Dub Caravan & Hornsman Coyote: Rootical Sojourn

Dub Caravan aus dem UK und Hornsman Coyote aus Serbien sind ein eingespieltes Team. Ersterer sorgt für schöne, optimistische Produktionen, Letzterer veredelt sie mit warmen Posaunenklängen. Vor einigen Wochen erschienen: „Rootical Sojourn“ (Dread Camel Records), ein Album, das bei mir im Dauerstream läuft. Acht fantastische Instrumentals, gefolgt von acht fantastischen Dub-Versions. Einfach fantastisch. Neben eigenem Material werden auch vier nicht weniger fantastische Cover-Versionen geboten: Bob Marleys „Running Away“, „Congoman“ von den Congos, der Black Uhuru-Klassiker „I Love King Sellasie“ und, besonders schön: „None A Jah Jah Children No Cry“ von Ras Michael.

Meine Wertung:

2 Gedanken zu „Dub Caravan & Hornsman Coyote: Rootical Sojourn“

  1. Greetings,

    seit ich Ska und Reggae Alben von Don Drummond/Skatalites und Rico Rodriguez höre, begeistert mich dieses Instrument. Generell finde ich, dass eine Horn Section einem Reggae/Dub-Album noch nie geschadet hat. Der Serbe Nemanja Koji? aka Hornsman Coyote ist einer der ganz großen Lichtblicke im aktuellen Reggae/Dub Geschäft. Sein weiches, relaxtes Posaunenspiel begeistert mich stets aufs Neue – beim Hören fällt mir oft Rico’s Meisterwerk “Man From Wareika” ein. Bisher habe ich nichts von Hornsman Coyote gehört, was meinen Geschmack nicht getroffen hätte. Ok, seinen Gesang finde ich nicht so prickelnd. Jedoch “Rootical Sojourn” ist ein hervorragendes und sehr abwechslungreiches Album. Die Instrumentals sind sehr gut aber die Dubs finde ich auf jeden Fall noch eine Nummer besser.
    Heutzutage kommt es verdammt selten vor, dass einem ein Doppelalbum in dieser Qualität und ohne Längen über den Weg läuft. “Rootical Sojourn” kann ich in einem Rutsch durchhören, was mir leider bei anderen Dub-Alben oft nicht gelingt. Selbst die vier Reggae-Klassiker am Ende des Albums sind Dub Caravan & Hornsman Coyote richtig gut gelungen und wurden von ihnen nicht verhunzt. Das haben andere Künstler in der Vergangenheit wesentlich schlechter gemacht.

    Stay tuned

  2. Eventuell sollte ich jetzt lieber ganz ruhig sein und nix schreiben. Ich habe die „Breath Of Peace“ damals als schöne Doppel-LP ( Vinyl ) gekauft und ich fand und finde die auch immer noch super. Komischerweise lege ich die zuhause kaum auf. Auch in die Rootical Sojourn habe ich mich schon ein paarmal eingelogged aber irgendwie habe ich keinen Bock gehabt, die ganz durch zu hören. Nun seid ihr hier so am schwärmen und ich habe nochmal reingehört und ja, ich müsste ja der völlige Kunstbanause sein, wenn ich die nicht gut finden würde. Irgendwie klingt die aber zumindest bei Spotify ziemlich dumpf. Ich bekomme da mit dem Verstärker hier auf der Arbeit echt nicht genug Höhen in meine Ohren. Das könnte ich zuhause bestimmt noch ein bischen verbessern aber muss ich die Scheibe wirklich haben ?
    Nun ja, ich hätte auch drauf verzichten können. Dann höre ich halt mal wieder die „Breath of Peace“, wenn ich mal wieder Bock auf Posaune mit Reggae habe. Aber nun ist hier ja auch noch die DubVersion von „None A JAH JAH Children“ mit dabei und diese Bassline ist auch eine meiner all Time lieblings Basslines. Dabei ist die so simpel, das ich sie bei einer ( ich nenne es mal ) Session selbst auf dem Bass gezupft habe, obwohl ich viel zu kurze Finger habe und im Grunde gar kein Instrument spielen kann. Wir haben aber damals trotzdem „None A JAH JAH Children“ geprobt, obwohl keiner von uns überhaupt ein Instrument wirklich spielen konnte. Wir hatten echt keinen Plan vom Musik machen aber wir hatten einen Raum dafür. Da stand einfach so ein Schlagzeug rum und wir durften da rein. Also haben wir einfach angefangen und ob ihr es nun glaubt oder nicht, ich habe es Wiedererkannt. Eigentlich fehlte nur noch Ras Michael und seine Sons Of Negus ……
    Ok, ich werde sie mir zulegen, auch wenn meine Begeisterung jetzt nicht ganz so enthusiastisch ist, wie eure.

    I´ ve got the legs of Bobby Moore“ …………… lemmi

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