Wrontom Meets Ragga Twins: In Dub

Für Produzenten, die etwas auf sich halten, scheint es inzwischen zum guten Ton zu gehören, auf ein Vocal-Album ein Dub-Pendant folgen zu lassen. Wie schön, dass diese alte Reggae-Tradition eine Renaissance feiert (leider jedoch kaum in Jamaika). Kein Wunder, dass der Londoner DJ und Produzent Wrongtom, der sich soundtechnisch ohnehin in den 80er und 90er Jahren verortet, seinem vor kurzem erschienenen Album „Wrongtom Meets the Ragga Twins: In Time“ nun „Wrongtom Meets the Ragga Twins in Dub“ (Tru Thoughts) folgen lässt. Und – ehrlich gesagt – ohne das Stakato-Deejaying der Jungle-sozialisierten Ragga-Twins, kommen Toms Produktionen überhaupt erst richtig zur Geltung. Schöne Old-School-Produktionen, einige handgespielt, andere voll digital, ein Shank I Sheck-Remake und viele originäre Rhythms, crisp und auf den Punkt. Nicht so perfekt, wie Prince Fatty, aber dennoch qualifiziert, um mit dem Prinzen in einem Atemzug genannt werden zu dürfen. Ach ja, dann wäre da ja noch der Dub-Mix. Auch schön altmodisch, abwechslungsreich und inspiriert – die Vocals der Twins hätten nach meinem Geschmack auch vollständig eliminiert werden dürfen. Cool, wie es Tom gelingt, selbst 90er-Ragga-Rhythms im Mix-Down-Style virtuos zu dubben.

 

Meine Wertung:

Ein Gedanke zu „Wrontom Meets Ragga Twins: In Dub“

  1. Yo ! …… gefällt mir auch auf Anhieb. Beim ersten Dub musste ich sofort an Ed Rome denken. Nicht, weil es sich unbedingt aufdrängt, sondern weil ich mal erwähnen wollte, das ich diesen genialen Musiker auch kenne und sehr schätze ;-) !
    Nö, also echt …… die Scheibe gefällt mir sehr gut.

    Mmmmmh, habe jetzt gar nicht meine 100 Millionen Schriftzeichen ausgenutzt ………….

    Heute ist Freitag ! …………. “ Morgen Freeman ! “ ………………. lemmi

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