Lo-End Dub meets George Palmer: Back to the Roots

Von Zeit zu Zeit habe ich so richtige Lieblingsalben. Die klicke ich nur zu besonderen Gelegenheiten an – um den Gewöhnungseffekt möglichst lange hinaus zu zögern. Lo-End Dub meets George Palmer, „Back to the Roots“ (Bandcamp) ist so ein Fall: Mein aktuelles Lieblingsalbum. Ich gebe zu, es ist kein sonderlich innovatives Werk. Eher etwas zum Wohlfühlen: Schönster Rub-A-Dub-Style. Dazu ein Sänger, der ein eifriger Schüler von Tristan Palmer, Barry Brown und Horace Andy gewesen zu sein scheint. Das Ganze dann zudem noch als Showcase aufbereitet – ich fühle mich um 35 Jahre verjüngt. Produzent Fernando Izquierdo hat hier absolut originalgetreue – aber originäre – Backings aufgenommen. Würden sie nicht so unglaublich crisp klingen, sie könnten glatt aus den frühen 1980er Jahren stammen – was an sich noch nicht unbedingt ein Qualitätskriterium ist, aber da sind ja dann noch die hervorragende Komposition, das Arrangement und das sanfte aber spannungsvolle Dub-Mixing. Eine Basis, die Sänger George Palmer bestens zu nutzen weiss und seinerseits ausgesprochen schöne, eingängige Melodien beisteuert. Insbesondere der Titel „More Love“ wäre 1980 garantiert ein Hit geworden. Wenn Lo-End Dub so weiter macht, dann wird er zum spanischen Prince Fatty. Ich hätte nichts dagegen.

Meine Wertung:

Ein Gedanke zu „Lo-End Dub meets George Palmer: Back to the Roots“

  1. Hallo René !

    Willkommen zurück ;-)

    In diesem Fall kann ich es ganz kurz machen. Die Dubs dieser „Scheibe“ kenne ich ja schon eine ganze weile aus der Playlist von gtkriz. SUPER ! Die Vocal Tracks dazu habe ich noch gar nicht gehört aber das werde ich dann wohl „bald mal dringend“ nachholen müssen.
    Das ich das gern als richtige Scheibe in meinem Privatbesitz hätte, muss ich wohl nicht mehr erwähnen …….

    Greetings ……………. lemmi

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