Hollie Cook: Shy Girl In Dub!

8 Antworten auf „Hollie Cook: Shy Girl In Dub!“

Das Problem ist, dass Hollie Cook mit ihren Alben, zusammen mit Prince Fatty und einigen Veteranen aus Jamaika die sogenannte Messlatte bereits auf Weltrekordniveau hatte. Danach „sprang“ sie nur noch halb so hoch. Ich schwöre, dass ich nicht wusste, wer dafür verantwortlich ist aber ich habe es geahnt.
Never Change A Winning Team !!! … sage ich nur. Das was nach den genialen Alben mit Prince Fatty kam ist dagegen „pillepalle“. Ich möchte die Musiker nicht entmutigen und ich wäre froh, wenn ich nur halb so gut spielen könnte wie sie, aber da fehlt irgendetwas. Es klingt in erster Linie nach gutem Handwerk aber es fehlt die Magie. Und ganz besonders Prince Fatty !!!
Ich rege mich nicht darüber auf, dass in diversen Kritiken sowas steht, wie „die neueren Alben sind moderner und klingen frischer“. Nein ! Ich rege mich über sowas nicht mehr auf aber das ist totaler Bullshit (!) was diese Leute von Heute so denken und fühlen und das dann auch noch für Fakten halten und veröffentlichen. „Brainwash ! Is a serious thing !“ Moderner und Frischer ( ?! ) Was für ein Bullshit und was für eine Selbstbeweihreucherung. Wir sind immer noch nicht „humble“ und halten uns für was Besseres. Wir bilden uns ein, sogar den Reggae besser spielen zu können, als die Entdecker. Wir müssen alle ins Tor ! Und zwar sofort.
Vielleicht habe ich da ja was überhaupt nicht kapiert aber bei BandCamp steht doch tatsächlich, „Hollie Cook wäre ein Gründungsmitglied der Slits“
Is BandCamp sowas wie eine Homepage von Donald Trump oder was ?
Darf man da alles hinschreiben, egal was das für ein Quatsch ist ?
Das Niveau lässt überall nach !

Aber ich rege mich darüber nicht mehr auf …………….. lemmi

„Ja — Hollie Cook war tatsächlich kurzzeitig mit The Slits verbunden.
Allerdings gehört sie nicht zur klassischen Originalbesetzung der Band aus den späten 1970ern. Die ursprünglichen Slits wurden vor allem durch Mitglieder wie Ari Up geprägt.
Hollie Cook stieß erst bei der Reunion der Slits in den 2000er-Jahren dazu. Sie war Teil der neu formierten Band um Ari Up und wirkte u. a. an späteren Projekten und Live-Auftritten mit.

Ja, schon fast ein freudscher Fehler ! Ich hatte „former“ im Kopf etwas falsch übersetzt. Daher : Punkt für BandCamp !!! Ich bitte um Verzeihung und gehe wieder ins Tor.
Es ist wie Bob Marley schon immer gesungen hat. „So while you point your finger someone else is judging you.“
Ich hoffe, dass meine anderen Thesen nicht auch so falsch sind. Falls doch, „judge me“.

BandCamp is ok ! ………………. lemmi

Ich muss doch noch mal auf die vorherige „Diskussion“ über Artists aus Jamaica zurückkommen und eine Lanze brechen für Chronixx, dessen Album „Exile“ sehr hörenswert ist. Es ist einfach irgendwie sperrig und sanft gleichzeitig und nicht auf Anhieb zugänglich. Schon die Spieldauer von an die 80 min verlangt viel von einem ab, aber meiner Ansicht nach lohnt es sich, dem Album immer wieder eine Chance zu geben und ich merke, wie sich die Songs angenehm entwickeln und bei jedem Hören „besser“ werden. Ich meine damit nicht, dass man sich die Musik schönhören müsste, sie zeigt einfach ihre wahre Tiefe nicht sofort… das Album reift quasi nach. Und auch Protoje ist immer wieder für Überraschungen gut, ist offen für Neues und Ungewohntes und trotzdem tief verwurzelt in der Reggae- und Rastafari-Tradition.
Hör-Tipp: sein gerade erst veröffentlichtes Album „The Art Of Acceptance“.
Voller Vorfreude hoffe ich, dass sich mal jemand an Remix- oder Dubversionen von diesen Alben wagt. Das könnte spannend werden…

Hi lemmi
kleine Korrigenda: es steht „she is a former member of the punk/reggae band The Slits“ (nicht founding!!), übersetzt: „sie ist ein ehemaliges Mitglied der Punk-/Reggae-Band The Slits“ –> und das ist korrekt (soweit ich das beurteilen kann).
Laut Wikipedia: „Hollie Cook joined the re-formed Slits and performed on the band’s 2006 EP Revenge of the Killer Slits.“ Sie soll damals gesungen und Keyboards gespielt haben mit den Slits zusammen. Dass ihr Vater Drummer bei den Sex Pistols war, wusste ich auch noch nicht… macht aber das Album nicht besser.
Ich höre das übrigens im Grossen und Ganzen genau gleich wie du, die Kombination mit Prince Fatty vermisse ich sehr.

Nein Philipp !
Ich hatte lediglich Glück, dass du erst zwei Minuten nach mir deine Antwort fertig abgeschickt hast. Daher konnte ich meinen Fehler noch selbst korrigieren ;-)
Manchmal ist es besser, man ist sich zu 100% sicher, bevor man sowas raushaut wie ich gelegentlich. Aber egal ob nun „former“ oder nicht, ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass sie schon so alt ist, um bei den Slits noch dabei gewesen sein zu können. ( Is der Satz so richtig ? Hört sich irgendiwe komisch an ).
Aber na gut, die 2000er Version der Slits war ja immer noch
The Slits. Von daher alles ok, was BandCamp macht und tut.
Ich freue mich auch, wie schnell ( aber zum Glück nicht zu
schnell ;-) ) du geantwortet hast. Daran glaube ich zu erkennen, das der DubBlog immer noch ein ganz heißes Eisen ist ;-)
Ich hätte gar nicht so sehr gedacht, dass du das „im Großen und Ganzen“ so siehst wie ich. Ich meine mich zu erinnern, dass du das gar nicht so gut abkonntest, als ich mit der Keule der sogenannten „kulturellen Aneignung“ kam, weil es wohl nur noch
„WhiteBands“ zu geben scheint. Auf diesen Zug woltest du ganz und gar nicht mit drauf. Das ist auch völlig ok und ich muss sagen, daß ich mich darüber auch gar nicht so aufregen würde. Aber mir scheint, es gibt so gut wie gar keine Bands mehr aus Jamaika und oder Afrika, die man sich hier in Europa anhören darf. Und das finde ich nicht nur schade, sondern geradezu unerträglich.
Afrikaner haben das gewisse ETWAS, was eine weiße Band niemals nie vermitteln kann. Ich weiß nicht, was es ist aber ich fühle es in jeder Zelle meines Körpers. Ok, ich will dich / euch nicht länger mit meinen Wahrheiten quälen aber ich vermisse die kulturelle Vielfalt, besonders in der Musik.
Naja, es ging dir ja wohl auch in erster Linie oder sogar nur um das Fehlen von Prince Fatty. Wenn ich mich nicht irre. Und das ist nunmal auf jeden Fall ein Fakt !
( Ich weiß nicht, wo ich das sonst hinschreiben soll aber ich muss nochmal was zu dem Wahl inna Ostsee schreiben. Nein ! Ich rege mich ja nicht mehr auf aber ich frage mich schon eine ganze Weile, warum sogenannte Tierfreunde den Wahl noch länger quälen wollen, als ihm endlich den Gnadenschuss zu geben. Tierfreunde halten auch Vögel im Käfig und gehen mit Hunden an der Leine spazieren. Tierfreunde haben exotische Schlangen in der Badewanne und Chamelions im Terrarium. Echte Tierfreunde hätten den Wahl längst ins verdiente Jenseits befördert ).

„And that is, why I do not sniff the coke I only smoke sinsemilla“

Übrigens, du kannst mich immer gern „korrigenden“, wenn ich zu viel Schwachsinn labere aber ok, ich versteh schon, dann müsstest du ja fast noch mehr schreiben als ich ;-)

So long ………………….. lemmi

Heyii lemmi
„you’re a mystic man cause you man don’t sniff dem white shizzle“, sehr sympthisch…
heute hauen wir echt in die Tasten… nun, ich kann deine Sehnsucht nach real Jamaican Reggae echt nachvollziehen, werde aber auch nicht fündig bei Neuveröffentlichungen, nicht dass es sie nicht gäbe, aber das was mir momentan über den Weg läuft von der Westindischen Insel, ist überwiegend gar nicht nach meinem Geschmack. Entweder bin ich zwischen 1970 und 80 hängen geblieben oder die junge Generation hat sich einfach in eine schräge Richtung entwickelt. Und da meine ich nicht mal in erster Linie die Sounds und Riddims, sondern was mich am meisten abstösst sind meist die Lyrics. So fühle ich am ehesten noch Exil-Jamaicaner wie Stephen oder Ziggy Marley oder Wahl-Jamaicaner wie Alborosie. Das muss ich echt loswerden, der hat nämlich mein liebstes Reggae-Album rausgehauen im 2025! Echt jetzt? Ja, echt jetzt! Beim ersten hören, ich erinnere mich wage, habe ich noch den Kopf geschüttelt und das Ganze als zu poppig und kommerziell abgetan… aber der eine Hördurchgang reichte irgendwie, um gewisse Melodien und Textfetzen in meinem Kopf zu verankern und dann , wer hätte das gedacht, habe ich das Album plötzlich immer wieder und wieder gehört und richtig ins Herz geschlossen. Der Höhepunkt war, als ich im März als Koch ein Skilager begleitete und beim Abwasch (auch noch so voll Oldschool alles von Hand) in der Küche immer dieses Album laufen liess… beim Stück „Loco Loco“ (okay, ist jetzt echt sehr eingängig und poppig) sind die Jugendlichen jeweils voll abggangen und das Lied wurde doch tatsächlich zu so etwas wie einem Lagerhit! Egal, der Albo hat mir mit seinem Album Nine Mile meine persönliche Überraschung beschert, danke man! Und selbst seine Liebes-Enttäuschungen-und-Verarbeitungs-Songs gefallen mir… und der Song Trench Town Legend besteht, wo weit ich das beurteilen kann ausschlisslich aus Bob Marley-Zitaten, wenn ich mich nicht irre… meine Empfehlung, zieh dir dieses Vinyl rein, Blindkauf https://www.discogs.com/release/35594524-Alborosie-Nine-Mile
So jetzt bin ich’s mal losgeworden….
Give thanks & Ises

Ja, der Alborosie ……
Is schon echt ok der Mann. Ich habe viele Stücke von ihm, die ich richtig klasse finde. Aber ganze Alben fand ich auch immer schwierig, denn seine Stimme ist teilweise auch echt anstrengend. Sein Album „Nine Mile“ kenne ich noch gar nicht.
Ich weiß nicht wie viele Alben er rausgebracht hat, aber ich habe so einige. Dann kam „Destiny“ und ich kam nur bis etwa zum 6. Stück. Die musste erst mal raus ausm Player, sonst wäre der Abend für mich hin gewesen. Ich dachte, ok, heute keine Alborosie Form. Also lieber Misty In Roots oder irgendetwas anderes, was ich als pefekten Reggae empfinde.
Ich dachte, die „Destiny“ höre ich mir an einem anderen Tag noch an aber diesen Tag hat es bis heute noch nicht gegeben.
Da liegt echt ne Scheibe bei mir zuhause, von der ich bisher nur einmal etwa 6Tunes gehört habe. Ich weiß, mir gehts wohl echt zu gut. Es gibt viele gute Sachen von Alborosie aber das mit Abstand beste Album ist für mich mal wieder das, wo erwiesenermaßen, zumindest ein Teil der Musiker mitgemacht haben, die den Reggae und meinen Geschmack nicht nur geprägt, sondern gestanzt haben. Natürlich meine ich das Album mit den „Members“ Of The Wailers „Unbreakable“ !!!
Und so kam es, dass ich mit Alborosie erst mal „Schluss gemacht“ habe. Aber natürlich werde ich die Nine Mile jetzt doch mal antesten, das ist ja klar.
Ok, bis denne und schönes Wochenende …………… lemmi

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