Alpha Steppa: Rooted & Grounded

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Neben seinem Projekt „Dub Dynasty“, das Alpha Steppa zusammen mit seiner Tante Christine Woodbridge betreibt, publiziert er auch Solo-Alben unter seinem eigenen Namen. Der Name ist ein anderer, doch der Sound unterscheidet sich nicht sonderlich vom Dub Dynasty-Sound (so wie dieser sich wiederum nicht viel vom Alpha & Omega-Sound unterscheidet) – was aber eigentlich eine gute Nachricht ist. Sein neustes Werk trägt den Titel: „Rooted & Grounded“ (Steppas Records) und folgt einem einfachen und gerade deshalb starken Prinzip: Dub ist das Standbein, exotische Sounds das Spielbein. Ersteres steht fest auf dem Bass-Fundament, letzteres überschreitet die Grenze des eigenen, vertrauten Kulturkreises und tritt ein in fremde Klang-Kosmen, in alte, tief verwurzelte Musiktraditionen. Es lässt sich nicht anders sagen: Dub harmoniert einfach perfekt mit Worldmusic. Nicht zuletzt deshalb sind die Dubs von Alpha Steppa schlichtweg magisch. Was Papa und Tantchen früher schon gelungen war, wird vom Sprössling mit seinen besten Tunes noch einmal gesteigert. Doch leider packte er auch nicht ganz so gelungene Stücke auf’s Album, was die Qualität etwas verwässert. Schade, hier hätte er etwas kritischer auswählen können (12 statt 24 Tracks hätten es auch getan). Das hätte ihm dann noch das Sternchen hinter der ohnehin mit Bravour erzielten Einsplus eingebracht.

Rating 5 Stars

Meine Wertung:

Ein Gedanke zu „Alpha Steppa: Rooted & Grounded“

  1. Obwohl ich jetzt wieder Bass am Start habe, kann ich leider keine guten Vibes verbreiten.
    Mir kam das Cover so bekannt vor. Und siehe da, ich habe das Teil tatsächlich schon mal bei irie records abgecheckt und obwohl es sogar als CD zu kaufen ist, habe ich es einfach stehen lassen. Also irgendwie werde ich damit nicht warm. Anscheinend hat die Dubfamilie nicht das DubGen, wonach ich suche.
    Es bringt meiner Meinung nach auch nichts, wenn man 27+X Dubs auf eine Scheibe packt und es insgesamt nur zwei bis drei gute Basslines gibt. Die Dubfreaks müssen sich einfach mal mehr Zeit für ne gute Bassline nehmen und nicht nur einfach tiefe Töne in Reihe schalten. Und wenn „Frau Omega“ den Bass auch eigenhändig zupft, so ist es doch ein Nachteil, daß sie nicht so gesegnet wie zum Beispiel Errol Flabba Holt ist. Ich hoffe, der war jetzt nicht zu hart aber manchmal tut „Wahrheit“ auch einfach nur weh.

    „Nice Up Yourself inna di riddim of Life“ ……………………….. lemmi

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