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Addis Records Meets Umberto Echo: Riddimwise

Addis Records haben nichts mit Addis Pablo zu tun. Und deshalb auch nicht mit Dub. Vielmehr ist Addis Records ein alt gedientes Reggae-Label aus Genf, das inzwischen auf eine dreißigjährige Geschichte blickt. Beeindruckend – obwohl die Release-Liste angesichts dessen erstaunlich kurz ist. Aber egal, denn uns interessiert aktuell nur eine neue Veröffentlichung: Addis Records Meets Umberto Echo: „Riddimwise“ (Addis) – und das ist ein Dub-Album (oder wenigstens ein Instrumentalalbum). Die Rhythms sind vollständig digital – was sie auch nicht zu kaschieren versuchen. Allesamt klassische Reggae-Beats, zu denen auch Vocal-Versions existieren, die anderswo auf dem Label zu finden sind. Umberto Echo hat hier nicht als Remixer die Finger im Spiel, sondern ist Co-Produzent. Das erklärt vielleicht auch den crispen und satten Sound. Sehr harmonisch und hoch dynamisch. Gefällt mir gut. Ich könnte dem Album lediglich vorwerfen, dass es keinen erkennbaren Spannungsbogen und keine Ecken und Kanten hat. Also, dass genau das fehlt, worauf es bei guten Dub-Mixes eigentlich ankommt. Das liegt aber gewiss daran, dass „Riddimwise“ sich ehr als Versions-Compilation, statt als Dub-Album versteht.

Bewertung: 3.5 von 5.

Eine Antwort auf „Addis Records Meets Umberto Echo: Riddimwise“

Schon oft wurde ich hier ja schon ermutigt, mit dem Kommentieren weiter zu machen und hier und da für ein bischen Unterhaltung bzw. Amusement zu sorgen. Das mache ich von Natur aus gern aber ich habe mich auch schon oft gefragt, was denn dabei so amusant ( amüsant / unterhaltsam ) sein soll. Klar versuche ich hin und wieder auch mal einen lustigen Spruch zu machen oder einen kleinen Einblick in meine „durchgeknallte“ Gedankenwelt zu geben. Aber meistens denke ich, das meine Eindrücke eventuell doch viel zu oberflächlich waren und meine Schlussfolgerungen so daneben waren, das ich oft hoffen muss, „na hoffentlich prüft das keiner nach“ … ;-)
Wenn der Ruf aber erst mal ruiniert ist, lebt es sich wirklich ungeniert. Und so habe ich auch kein Problem damit, zu sagen, das ich es echt nicht gemerkt hätte, das die Riddims hier alle digital „eingespielt“ wurden. „Crispen und satten Sound“ haben schon so einige Producer bzw. SoundEngineers hinbekommen aber hier klingt das für mich schon fast organisch. Eine dieser Aussagen, wo eventuell bei richtigen MusikExperten großes Gelächter ausbrechen könnte. ( ich hör euch bis hier hin lachen ….. ;-) ….. ) Aber was soll ich machen ? Genau das ist mein Eindruck, den mir mein „SoundSystem“ hier vermittelt. Erst durch das Wissen, das es eben „vollständig digital“ ist, fällt mir dann schon auf, das ein richtiger Drummer eben doch ein bischen mehr improvisieren würde und bestimmt auch den einen oder anderen Akzent mehr gesetzt hätte, als es hier digital angedeutet wird. Der Bass klingt hier sehr warm und kräftig ohne im geringsten zu dröhnen. Das muss man bei digitalen Bässen erst mal hinbekommen. Scheint heutezutage aber für viele möglich zu sein. „Unser“ Umberto hat das jedenfalls voll drauf. Immerhin haben es zwei schöne und vor allem knackige Riddims in meine Intsrumantal-Liste geschafft, bevor der Rezensent ;-) überhaupt an eine Rezension gedacht hat. Seit etwa einem Monat befinden sie sich dort und wenn sie nicht gestorben sind, werden sie dort auch bleiben. Hört sich nach nem Spruch an aber auf Spotify sterben tatsächlich manchmal einfach so irgendwelche super geile Tunes/ Dubs & Instrumentals ………. Da fragste dich echt ma „wider“ ……. „woran hat es jelejen“ ?!?

So long ……………… lemmi

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