Danman: Chant Down Babylon

Und noch ein fettes, fettes Showcase-Album: Danman, „Chant Down Babylon“ (Dubquake). Produziert von O.B.F.-Soundsystem, ist es wahrscheinlich das mächtigste Steppers-Album, das mir in letzter Zeit untergekommen ist. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, je ein Studio-Album gehört zu haben, das den Vibe einer Dub-Soundsystem-Session besser vermittelt hätte, als „Chant Down Babylon“. Heavy duty indeed – der Bass wiegt Tonnen schwer und die Drums stampfen stoisch durch den Echo-Dschungel, als gäbe es kein Morgen. Beim erste Track „Be Wise“, wurde mir die tiefere Wahrheit des Spruchs „Glück ist, wenn der Bass einsetzt“ gewahr. Was würde ich darum geben, dieses Album in maximaler Lautstärke zu hören. Leider erlaubt es der Statiker nicht, das zuhause auszuprobieren. Danman feiert übrigens bald vierzigjähriges Berufsjubiläum. In den letzten Jahren hat der MC das Iration Steppas-Soundsystem am Mikrophon begleitet. Nun bekommt er seine erste eigene Veröffentlichung, sechs Vocals und sechs Dubs, schön im Wechsel. Inhaltlich bleibt er auf dem Teppich, seine Kunst, den Rhythm zu reiten, ist jedoch überirdisch. Genug geschwärmt: Selber hören.

Ein Gedanke zu „Danman: Chant Down Babylon“

  1. Hehe, hatte wohl selber keinen Bock mehr auf den Sound von Iration Steppers …..
    Nein, ich bin schon wieder „böse“ aber ich kam jedenfalls immer sehr gut ohne Iration Steppers aus.
    Steppers ist und bleibt wohl für mich „nur“ die zweite Wahl. Meine Favoriten hier sind auf Anhieb
    „Kally Weed + Riddim Version ( Dub )“ und „Mount Zion + Version“. Die Bassfrequenzen hauen allerdings wieder voll rein. Meistens blubbert es hier so sehr, daß man meinen könnte, man kann einzig und allein, aus diesen Basswellen, Materie erzeugen.

    Ok, good Music still alive ……………….. lemmi

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