Pablo Raster: Dub Addicted

Pablo Raster nimmt keine Gefangenen. Ich glaube, der Titel seines neuen Albums „Dub Addicted“ (ODGprod) bezieht sich auf seinen eigenen Zustand. Im Stakkato jagt er neue Alben raus, eines härter als das andere, rapid stampfende Steppers-Beats und brutale Basslines. Ganz eindeutiges Suchtverhalten. Bei diesem Output kann natürlich nicht alles Gold sein, aber wenn’s knallt, dann ist doch schon mal ein wichtiges Qualitätskriterium erfüllt. Bei seinem neuen Werk hat er großzügig Sanges-Gäste aus ganz Europa eingeladen. Mit darunter: Fikir Amlak, der hier mit einem seiner mystischen Tracks den Höhepunkt des Albums abliefert. Erstaunlicherweise verlegte der Italiener Pablo Raster sein neues Studio nach Breslau in Polen. „Dub Addicted“ ist die erste Produktion aus dem neuen Studio. Laut Pablos Aussage, basieren die Produktionen auf vielen live-gespielten Aufnahmen, was löblich, aber nicht wirklich zu hören ist. Für mich klingen die Dubs nach digitalen Produktionen, jedoch angereichert mit gelegentlichen instrumentalen Soli. Das Album steht übrigens zum kostenlosen Download bereit.

Meine Wertung:

Ein Gedanke zu „Pablo Raster: Dub Addicted“

  1. Für mich ist das – kurz gesagt – dub zum abgewöhnen. Ich könnte auch sagen „dubmethadon“.
    Das gesinge klingt irgendwie ziemlich untalentiert. Kein Flow, kein Feeling für Musik. Die musik selbst ist sehr billig hingerotzt und die bassline variiert in etwa so, wie ein amerikanischer Highway im mittleren westen. Ich würde sogar sagen, es ist immer die selbe, so gering sind die Abweichungen. Hin und wieder mag ich auch mal so eine monotone Bassline aber auf Albumlänge schiebe ich einen Turkey. Nein, diese Scheibe brauch ich nicht mal geschenkt.

    Dennoch ist sie immer noch besser, als z.B. sHitradio Antenne.

    Greetings from another Dub addict ……………….. lemmi

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