2 Antworten auf „Alpha Steppa & Nai-Jah: Crowned Eagle“
Was ist hier los, warum wird dieses Album nicht kommentiert ..? :-)
Als geneigten Hörer erwartet dich ein kurzweiliges Album mit insgesamt 20 Songs, die alle recht kurz geraten sind – zwischen 2:18 und 3:25 Minuten; davon sind 10 Dubs, die dir die Mix-Kunst von Alpha Steppa zeigen. Ob laut mit Subwoofer oder mit Kopfhörer, es ist ein Genuss zuzuhören, wenn der Dub-Mix die vielen kleinen „Geheimnisse“ (Fokussierung auf „Hintergründiges“, Sound-Schnipsel, Effekt-Spielereien) des Songs preisgibt (z. B. beim „no doubt dub“).
Rhythmisch zusammengehalten wird das Album durch Reggae, der bunt interpretiert wird – bei „asking why“ hören wir eine zauberhafte Geige und eine Zupf-Bass und eine wunderschöne Melodie von Nai-Jah.
Das flotte, afrobeat-artige „Breeze at dawn“ bietet in den Chor-Samples und ergänzendem Gesang coole African vibes und eine bluesig anmutende Gitarrenarbeit. „Nature taking over“ mit Pupajim & Ras Tinny ist ein entspannter Reggae mit sattem Bass, die Interpreten ergänzen sich wunderbar.
„E dey pain me“ hat mich schon als Video in der #streetdub-Serie gepackt – Hit! Ein satter Steppa mit toller Melodie, Flötensounds und Chören.
„Green white green“ mit Nai-Jahs Sprechgesang und einem eher fernöstlichen Soundgewand ist ein kreativer Steppa.
„Mountain move“ strebt ins Sound-System, weckt Tanzgelüste, ein satter Steppa mit tiefem Bass.
„Shining“ kommt in Dur daher, hat eine sehr fröhliche hymnische Melodie – Upliftment! Der Rhythmus ist ungewöhnlich, da er nicht durchgeht und „breakt“, – spannend; kennt man eher im Progressive Rock.
„Streets of Africa“ ist erneut ein Steppa, perkussiv, erneut mit abgefahrenen tribal Chor-Sounds. Der Dub ist ein Killer!
„Where you dey“ ist ein four-to-the-floor Reggae mit tiefer gelegtem Bass (die Bilder an der Wand vibrieren …), die begleitenden Zupfinstrumente klingen traditionell afrikanisch.
Oh, jetzt ist die Aufnahme zu Ende, … gleich wieder von vorn. Von mir gibt´s eine glasklare Hörempfehlung, da Alpha Steppa – wie soll ich sagen – … in seinem Sounduniversum Reggae, Dub, Gesang, Mischkunst, Instrumentierung, Melodien, Experimentierfreude und Vielschichtigkeit regelmäßig in überzeugende Album-Setups überträgt und in betörender Regelmäßigkeit hierbei m. E. stets künstlerische Qualität abliefert. Word.
Da ich ja immer bestrebt bin, möglichst viel zu kommentieren, fühle ich mich auch angesprochen. Für mich gehört der Alpha Steppa – ob nun zurecht oder zu unrecht – nicht zu meinen Dubfavoriten. Daher habe ich da noch gar nicht reingehört. Dein Kommentar steckt aber voller Enthusiasmus für das Album und so habe ich jetzt doch auch mal reingehört. Ich mochte die „Street Dub Serie“ aber auch sehr gern. Fand ich besser, als alles was ich bis dahin und bis hierhin auf seinen Alben zu hören bekam. Auch wenn es für Kenner von Alpha Steppa nicht nachvollziehbar sein mag, so muss ich doch gestehen, dass mir seine Dubs meistens zu sehr so wie der „Mountains Dub“ etwas stur und auch ein bisschen niederschmetternd in Erinnerung sind. mag sein, dass er dadurch bei mir in der falschen Schublade gelandet ist.
Aber so muss das sein ! Wenn ich nicht immer der erste bin, der hier kommentiert, ist es offensichtlich auch sehr fruchtbar, wenn mal eine anderer einen guten Kommnetar zum Besten gibt.
Dieses Album gefällt mit insgesamt sehr gut. Vielleicht gerade deshalb, weil es nicht nur als stumpfer, auf den dancefllor anbzielender SteppaDub mit wenig prickelnder Abwechslung daherkommt. Ich finde hier ist ganz gut was los. Dafür sind bestimmt die vielen afrikanischen aber auch fernöstlichen Einflüsse verantwortlich. Percussions und besonders auch die schönen Gesangsmelodien, die nicht nur bei „Shining“ meine Seele streicheln gehen alle über das „übliche stumpfe Uk-Dubgebolze“ weit hinaus. Es gibt sogar schöne BiassLines hier und dort. Und auch die BiassLine ist – für mich – bei „Shining“ einfach nur himmlisch. Ich glaube ich kann einfach nicht anders. Es klingt nach dem Reggae, den ich am allermeisten liebe. Ich brauche gar nicht viel Fantasie und ich höre da Don Carlos mit einem schönen Riddim von den Roots Radics. Hier noch schön mit – ich nehme mal an – ganz feinen „Synthesizerwölkchen“ für den obersten Bereich im Oberstübchen verziert und verzaubert, so dass es mich schwärmen und träumen lässt. Gut, dass es noch andere Kommentatoren gibt, die uns schöne Alben nicht vergesssen lassen.
Und gut, dass wir nochmal drüber gesprochen haben. Wenns die nicht nur als Daten gibt, bin ich dabei ………….. lemmi
2 Antworten auf „Alpha Steppa & Nai-Jah: Crowned Eagle“
Was ist hier los, warum wird dieses Album nicht kommentiert ..? :-)
Als geneigten Hörer erwartet dich ein kurzweiliges Album mit insgesamt 20 Songs, die alle recht kurz geraten sind – zwischen 2:18 und 3:25 Minuten; davon sind 10 Dubs, die dir die Mix-Kunst von Alpha Steppa zeigen. Ob laut mit Subwoofer oder mit Kopfhörer, es ist ein Genuss zuzuhören, wenn der Dub-Mix die vielen kleinen „Geheimnisse“ (Fokussierung auf „Hintergründiges“, Sound-Schnipsel, Effekt-Spielereien) des Songs preisgibt (z. B. beim „no doubt dub“).
Rhythmisch zusammengehalten wird das Album durch Reggae, der bunt interpretiert wird – bei „asking why“ hören wir eine zauberhafte Geige und eine Zupf-Bass und eine wunderschöne Melodie von Nai-Jah.
Das flotte, afrobeat-artige „Breeze at dawn“ bietet in den Chor-Samples und ergänzendem Gesang coole African vibes und eine bluesig anmutende Gitarrenarbeit. „Nature taking over“ mit Pupajim & Ras Tinny ist ein entspannter Reggae mit sattem Bass, die Interpreten ergänzen sich wunderbar.
„E dey pain me“ hat mich schon als Video in der #streetdub-Serie gepackt – Hit! Ein satter Steppa mit toller Melodie, Flötensounds und Chören.
„Green white green“ mit Nai-Jahs Sprechgesang und einem eher fernöstlichen Soundgewand ist ein kreativer Steppa.
„Mountain move“ strebt ins Sound-System, weckt Tanzgelüste, ein satter Steppa mit tiefem Bass.
„Shining“ kommt in Dur daher, hat eine sehr fröhliche hymnische Melodie – Upliftment! Der Rhythmus ist ungewöhnlich, da er nicht durchgeht und „breakt“, – spannend; kennt man eher im Progressive Rock.
„Streets of Africa“ ist erneut ein Steppa, perkussiv, erneut mit abgefahrenen tribal Chor-Sounds. Der Dub ist ein Killer!
„Where you dey“ ist ein four-to-the-floor Reggae mit tiefer gelegtem Bass (die Bilder an der Wand vibrieren …), die begleitenden Zupfinstrumente klingen traditionell afrikanisch.
Oh, jetzt ist die Aufnahme zu Ende, … gleich wieder von vorn. Von mir gibt´s eine glasklare Hörempfehlung, da Alpha Steppa – wie soll ich sagen – … in seinem Sounduniversum Reggae, Dub, Gesang, Mischkunst, Instrumentierung, Melodien, Experimentierfreude und Vielschichtigkeit regelmäßig in überzeugende Album-Setups überträgt und in betörender Regelmäßigkeit hierbei m. E. stets künstlerische Qualität abliefert. Word.
Da ich ja immer bestrebt bin, möglichst viel zu kommentieren, fühle ich mich auch angesprochen. Für mich gehört der Alpha Steppa – ob nun zurecht oder zu unrecht – nicht zu meinen Dubfavoriten. Daher habe ich da noch gar nicht reingehört. Dein Kommentar steckt aber voller Enthusiasmus für das Album und so habe ich jetzt doch auch mal reingehört. Ich mochte die „Street Dub Serie“ aber auch sehr gern. Fand ich besser, als alles was ich bis dahin und bis hierhin auf seinen Alben zu hören bekam. Auch wenn es für Kenner von Alpha Steppa nicht nachvollziehbar sein mag, so muss ich doch gestehen, dass mir seine Dubs meistens zu sehr so wie der „Mountains Dub“ etwas stur und auch ein bisschen niederschmetternd in Erinnerung sind. mag sein, dass er dadurch bei mir in der falschen Schublade gelandet ist.
Aber so muss das sein ! Wenn ich nicht immer der erste bin, der hier kommentiert, ist es offensichtlich auch sehr fruchtbar, wenn mal eine anderer einen guten Kommnetar zum Besten gibt.
Dieses Album gefällt mit insgesamt sehr gut. Vielleicht gerade deshalb, weil es nicht nur als stumpfer, auf den dancefllor anbzielender SteppaDub mit wenig prickelnder Abwechslung daherkommt. Ich finde hier ist ganz gut was los. Dafür sind bestimmt die vielen afrikanischen aber auch fernöstlichen Einflüsse verantwortlich. Percussions und besonders auch die schönen Gesangsmelodien, die nicht nur bei „Shining“ meine Seele streicheln gehen alle über das „übliche stumpfe Uk-Dubgebolze“ weit hinaus. Es gibt sogar schöne BiassLines hier und dort. Und auch die BiassLine ist – für mich – bei „Shining“ einfach nur himmlisch. Ich glaube ich kann einfach nicht anders. Es klingt nach dem Reggae, den ich am allermeisten liebe. Ich brauche gar nicht viel Fantasie und ich höre da Don Carlos mit einem schönen Riddim von den Roots Radics. Hier noch schön mit – ich nehme mal an – ganz feinen „Synthesizerwölkchen“ für den obersten Bereich im Oberstübchen verziert und verzaubert, so dass es mich schwärmen und träumen lässt. Gut, dass es noch andere Kommentatoren gibt, die uns schöne Alben nicht vergesssen lassen.
Und gut, dass wir nochmal drüber gesprochen haben. Wenns die nicht nur als Daten gibt, bin ich dabei ………….. lemmi