Fikir Amlak & King Alpha: Key to the Universe

Alpha & Omega waren für mich immer die unangefochtenen Meister des mystisch-magischen Steppers-Dub. Nun rückt ihnen ein geheimnisvoller Bursche, namens Fikir Amlak auf die Pelle. Zusammen mit King Alpha legte er soeben sein Album „Key to the Universe“ (Akashic Records) vor, das scheinbar nur aus diffusen Bass-Resonanzen, Hall und Echo und im Kontrast dazu einer marschierenden Bassdrum zu bestehen scheint. Ist definitiv was für Fortgeschrittene. Titel wie „Key to the Universe“, „Negusa Nagast“ und „Third Eye“ zeigen schon an, dass es hier maximal spirituell zur Sache geht. Und so erinnert der zweistimmige, sich überlagernde Gesang der beiden – minimale Melodien auf fast gleicher Tonhöhe – sogar an Mönchsgesänge. Die spirituelle Düsternis zeigt sich auch beim schwarzen Cover, auf dem Gottes Auge dem Betrachter entgegen blickt. Klingt nicht sehr positiv, oder? Aber ich muss sagen: Mich fasziniert das Album irgendwie. Ich mag so radikale Konzepte. Über Fikir Amlak ist übrigens nicht allzu viel in Erfahrung zu bringen. Ich hätte ihn definitiv im Vereinigten Königreich verortet, aber der Puerto-Ricaner lebt und arbeitet tatsächlich in Los Angeles. Außerdem ist er bereits seit 2005 als Recording Artist unterwegs. Mir ist er allerdings erst vor zwei Jahren mit seinen Alben „Roots & Dub“ und „Simply Warrior“ erstmals über den Weg gelaufen, die aber beide weit weniger interessant sind als „Key to the Universe“.

Meine Wertung:

Ein Gedanke zu „Fikir Amlak & King Alpha: Key to the Universe“

  1. Da mir zu der Scheibe nix schlechtes einfällt, gibt es heute keinen Kommentar von mir dazu ;-).
    Naja ok, die Vocal-Versions hätten se komplett weglassen können aber ansonsten haben die Dubs auch auf mich eine ziemlich magische Wirkung. Die Spiritualität kommt da nicht nur durch die Texte, sondern für mich vor allem durch die Atmosphäre, die mich irgendwie wieder in die Zwischenwelt katapultiert, in der ich mich so wohl fühle.
    Bei irie records gibt es gerade auch die Axum zu kaufen. Ähnliches Konzept ( Vocal + Dub ) aber die Basslines sind nicht ganz so mystisch. Allerdings finde ich die Dubs auch auf Axum ganz akzeptabel, bzw. ziemlich gut.

    Ansonsten ….. kein Kommentar ……………… lemmi

Kommentar verfassen