental „Heartbeat“ mixte Smith eine pure Druckwelle aus Bass. Noch unglaublicher: „Serious Signs“ beginnt mit lieblichen Klängen einer spanischen Gitarre, bevor auf Takt 32 unvermittelt eine Bass-Attacke einsetzt, die alles andere mit einem Handstreich hinwegfegt. Ein 20 Hertz-Tsunami. Der Großteil des Albums ist aber deutlich gemäßigter, gibt außer dem Bass auch den anderen Instrumenten Raum, modelliert die doch ganz guten Arrangements heraus und beweist damit, dass AMJ letztlich doch gar nicht so uncool sind. Smith pimpt den Sound, gibt ihm Ecken und Kanten und macht ihn bereit für den Dancefloor – aber auch für das geneigte Ohr des sachkundigen Dub-Connaisseurs. Da zeigt sich doch mal wieder, was ein talentierter Dub-Handwerker zu erreichen vermag, wenn er die richtigen Knöpfe zu drehen weiß.

Rating 5 Stars

Tiburk: Some Good Days

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Man sagt mir nach, ich hätte was gegen Steppers. Um das mal klar zu stellen: Das stimmt ganz und gar nicht. Wie für jeden Sound, gibt es auch für Steppers den perfekten Ort, die perfekte Gelegenheit, die perfekte Stimmung. Meiner Ansicht nach, ist das natürliche Habitat von Steppers das Soundsystem. Zuhause auf dem Sofa funktioniert er aber auch – sofern die Lautsprecherboxen groß genug und die Nachbarn aus dem Haus sind. Dann kann es großen Spaß machen, Musik physisch zu erleben und im allumfassenden Bass-Allover zu versinken. Ärgerlicherweise gibt es aber viel zu wenig Steppers–Nachschub, der neben dem körperlichen Erlebnis, auch ein Mindestmaß an Unterhaltung für den Kopf bietet (ja, auch bei viel Bass kann man sich langweilen). Die meisten guten Produktionen fristen ihr Dasein auf Dubplates und werden nur live zum besten gegeben. Wer den Sound zuhause erleben möchte, kann in das Sammeln von 12“-Singles oder EPs einsteigen. Wer aber – wie ich – das Albumformat liebt, sitzt oft auf dem Trockenen. Hin- und wieder gibt es allerdings doch einen Lichtblick, der ein paar gute Stunden auf dem Sofa verspricht: „Some Good Days“ (Odgprog) von Tiburk zum Beispiel. Der Franzose liefert hier idealtypischen Steppers – hart, kompromisslos, mit wuchtigen Basslines – aber auch mit recht hübschen, kleinen Melodien, interessanten Arrangements, abwechslungsreichen Breaks und gewitztem Mix. Wenn er jetzt noch ein wenig vom Elektro-Synthie-Sound ablassen würde, wäre seine Musik perfekt – fürs Soundsystem und fürs Sofa.

Rating 4 Stars

Dub-Charts 2016

1. Mad Professor and the Robotics featuring Lee Scratch Perry: Black Ark Classics in Dub
2. Quantic Presenta Flowering Inferno: 1000 Watts
3. Dub Dynasty: Holy Cow
4. Vin Gordon & The Real Rock Band: Heavenless
5. Radical Guru: Dub Mentalist
6. Brain Damage: Talk the Talk
7. Pressed Records: Dub Compilation Vol. 1
8. AMJ Meets RSD: Sky Blue Love
9. L. U. K. L.: Dubs
10. Dub Spencer & Trance Hill: Physical Echoes

Pressed Records: Dub Compilation Vol. 1

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Wie wir alle wissen, hat Dubstep mit Dub nicht allzu viel gemein. Dennoch fühlen sich manche Dubstep-Artists dem klassischen Dub so verpflichtet, dass sie ihm mit gelegentlichen Dub-Produktionen Respekt zollen. Das UK-Dubstep-Label Pressed Records hat jetzt solche Produktionen der hauseigenen Artists zu einem Sampler zusammen gestellt und ihn höchst kreativ „Dub Compilation Vol. 1“ (Pressed Records) betitelt. Die hier versammelten Tracks sind (ganz im Gegensatz zum Album-Titel) ziemlich kreativ und auch richtig gut (was ja nicht grundsätzlich zusammen hängen muss). Hier zeigt sich wieder, dass Genre-Außenseiter nicht selten spannende, weil von den Erwartungen und Konventionen befreite, Dubs kreieren können. Sicherlich klingt hier und da ein wenig Dubstep durch, aber alle Tracks basieren auf solidem Offbeat und amtlich genehmigten Reggae-Basslines. Kein Risiko also für Dub-Puristen. Im September landete die Compilation sogar auf Platz 1 der Juno-Dub-Verkaufscharts.

Rating 4 Stars