Kanka: Dub Communication

Dass Dub auch ganz einfach geht, beweist uns erneut der Franzose Kanka, diesmal mit seinem neuen Album „Dub Communications“ (Hammerbass). Das ist wirklich brutaler Steppers Dub in bester UK-Manier: heavy, heavy, heavy! Aber manchmal ist man in der Stimmung, wo man so etwas braucht. Bei mir ist das spät abends im Büro, wenn ich dem Flow kreativer Arbeit erlegen bin. Dann brauche ich keine Hör-Experimente, sondern eine Musik, die mich voran treibt, den Flow beflügelt, statt ihn zu hinterfragen. Kanka liefert den perfekte Soundtrack dafür: einfach, treibend, allumfassend. Die Bassdrum stampft durch den Viervierteltakt, die Sirene heult wie am Spieß und der Bass – ja der Bass ist so was von heavy, dass der Kitt aus den Fenstern bröckelt. Warum das Album „Dub Communication“ heißt, ist mir ein Rätsel, denn mit Kommunikation hat die Musik kaum etwas zu tun. Der passendere Titel wäre gewesen „Ad Nauseum“ (bis zur Bewusstlosigkeit).

Meine Wertung:

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.