Apha & Omega: Dubplate Selection Vol. 3

Christine Woodbridge und John Sprosen, aka Alpha & Omega, können es nicht lassen. 1991 weckte ihre Musik meine Faszination für modernen Dub. Seither erschienen unzählige Alben (Discogs listet 29 Stück, von denen ich hier im Dubblog inzwischen 25 Stück rezensiert habe) während sich der Mystic-Sound der beiden sich ganz, ganz gemächlich vom Urwaldrauschen zu prägnantem Steppers-Style entwickelte. Letzterer wird nun eindrucksvoll auf dem neuen Album „Dubplate Selection Vol. 3“ (Alpha & Omega) präsentiert. Die speziell für den Soundsystem-Einsatz erstellten Mixe legen noch mal an Drive, Dynamik und schierer Bassgewalt zu. Wer einen amtlichen Subwoofer sein eigen nennt, dürfte auch zuhause Spaß damit haben (zumindest so lange, bis der Nachbar klingelt), denn in den Dubs der Beiden gibt es stets auch viele Details zu entdecken, die sich erst bei bewusstem Hinhören wirklich erschließen lassen.

Meine Wertung:

Ein Gedanke zu „Apha & Omega: Dubplate Selection Vol. 3“

  1. Sehr gute Scheibe. Tranceesk wabernd mit wenig Variationen im einzelnen Stück, wenig Vocals, fette Riddims mit schönem Beiwerk und Effekten.

    Trotzdem wirkt das Ganze irgendwie…unfertig. Die Tracks sind sehr kurz (und, bei 10 Stücken, damit die ganze Scheibe) und enden meist abrupt. Schade eigentlich. Trotzdem, die Sounds sind einfach geil. Würd ich wieder kaufen.

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