Dub Syndicate: Mellow & Colly (Expanded Deluxe Edition)

Eine Antwort auf „Dub Syndicate: Mellow & Colly (Expanded Deluxe Edition)“

Yeah Mann !

GOD IS A MAN !

Ich finde, daß man auch hier im Stream gut hören kann, daß der finale Mix bzw. das Mastering vom Mellow and Colly Album einem akustischen Disaster sehr nahe kommt. Das Teil könnte auch für Menschen gemacht sein, die im Bereich der höheren Frequenzen bereits eine Art Komprimierung im mp3 Format als chronische Hörschwäche ausgebildet haben. Mit einer High – End Anlage ist man hier auf hoffnungslos verlorenem Posten, denke ich. Kann ja auch falsch sein …..
Aber Leute, die nicht unbedingt, den original Sound brauchen, sondern so wie wir Dubfans, mit ( nahezu ) allen Soundtüfteleien im Einklang leben, haben da natürlich ihre Mittel und Wege, wie man aus dem verkorksten „Höhenrausch“ von Mellow und Colly eben doch noch einen passablen Sound herausbekommt. Und wenn es nur die Knöpfe für Treble und Bass an einem x-beliebeigen Verstärker sind. Mit einem Equalizer wirds dann noch besser und wenn man es so wie DubMatix macht, wird es gleich wieder zu dumpf ;-) ….
Aber auch bei DubMatix weiß man sich zu helfen und dreht eben einfach die Höhen voll rein. Und dann …. ja aber dann !!! …..geht aber mal so richtig die Luzie ab !!!
„GOD IS A MAN“ wurde hier von DubMatix – für meinen Geschmack – tatsächlich nochmal richtig aufgemotzt. Mir gefällt vor allem die RhythmusGitarre sehr, die mir in letzter Zeit öfter bei Dubmatix aufgefallen ist und hier in einer sehr prickelnden Art und Weise Mellow und Colly zu einem Dub für den Tanzboden macht. Mir hilft es jedenfalls beim Tanzen immer sehr, wenn der ReggaeRhythmus nahezu oder eben ganz durchläuft und nicht vom Dubmaster aus der Spur genommen wird, um bei den ReggaeJunkies eine besondere Art von Wahnsinn auszulösen, wenn die RhythmusGitarre oder das Keyboard oder im besten Fall Beides, wieder in den Groove mit einsteigt und das ReggaeHerz in absolute Verzückung bringt. So geht es mir jedenfalls.
Ähnlich gut ( eigentlich absolute SpitzenKlasse ) empfinde ich das bei seiner Version von „Patient Man“ ! Auch hier gefällt mir der nahezu durchgängige Rhythmus ausgesprochen gut und ich muss gestehen, daß er für mich auf die Versions von Adrian Sherwood eindeutig einen drauf gesetzt hat. Wobei er den Sinn für´s Detail in keinster Weise verloren hat, denn die Drums von Style Scott und ganz besonders der sehr akzentuierte Doppelschlag auf die Toms „neben der Snare Drum“, werden auch in seiner Version so betont und mit Hall verzaubert, wie lemmi das am liebsten hat. Auch der DubVisionist hat in seiner Interpretation in dieser Hinsicht keine Abstriche gemacht.
Falls ich der einzige bin, der da einen „Doppelschlag“ hört, dann liegt es eventuell auch daran, daß es sich „lediglich“ um ein sehr knackiges Echo handelt.
Wie auch immer, ich habe das Gefühl, das Dubmatix sich sehr darüber gefreut hat, diese Riddims „bearbeiten“ zu dürfen. Lange nicht mehr so geile Musik von Dubmatix gehört.

Falls Gott wirklich ein Mensch ist, würde ich mich sehr freuen, wenn wir mal ne Runde über unsere verkorkste Welt schnacken könnten.

Greetings …………. lemmi

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