Kategorien
Dub

Dubnight Chapter 3 – Revelation Flux

Vier Jahre ist es her, dass Phil Harmony die erste Dubnight-Compilation als legalen kostenlosen Download veröffentlichte. 2008 folgte Vol. 2 und dann, drei lange Jahre nichts. Nun ist es geschrieben, das dritte Kapitel der Serie: „Dubnight Chapter 3 – Revelation Flux“ (Download). Versammelt sind hier 25 hochwertige Dubs, die meisten von (noch) unbekannten Dub-Artists, einige aber auch von renommierten Namen wie Rolling Lion Studios, Aldubb oder Alpha & Omega.

Kategorien
Dub

King Size Dub: On-U Sound 30 Years Anniversary

Ehrlich gesagt, hatte ich mich auf diese Platte nicht sonderlich gefreut: „King Size Dub: On-U Sound 30 Years Anniversary“ (Echo Beach). Da meine Begeisterung für Reggae exakt so weit zurück reicht, wie On-U Sound nun alt geworden ist, habe ich die Musik Adrian Sherwoods intensiv mitverfolgt, habe auf dem Schulweg in den 80er Jahren Dub Syndicate gehört, war in die Singers & Players-Alben verliebt und rezensierte in den 90ern einen Haufen On-U-Wiederveröffentlichungen. Ich habe mich an dem Sherwood-Sound schlicht satt gehört. Nun eine CD, die nochmals die Hits des Labels zu Gehör bringt? Weit gefehlt! Ein Blick in die Tracklist offenbart, dass die Herrn Kompilatoren die Finger von allzu offensichtlichen Tracks gelassen haben und statt dessen Rares, Unbekanntes und sogar Neues zusammen stellten. Da wäre z. B. „Stop This Train“ als spanische Version von Graciella Rodriguez, „More Insane“ ist eine Kooperation der Sugarhill Gang mit Bim Sherman unter dem Namen „Strange Parcels“, hier präsentiert als rarer 10“-Mix. „Mountain Memory“ von Creation Rebel habe ich nie zuvor gehört, ebenso „Rise And Shine“ des Trompeters Harry Beckett oder „Death & The Lady“ von Ian Kings. Überhaupt klingt die Jubiläums-Compilation gar nicht nach dem typischen „Industrial“-On-U-Sound, sondern wirkt ziemlich modern und – kaum zu glauben bei dem Spektrum – homogen. Wer also denkt, On-U in- und auswendig zu kennen, der könnte hier eines Besseren belehrt werden – und das auf angenehmste Art und Weise.

Kategorien
Dub

Zion Train: “State Of Mind”

Ich war erstaunt zu erfahren, dass ich im Ruf stehe, die Produktionen von Neil Perch grundsätzlich nicht zu mögen. Um ein Haar hätte ich deshalb die Chance verpasst, das neue Album „State Of Mind“ (Universal Egg) von Zion Train zu rezensieren. Was mir diesen Ruf eingebracht hat, sind wohl meine kritischen Bemerkungen zur – nennen wir es mal – „Beständigkeit“ von Neil Perch. Er war einer der ersten Protagonisten des UK-Dub und er ist einer der letzten, der konsequent an diesem Sound festhält, auch wenn die Dub-Evolution das Genre in der Zwischenzeit neu erfunden hat. Das neue Album macht da keine Ausnahme. Würde der Copyright-Vermerk das Datum 1997 tragen, würde ich es keine Sekunde anzweifeln. Aber haben wir es deshalb mit schlechter Musik zu tun? Keineswegs! Neil Perchs Stärke lag stets in der Komposition starker Rhythms und eingängiger Melodien – was er auch hier wieder eindrucksvoll unter Beweis stellt. Jeder Track von „State Of Mind“ ist in seiner eigenen Weise etwas besonderes: mal ist es eine Viola-Melodie, mal das virtuose Spiel einer Posaune, mal ein hinterhältiger Offbeat, mal das halsbrecherische Tempo eines Ska-Beats und mal ist es schlicht ein brachialer Steppers-Groove. Doch wie sehr würde ich es mir wünschen, diese mächtigen Kompositionen in einem moderneren Sound umgesetzt zu hören, mit einem Mastering, das die Kraft dieser Beats geradezu explodieren lässt. Aber vielleicht ist die Konsequenz, mit der Mr. Perch seine Musik produziert, auch eine Tugend. Vielleicht wäre es falsch, sich ganz opportunistisch einem „modischen“ Sound gefügig zu machen. In der bildenden Kunst wird belohnt, wer zeitlebens im gleichen Stil arbeitet. Warum sollte es in der Musik nicht ähnlich sein?

Kategorien
Dub

Digitaldubs: “Digital-Dubs #1”

Dass Brasilien ein heißes Pflaster für Dubs ist, wissen wir nicht zuletzt seit der Film-Dokumentation „Dub Echoes“. Daher wundert es nicht, dass aus jenem schönen südamerikanischen Land nun ein Album erscheint, das mühelos in der ersten Liga des Genres mitspielen kann: „Digital-Dubs #1“ (Roir) von Digitaldubs. Wüsste ich nicht, dass das Album vom anderen Ende der Welt stammt, dann würde ich seinen Ursprung im UK vermuten – so sehr klingen Digitaldubs nach dem UK-Dub-Sound der frühen 90er Jahre. Im konkreten Vergleich jedoch erweisen sich die brasilianischen Dubs als viel komplexer, feiner arrangiert und schlicht besser produziert. 20 Jahre Software- und Studiotechnik-Fortschritt muss ja Spuren hinterlassen. Wir haben es hier also mit modernen, kraftvollen, selbstbewussten und zugleich schön melodiösen Dubs zu tun, die zwar keinen Innovationspreis verliehen bekämen, aber bestens geeignet sind, Dubfreunden rund 50 Minuten Hörvergnügen zu bereiten. Hinzu kommt, dass Digitaldubs dem Beispiel vieler anderer Dub-Produzenten (zuletzt Dubmatix) folgen und mit Auftritten von Gast-Vocalisten nicht geizen. So begegnen uns Veteranen wie Earl Sixteen (der hier perfekt hin passt), Ranking Joe und Binsley Forde – sowie zwei brasilianische Artists, die ihre Lyrics auf portugiesisch zum Besten geben. Sehr schön. Freuen wir uns schon eimal auf eine baldige #2.

Kategorien
Dub

Java Java Java Java

Nachdem King Tubby in den frühen 70ern mit seinen Dub-Mixes für Furore gesorgt und das Genre „Dub“ auf die musikalische Landkarte Jamaikas gesetzt hatte, erschienen 1973 zaghaft die ersten Dub-Alben. Ihre Auflage war so gering, dass sie im Plattenladen drei bis vier mal mehr kosteten, als ein normales Vocal-Album. Drei Alben machten den Anfang (von denen jedes den Anspruch erhebt, das erste Dub-Album überhaupt gewesen zu sein): Lee Perrys „Blackboard Jungle Dub“, gemixt von King Tubby, Herman Chin Loys „Aquarius Dub“, wahrscheinlich von ihm selbst gemischt und: Clive Chins „Java Java Java Java“ (Impact/17. North Parade), gemixt vom zweiten Dub-Genius jener Tage: Errol Thompson. In Anbetracht jener Fertigkeiten, die Thompson in seiner späteren Zusammenarbeit mit Joe Gibbs an den Tag legte, ist „Java“ nur ganz rudimentär gedubt und klingt in weiten Stücken wie eine Sammlung reiner Instrumentalversionen. Aber die Instrumentals haben es in sich, denn hier begegnen wir den Rhythms von Klassikern wie „Guiding Star“ von den Heptones, „King Of Babylon“ von Junior Byles oder der großartigen Randy‘s-Version von „Swing Easy“ mit Tommy McCooks Saxophon als Lead. Der spektakulärste Track des Albums ist jedoch der Namensgeber: „Java“, ein Recut des Klassikers von Augustus Pablo. Hier hat E. T. kräftig zugelangt und einen faszinierenden Dub aus dem Boden gestampft, der ganz von dem scharfen Kontrast zwischen der reinen Drum & Bass-Spur und dem scheppernden Sound der Vollinstrumentierung lebt – zwei Modi, zwischen denen E. T. virtuos hin und her schaltet. Mein Favorit ist „Ordinary Version Dub“, in dem Errol Thompson die Musik stoppt, um einen unbekannten Störenfried des Studios zu verweisen. Wenn er anschließend (einzeln kommentiert) den Rhythm sukzessive wieder aus seinen Bestandteilen aufbaut, wird er – ganz nebenbei – zum Urheber des ersten Dub-Manifests der Musikgeschichte. Für die Veröffentlichungen von 17. North Parade nicht immer üblich, ist die Klangqualität des Albums übrigens hervorragend. Die Tracks klingen frisch, crisp, voluminös und ausgewogen. Beste Voraussetzungen für ein erneutes Hören, auch weit jenseits eines rein historischen Interesses.

Kategorien
Dub

Dub Trio: “IV”

Das New Yorker Dub Trio präsentiert mit „IV“ (Roir) sein mittlerweile fünftes Album (das vierte mit Produzent Joel Hamilton). Angefangen beim klassischen, Rock-beeinflussten Reggae-Dub, näherte sich das Trio – bestehend aus Drum, Bass und Gitarre – mit jedem Release einen Schritt weiter dem Heavy Metal. Mit IV ist es nun am Ziel angekommen. Obwohl das Presse-Info Wert darauf legt, den Reggae-Bezug herzustellen und von „Vielfältigkeit“ spricht, muss man der Wahrheit tapfer ins Auge blicken: das einst virtuose Dub Trio ist dem Dub schlicht und ergreifend verlustig gegangen. Statt Sound & Space gibt‘s unbarmherziges Gitarren-Massaker. Zwar raffinierter und experimenteller als bei den gängigen Mainstream-Metal-Bands, aber nicht desto trotz: es ist Metal. Reggae-Basslines, One-Drop-Beats oder Dub-Effekte sucht man vergeblich. Und obwohl ich Dub-Crossovers generell begrüße und glaube, dass in der Verbindung unterschiedlicher Stile viel musikalisches Potential steckt, so bin ich doch nach wie vor ein glühender Fan des Reggae-Beats und verstehe unter „Crossover“, dass zumindest ein Standbein im Reggae verbleiben sollte. Damit will ich die Musik der New Yorker Band keineswegs abqualifizieren. Das Dub Trio macht bestimmt keine schlechte Musik – es macht nur nicht meine Musik.

Kategorien
Dub

Don Corleon “Presents Dub In HD”

Dub aus Jamaika ist ja bekanntlich eine rare Spezies. Nun erreicht uns ein Dub-Album vom Produzenten Donnovan „Don Corleon“ Bennett: „Don Corleon Presents Dub in HD“ (Don Corleon Records). Bennett, dessen Karriere vor rund zehn Jahren mit der Produktion knallharter Dancehall-Tunes begann, wendete sich 2005 dem zu, was er selbst  als „modernistische Interpretation des One Drop-Beats“ bezeichnet. Gemeint ist damit eine Serie moderner Roots-Rhythms, die Singern wie Sizzla, Jah Cure, TOK, Luciano, Bounty Killer und natürlich Gentleman zu respektablen Hits verhalfen. Zehn dieser Rhythms – die bekanntesten dürften „Drop Leaf“, Major“ und „Seasons“ sein – liegen nun, vom Don persönlich gemixt (wie, ist hier zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=zohLYV6ncNg&feature), als „erstes Dub-Album aus dem Hause Don Corleon“ vor. Im Interview erklärte Bennett, dass er das Dub-Mixen von den ganz großen Meistern des Genres – Tubby, Scientist, Jammy, Mad Professor – gelernt habe, und zwar durch das Anschauen von Youtube-Videos! Mag es an dieser Lernmethode liegen, oder daran, dass sich moderne jamaikanische Rhythms grundsätzlich nicht für Dubs eignen (vielleicht liegt‘s auch an beidem), die „Dubs in HD“ sind jedenfalls nicht sonderlich überzeugend.  Irgendwie klingen sie unbeseelt, steril, konstruiert und der Mix bleibt stets vorhersehbar, stereotyp, ja langweilig. Da helfen auch die eingespielten Gesangsfragmente von Buju Banton, Tarrus Riley, Jah Cure, Protoje, Natural Blacks und Jah9 nicht: die Tracks können die Aufmerksamkeit des Hörers nicht fesseln. Allerdings gibt es eine Ausnahme, und die befindet sich ganz am Ende des Albums: „Wrong Side In Dub“ von Protoje. Hier haben wir einen spannenden Rhtyhm und einen Mix, der ziemlich stark von Mad Professor inspiriert wurde. So müsste moderner Dub aus Jamaika klingen – nicht nur ein Track am Ende eines ansonsten harmlosen Albums.

Kategorien
Dub Reggae

Dubmatix: Clash Of The Titans

Ich kann mir nicht helfen, aber Dubmatix ist mein Held. Ich stehe total auf seine Produktionen – und vor allem auf seine Dub-Produktionen. Als letztes Jahr sein Album „System Shakedown“ heraus kam, auf dem er fast nur Vocal-Tracks präsentierte, tröstete er mich mit dem Ausblick auf die „System Shakedown“-Remixes, die nun endlich unter dem Titel „Clash Of The Titans“ (Collision/Irie Ites) erschienen sind. Das Lineup der Remix-Artists liest sich wie das Who is who der Dub-Kunst: G. Corp, Zion Train, Victor Rice, Nate Wize, Alldub, Vibronics, Felix Wolter – um nur einige zu nennen. Sie bieten uns das komplette Spektrum vom reinen Dub-Mix bis hin zur kompletten Neu-Instrumentierung, von Roots über Jungle, Dubstep und technoiden Klängen bis hin zu Global Sounds. Im Vergleich zu „System Shakedown“, ist der Clash der Titanen deutlich elektronischer, dubbiger und experimenteller geworden, was die Sache – in meinen Ohren – noch interessanter macht. Ein gutes Beispiel, für das, was auf „Clash Of The Titans“ passiert, ist das Stück „Struggle“ (feat. Dennis Alcapone). Im Dubmix-Original ist es ein wuchtiger Steppers mit achtzigprozentigem Vocal-Anteil. Ein kraftvoller, dubbiger Song mit deutlichen Referenzen zum UK-Dub. Auf dem Remix-Album gibt es gleich zwei Versionen des Stückes. Eine stammt von Dubmatix himself, der hier richtig auf die Tube gedrückt hat, und den schnellen Steppers-Beat durch Hinzufügen weiterer Drum-Spuren nochmals beschleunigte. Der Sound klingt fetter (was vielleicht am besseren Mastering liegen könnte) und das Teil ist nun (trotz Alcapones Vocals) ein echtes Dub-Stück geworden. Noch einen drauf setzt Aldubb, der hier den zweiten Cut des Stückes liefert. Wenn sein Dubstep-Wobble-Bass einsetzt, dann regt sich zu Recht Sorge um den Gesundheitszustand der Tieftöner. Der Berliner Produzent und Dub-Mixer hat hier genau das gemacht, was Remix (und Dub) im eigentlichen Sinne ist: nämlich die kompromisslose Konzentration auf die reine Form. Er hat sie hier ins Extreme getrieben. Der Remix muss per se über das Original hinaus gehen, muss es mindestens in einer Hinsicht übertreffen, muss zu extremen Mitteln greifen, um eine Existenzberechtigung zu haben. Und da dies auf „Clash Of The Titans“ durchgängig der Fall ist, schwinge ich mich hier zu dem Urteil auf, dass das „System Shakedown“-Remix-Album  tatsächlich noch besser ist als das Original.

Kategorien
Dub

Big Finga & Aldubb: “Big Dubb”

In den letzten Wochen landeten erstaunlich viele Dub-Alben entweder auf meinem Schreibtisch oder im Download-Ordner. Das Album, das ich immer wieder am liebsten aus diesem Stapel herausgreife und auflege ist „Big Dubb“ (One Drop) von Big Finga und Aldubb. Die Story dieses Albums beginnt mit Josie „Bigfinga“ Coppola, dem Drummer der Gentleman-Backing-Band „The Evolution“, der sich, wenn er nicht auf der Bühne hinter seinem Schlagzeug sitzt, auch als Produzent und Engineer betätigt. Zwei Jahre bastelte er an seinem ersten großen Projekt, einem Album, eingespielt von der Band Feueralarm und gevoiced von Artists wie Luciano, Joseph Cotton, Sugar Minott, Chezidek. Mit diesen Tracks unterm Arm (oder auf USB-Stick?!) betrat er schließlich das Berliner Planet Earth-Studio von Aldubb, um das Rohmaterial in klassische Dub-Cuts verwandeln zu lassen. Tja, wie soll ich‘s sagen? Danken wir der Vorsehung, dass sie die beiden Dub-Maniacs zusammen brachte, denn das aus dieser Zusammenarbeit entstandene Album „Big Dubb“ ist schlicht und ergreifend superb geworden. Hier treffen ausgesprochen schöne Songs, mit feinen Melodien und inspirierten Vocals (die zum Teil in den Mix einfließen), auf eine wahnsinnig gute Band und einen atemberaubend vollen, warmen und perfekt ausbalancierten Sound. Dazu noch ein klassischer, spannender, nicht exaltierter Dub-Mix, der es versteht, die Qualitäten des Originalmaterials zu betonen, statt sich selbstverliebt davor zu schieben, und schon hat man ein Album, das so schön ist, dass es sich zweifellos auch in ferner Zukunft als eines der besten Dub-Alben aus deutscher Produktion wird behaupten können.

Kategorien
Dub Reggae

10 Ft. Ganja Plant: “Shake Up The Place”

Wer steckt hinter 10 Ft. Ganja Plant? Als würde es sich um eine reale Ganja-Plantage handeln, bleiben die Akteure weitgehend anonym. So viel ist bekannt: Die Band startete im Jahr 2000 als Nebenprojekt der Band „John Brown‘s Body“, ist in Boston angesiedelt und spezialisiert auf den Dub-Sound der 70er Jahre. Nun präsentiert die Band ihr bereits siebtes Album „Shake Up The Place“ (Roir) und entführt uns erneut in das Jahrzehnt, als der Dub blühte wie reife Ganja-Pflanzen auf den Plantagen. Das neue Werk kommt ganz unspektakulär daher und bietet – anders als der Titel vermuten lässt – gepflegte, klassische Dubs und Vocal-Tracks (manchmal als Showcase-Mix), leicht und luftig, handgespielt und klassisch arrangiert, sehr angenehm und relaxed. Die Songs (hier gibt es u. a. Sylford Walker und Prince Jazzbo zu hören) sind schön melodiös, greifen zum Teil bekannte Melodiefragmente auf und kopieren verblüffend perfekt den Sound der großen Vocal-Harmony-Trios Jamaikas. Choice!