Kategorien
Review

David Harrow: Lockdown Dubs

Wer im Web nach „Dub“ sucht, stößt immer häufiger auf Minimal-Techno. Was Rhythm & Sound vor rund 20 Jahren erfanden, erlangt heute zunehmend Popularität. Ich habe den Dub-Techno damals gefeiert – war er doch eine echte Innovation und klanglich absolut faszinierend. Heute jedoch langweilt mich der Sound der Epigonen zu Tode. Dabei lässt sich Elektronik mit technoidem Einschlag auch ganz frisch und unerhört mit Dub kombinieren: David Harrow macht es mit seinen „Lockdown-Dubs“ (Workhousedigitial) vor: Schnelle, hüpfende Beats, flotte, melodische Basslines, elektronisches Kraftwerk-Gebimmel und eine optimistische Grundstimmung. Dabei wird natürlich der klassische One-Drop-Rhythmus aufgelöst und auch Steppers hat hier nicht allzu viel zu melden. Dennoch gibt es genug Offbeats, Hall und Echo, um dem Genre Dub gerecht zu werden. Harrows ist übrigens ein Veteran des Dub, auch wenn er in dieser Szene wenig bekannt ist. Bereits in den 1980er Jahren arbeitete er eng mit Adrian Sherwood zusammen und komponierte einige der Tracks der goldenen On-U-Ära. Später war er dann ein wichtiger Acid-House-Protagonist, bevor er sich weitgehend der elektronischen Musik und nicht selten experimentellen Sounds verschrieb. Inzwischen ist er ein alter Mann mit langem, weißem Bart, der sich in Lockdown-Zeiten offenbar seiner Wurzeln erinnert und nerdig-schöne Dubs produziert.

Bewertung: 4 von 5.

5 Antworten auf „David Harrow: Lockdown Dubs“

Na, ich mach ma´ wieder den “Poltergeist”

Rhythm and Sound ist ein gutes Stichwort, um mal wieder eine etwas provokante Position einzunehmen. Anscheinend brauch ich das hin und wieder, denn es kommt doch recht oft vor, das ich da komplett zum “Querdenker” werde. Mit dem Wort “Querdenker” habe ich mich ja selbst schon in eine unsympathische Ecke manövriert. Das grenzt schon ein wenig an Selbstzerfleischung aber irgendwie habe ich das schon immer gebraucht.
Als langjähriger DubFan, der ich damals schon war, habe ich mich sehr gewundert, warum nun ausgerechnet so viele über Rhythm and Sound gesprochen haben und z.B. Das Dub Syndicate niemand zu kennen schien. Jedenfalls gab es da – wenn man in diesem Zusammenhang überhaupt von Hype sprechen kann – ein ordentliches Hypegefälle zu gunsten von Rhythm and Sound. Eventuell war das aber nur meine subjektive Wahrnehmung und es war doch alles ganz anders.
Jedenfalls muss oder darf ich endlich sagen, das ich das nie begriffen habe und auch in keinster Weise nachvollziehen konnte. Rhythm and Sound muss man, wenn es nach mir ginge,
ganz klar aus zwei verschiedenen Perspektiven betrachten. Das eine ist der Sound. Den fand auch ich schon immer faszinierend und sehr strahlkräftig, im Sinne von Strahlung.
Das andere ist der Rhythm ! Im Gegensatz zu dir René, fand ich die riddims von Rhythm and Sound schon immer zu langweilig. Natürlich gab es auch da immer mal ne Ausnahme und besonders die Zusammenarbeit mit Paul St. Hilaire hat mich dann doch hier und da ergriffen. Ich schreibe das hier ganz dreist hin, ohne das zu recherchieren. Habe keine Ahnung, ob die Backings vom Paul wirklich von R.& S. gebaut wurden. Ich kann mich aber noch gut erinnern, das ich auch damals schon dachte, “Da muss erst wieder ein “Original” kommen, damit die riddims von diesen “Düsterlingen” richtig grooven. Richtig zum Hotten waren die Tunes aber immer noch lange nicht. Naja, man kann Musik ja auch “mal” auf der Couch hören, warum eigentlich nicht ?! Mache ich ja auch des öfteren. Jedenfalls war mir Rhythm and Sound immer viel zu laaaaangsaaaam und zu laaaangweilig.
Da is der David Harrow schon wesentlich flotter unterwegs. Aber besser finde ich das auch nicht. Ich bin zwar mein eigener HobbyPsychodoctor aber ich kann es beim besten Willen nicht erklären, warum mich diese Basslines hier wider völlig kalt lassen. Und da ich nunmal als Reggae und Dub Fan am allermeisten den Basslines VERTRAUE ( “In Bass We Trust” ), kann ich
diese Dubs zwar immer noch gut hören, ohne noch eine weitere Krise zu bekommen aber um in Begeisterungsstürme zu geraten, reicht es mir bei weitem nicht. Ich bin der Meinung, das man Dubs mit solchen Basslines getrost weglassen kann. Is Zeitverschwendung. Aber offensichtlich ist es doch wieder diese “lästige” Geschmacksache, denn man kann die Basslines ja offensichtlich auch als “flott und melodisch” empfinden. Dagegen kann ich noch nicht mal etwas sagen, denn sie sind auf jeden Fall flott und sogar ich, erkenne da eine Melodie.
Aber sind diese Basslines auch wirklich COOL ? Nicht im Sinne von kalt, sondern im Sinne von souverän und über jeden Zweifel erhaben. So wie die Basslines der Jamaicaner eben !!!
Ja, da war auch nicht jede Bassline voll auf meiner Linie aber hey, “jetzt kommt schon” ihr wisst doch, was ich meine oder etwa nicht ;-) … Ich sag nur mal “Flabba” , “Familyman”, Robbie und auch der “Fully” und fast hätte ich den “Heavy Weight Puncher” “Bagga” Walker vergessen. Mögen alle Bassisten mir verzeihen, die ich jetzt nicht genannt habe, die hier aber unbedingt noch erwähnt hätten werden müssen ( können tun oder so ähnlich ). Mit diesen Namen versuche ich zu erklären, wo ich und wo wir letztendes alle herkommen. Nämlich nicht aus Jamaica ;-) …… aber eben geprägt von den Musikern, die den Reggae und damit die genialsten Basslines aller Zeiten, über alle Grenzen hinaus, trotz widriger Umstände in alle Winkel unserer Erde getragen haben. Und aus dem Reggae kam der Dub. “Skin Is Skin, Flesh Is Flesh, Blood Is Red, This Is FACT” !!!
Is doch klar, inzwischen habe ich auch den “World-Dub” mit all seinen Spielarten kennen und schätzen gelernt. Aber egal aus welchem Winkel der Erde ein Dub kommt und selbst wenn er aus den Tiefen des Mariannengrabens kommt ( vielleicht sogar dann ganz besonders ), muss er sich – aus meiner Sicht – mit den original Riddims und Basslines aus Jamaica messen und vergleichen lassen. Die meisten Dubs schaffen das aus meiner Sicht ( bzw. für mein Gehör ) nicht. Macht nix, ich bin ja tolerant und “open minded” aber es gibt eben viele Dubs ( über Musik im allgemeinen will ich jetzt erst gar nicht anfangen ), die kommen nicht einmal in den Bereich, einer Vergleichsmöglichkeit, mit der unendlich souveränen Musik aus Jamaica !!!

HEUREKA !!!

All meine Angaben sind ohne Gewähr und entsprechen meiner subjektiven ( universell gültigen ) Wahrnehmung. Sie dürfen von daher gern widerlegt oder zumindest kritisiert werden.

Gestern habe ich zum Beispiel mal wieder die Tokio Space Cowboys gehört. Mir fällt spontan gleich jemand ein, der das als Dub anzweifeln würde und der wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenfaltet, wenn er das hört ( stimmts gtkriz ? ;-) ) aber ich sage hier mal wieder ganz frech, gegen diese Mucke sind sehr viele Dubs einfach nur Kindergeburtstag ;-) … und das obwohl die Scheibe gleich mit Kindergesang anfängt. Zumindest hört es sich für mich so an. Autotune ist für DubKenner ( in diesem fall für mich ) auch schon längst unbekannter Weise bekannt.

Kann sein, das mein Text wieder mal vor lauter “Arroganz” aus allen Nähten platzt. Das liegt daran, das ich nach meinem Flug mit den Space Cowboys immer noch nicht wieder richtig gelandet bin. Mein Text ist in einer höheren Umlaufbahn geschrieben worden und klingt daher für den ein oder anderen ein klein wenig abgehoben. Oder hätte ich schreiben müssen für den einen und die eine und den anderen und die andere ………………. manchmal frage ich mich echt, was ich mich noch fragen soll …

Ok, ich sags wie Mickey Rourke in Barfly ……… “auf alle meine Freundeeeeeeeeh !!!” ……………………. lemmi

Lemmi,

handelt es sich bei den Tokio Space Cowboys um Audio Active?
Dann hast du meine vollste Zustimmung – ON-U. Sound eben.

Genau RasVorbei !

Audio Active !!! Audio Active !!! We are Audio Active !!!

Allein dieser “Text” mit dem Dub dazu macht mich mehr als nur HIGH !!!

Es geht dabei nicht um das “WAS” sondern um das “WIE” !!! Ich brauch da ne Jacke, die hinten zugemacht wird, sonst dreh ich völlig ab. Wie kann man nur so kompromisslos Musik produzieren ?!? Ich brauch genau DAS !!!

Dann die Marihuana Hymne mit Bim Sherman ………….. ich geh am Stock. Einfach nur richtig FETT !!! Damals habe ich das im ReggaeJamming ( so hieß der regular Dance, den wir damals in Göttingen hatten ) aufgelegt. Gestern musste ich echt nochmal darüber schmunzeln, was für geile Zeiten ich schon erleben durfte.

Jan Delay hat im Riddim Inteview diese Scheibe als die beste DubScheibe aller Zeiten bezeichnet. Ich weiß nicht, ob er das heute noch genauso sieht und ob ich das genau so unterschreiben würde aber so ganz abwegig finde ich das eigentlich auch nicht.
Bei dem Beispiel ging es mir vor allem nochmal darum, ein wenig zu zeigen, wie ich in Sachen Dub so ticke. Dub Is Crazy !!! Und hauptsächlich deswegen höre ich das so gern.
Natürlich habe ich es auch gern mal etwas seriöser aber am liebsten mag ich es
“unmenschlich” ganz besonders vor dem Hintergrund, das es menschlich zu sein
scheint, immer wieder Frauen und Kinder als Kriegsopfer in Kauf zu nehmen. Ebenso zutiefst “menschlich” scheint es zu sein, Menschen überall auf der Welt in die Flucht zu schlagen und die Geflüchteten wie Tiere hinter irgendwelchen Zäunen
zu halten. Europäische “MachtOrks” lassen Flüchtlinge im Meer mit System und auf Befehl ja sogar per Gesetz gegen “unsere Werte” ersaufen. Am liebsten würde ich die alle mal einsperren und ihnen Audio Active vorspielen, bis sie endlich kapieren, das sie auf dem Holzweg sind.
( Bin heut wieder son bischen aggro drauf …… “sorry” an alle Ordnungshüter )

“Ich weiß das es da oben jemand gibt. Kein Plan ob Mensch ob Tier ob Frau ob Typ.
Obwohl ( er ) da oben ist, ist ( er ) hier unten auch in mir und wenn auch du ein Flasher bist, ist ( er ) hier unten auch mit dir” nicht ganz genau so aber is vom Jan und seinen Jan Soul Rebels. Gibts auch als Dub aber naja ……

“Do The Reggae” ……………………… lemmi

Hi Lemmi,

zwischen David Harrow und Audio Active liegen Welten. Beides Dub, aber letztlich doch schon Äpfel und Birnen. Rhythm & Sound ist dann auch noch ein Klasse für sich: Bananen. Soll heißen: Ist schwer zu vergleichen. Ich habe den Eindruck, dass du Dubs liebst, die “reich” sind und die fast wie Songs funktionieren – in dem Sinne, dass sie genug Futter und Unterhaltung für bewusstes Zuhören bieten. Solche Dubs liebe ich natürlich auch. Repetitive, hypnotische und minimale Dubs hingegen haben bei dir keine Chance. Sie sind ja auch nahezu das Gegenteil der “reichen” Dubs. Ich hingegen liebe solche Musik auch. Ich liebe auch Steppers! Eine gute Bassline ist natürlich Gold wert, aber ein voluminöser, warmer Bass-Sound – auch wenn er von einer mittelguten Bassline stammt – ist auch toll. Es gibt m. E. unzählige Aspekte an Musik, die sie subjektiv gut oder schlecht sein lassen. Deshalb macht es ja auch Spaß, sich darüber in den Kommentaren auszutauschen, denn es gibt kein allgemein gültiges, objektives Urteil, mit dem dann alles über ein Album gesagt ist.

Ich will nicht sagen, dass alles Geschmackssache sei. Das wäre auch zu einfach. Aber objektive Kriterien gibt es nur ganz wenige. Alle anderen Kriterien und Urteile sind zumindest “intersubjektiv”, d.h. sie orientieren sich an einem Kanon, der für einige Dub-Enthusiasten gilt. Andere teilen ihn aber nicht.

Eigentlich verhandeln wir hier in den Kommentaren den einen, “richtigen” Dub-Kanon. Was gilt als guter Dub, was nicht? Macht total Spaß, aber wir werden uns niemals einigen ;-).

Müssen wir aber auch gar nicht. Ich bin der Meinung, dass die unterschiedlichen Dub-Vorlieben von gtkritz, Ras Vorbei, mir und dir, Lemmi, sowie aller, die sich an den Diskussionen beteiligen, die eigentliche Würze des dubblog sind.

Ja René !

das hat mit sehr gefallen, was Du hier schreibst. Auch wenn ich hier “manchmal” den “Poltergeist” rauslasse, bedeutet das ja nicht, das ich grundsätzlich anderer
Meinung bin. Wobei Musik eh nix mit Meinung, sondern viel mehr mit Gefühl zu tun hat. Ich ahnte schon zu Beginn meines Kommtentars, das da in mir wieder irgendwas “brodelt” und ich das wahrscheinlich nicht ganz unterdrücken kann.
Du hast auf jeden Fall recht, wenn du sagst, ich stehe auf die “reichen Dubs”.
Das habe ich schon öfter anklingen lassen, indem ich betonte, das Minimalismus nix für mich ist. Ich habe sehr gern das “volle Programm”. Digital produzierte Dubs, die nicht in einer analogen Echokammer für meine, nach wie vor biologisch und analog
funktionierenden Ohren, sowie meinem ganzen biologischen körperlichen Funktionsapparat, “gewürzt” wurden, sind für mich in der Tat meistens zu dröge und
erscheinen mir zu billig. In etwa so wie Nutella mit PalmÖl. Menschen, die den original Geschmack von Nutella nie kennengelernt haben, werden wohl immer sagen, “wieso, schmeckt doch schön süß”. Ich hingegen werde den Originalgeschmack von Nutella bis ans Ende meiner Tage vermissen. Damit versuche ich jetzt auch nur zum Ausdruck zu bringen, das es mir eben schwerer fällt als anderen, alles “Neue” gleich begierig aufzusaugen und für gut oder sogar besser zu akzeptieren. Das wir Menschen immer mehr an der Leine unsereres Handys geführt werden und noch mehr geführt und kontrolliert werden sollen ist für mich auch nur ganz schwer bis gar nicht zu akzeptieren. Die meisten finden das aber anscheinend ganz große klasse. Hier noch ne App und da noch ne App und was gibts neues auf fazzebuck und …….. ich rege mich schon wieder auf ;-)
Die Menschen sind Informationssüchtig geworden. Nur scheint die Qualität der Information dabei überhaupt keine Rolle mehr zu spielen. Man merkt wohl, das es auch jetzt wieder zu sehr in mir brodelt, so das ich nicht zum Punkt kommen kann.
Ich mag jedenfalls auch minimalistische Dubs. Es gibt sone´ Scheibe von Mr. Spalding ( wenn ich mich im Namen nicht irre ). Sowohl die Vocal – als auch die DubVersions kommen größtenteils “einfach” nur mit Schlagzeug, Bass und Keyboard daher. Dafür haben sämtliche Players of Instruments aber alle “Sieben
Meilen Stiefel” an und bearbeiten Raum und Zeit mit der gesamten Power, die in Reggae und Dub nunmal drinsteckt. Auch DubEffekte sind hier auf das wesentliche,
also auf Hall und Echo beschränkt.
Bei all meinem “gepoltere” bleibt hoffentlich am Ende immer eins hängen,
ich versuche in erster Linie meine Gefühle zu den Dubs rüberzubringen und auch wenn es sich dabei in nur um Musik drehen sollte, so wird meine Gefühlswelt auch beim intensiven Hören von Dubs und Musik im allgemeinen leider auch immer von meiner bzw. unserer Umwelt ( inklusive aller Orks ) beeinflusst.
Zum bewussten Zuhören würde ich gern noch sagen, das mir das extrem wichtig ist.
Musik und ganz besonders Dub und Reggae, die nur nebenbei läuft, macht mich auch schon wieder deprimiert und aggressiv zugleich. Wenn ich mich bei der Arbeit konzentrieren muss oder während des Sports, kann ich nicht meine Lieblingsmusik hören. Das macht mich in höchstem Maße aggressiv. Ich bin dann weder richtig bei der Arbeit, noch höre ich richtig Musik.
Damit es auch in Zukunft weiterhin keine Missverständnisse gibt, sage ich nochmal, ich möchte auf keinen Fall so rüberkommen, als wüsste nur ich, was richtig guter Dub ist. Diese Frage kann ich – wenn überhaupt – nur für mich selbst beantworten.
Und da isses dann eben doch wieder nur reine Geschmacksache. Ich versuche halt immer, meinen Geschmack irgendwie zu beschreiben und auch hin und wieder zu begründen aber das die Geschmäcker nunmal im Detail auch etwas voneinander abweichen, finde ich echt richtig “nervig” …….. ;-)
Nein ! Natürlich nervt mich das nicht ! Genau darin liegt die “Würze” und genau das ist das Salz in der Suppe. So sehe ich das auch.
Und jetzt mache ich vielleicht einen Fehler, indem ich nochmal etwas vorkrame, was gtkriz eventuell als “kleine Unverschämtheit” empfunden haben könnte. Ich habe ihn mal wieder in eine Schublade gesteckt. Ich mache sowas oft aber meine das keineswegs böse. Ich habe ihm Quasi abgesprochen, das er für Audio Active sowas wie “Gefallen” empfinden könnte. Sowas macht man natürlich nicht. Sorry dafür gtkriz aber gleichzeitig glaube ich auch, das es durchaus auch als kleine Neckerei
empfunden worden sein könnte.
Die Sache ist ja auch die, ich habe ja schon anklingen lassen, das ich oft nach Worten ringe, um meine Eindrücke zu beschreiben. Wenn ich also auch in Zukunft
über die Basis von Dub ( für mich die Basis von allem ), DIE BASSLINE rede, dann liegt das eben daran, das jedes Musikstück, welches eine Haltbarkeit von mehr als zwei Wochen haben soll, eine Bassline haben muss, die mich auf den Thron der Gefühle hebt und mich dort bis ans Ende meiner Tage schweben lässt.
Es gibt keine Dubs, die ich überhaupt gar nicht mag. Aber die Zeit, in der ich BEWUSST MUSIK HÖREN kann ist sehr begrenzt und daher versuche ich mir alles schlecht zu reden, was mich nicht vollkommen begeistert.
Diesen Megahit von Adele “Never Mind I found someone else like you”, fand ich auf Anhieb spitze. Und das, obwohl ihre Stimme nur von einem Klavier begleitet wird. Ich bin trotzdem dahingeschmolzen und musste sogar einmal ein bischen weinen. Aber inzwischen ist der Tune durch. Ich höre nur noch Geplärre. Und alles andere von Adele baut einzig und allein auf ihr Geplärre. Ok, ja, die hat irgendwo auch nen ReggaeTune aber Ausnahmen bestätigen immer die Regel. Der Tune von Adele ist jedenfalls ausgelutscht ( für mich ) weil keine Bassline und wenn ich dagegen – nur zum Beispiel – “Natural Mystic” von Bob Marley and The Wailers auflege, ist das Gefühl nahezu immer noch genau so, als ob ich diesen genialen Tune zum ersten mal höre. Weil ! Wegen der Bassline !!! ( unter anderem ;-) )
Und deshalb bin ich immer noch ein unbelehrbarer ReggaeNerd !!!

Mir is egal, was die anderen denken, mir gehts gut dabei ……….. lemmi

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.