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Dub Five Star

Dub Spencer & Trance Hill Featuring Umberto Echo: Live in Leipzig

Als die vier Schweizer letztes Jahr ihr „Christmas in Dub“-Album vorlegten, war klar, dass Dub Spencer & Trance Hill verrückt geworden sind. Nun schicken sie mit „Live in Leipzig“ (Echo Beach) ein Live-Dub-Album nach. Aber Dub in Live geht doch gar nicht! Crazy! Allerdings: da gibt es bekanntlich jenen Münchner Mixing Desk-Wizzard namens Umberto Echo. Während des Auftritts in Leipzig, nahm er das komplette Album vom Live-Mischpult auf. Ohne weitere Bearbeitung wurde es jetzt veröffentlicht. Was soll ich sagen: Es geht! Das Live-Album ist richtig, richtig gut geworden. Ich habe den Verdacht, dass nicht selten ein im Studio entstandenes Dub-Album tot-perfektioniert wird. Es wird dann so lange herum gefrickelt, arrangiert und gemixt, bis dabei die Seele der Musik auf der Strecke bleibt. Bei „Live in Leipzig“ ist das Gegenteil der Fall. Die Bühnen-Energie der Dubs ist geradezu physisch spürbar. Rau, direkt und kraftvoll – Dub Spencer & Trance Hill waren mit ihrem Psychedelic-Dub nie authentischer. Absolut verblüffend ist zudem die Soundqualität der Aufnahme: sauber, crisp und der Bass tonnenschwer. Wäre da nicht der Applaus des Publikums, man könnte fast vergessen, dass es sich um eine Live-Aufnahme handelt. Übrigens gibt’s keineswegs nur verstümmelte Weihnachtslieder zu hören. Sechs der neun Tracks stammen von älteren Alben der Dub-Cowboys.

Bewertung: 5 von 5.

2 Antworten auf „Dub Spencer & Trance Hill Featuring Umberto Echo: Live in Leipzig“

Das finde ich etwas komisch …………

So 4-5 mal durfte ich die nun auch schon Live and Direct erleben und ich war wirklich jedes mal komplett begeistert.
Aber sowohl die Live-Scheibe von 2013 als auch diese hier, haut mich nicht so richtig vom Hocker. Da mag ich sämtliche Studio-Alben lieber. Macht nix, wenn ihr mich nicht versteht. Manchmal verstehe ich mich “des öfteren” selbst nicht.

Trotzdem werde ich versuchen, die auch noch ca. 20 mal Live mit zu erleben.

Hehe, da fällt mir ein, das Jahcoustix bei seinem Konzert hier in Göttingen ( mit einer 3mann sparband ) ins Publikum gefragt hat,

“waren Dub Spencer and Trance Hill eigentlich schon mal hier ?” ……………… der einzige der ein lautes NEIN ! ( mit einem leisen “Seufz” ) zurückgeben konnte war ich. Allen anderen ging es jetzt mal so, wie mir in der Schule. Sie hatten die Frage noch nicht mal verstanden. Ja, so ist das hier in Göttingen. Bevor hier mal ein DubKonzert laufen wird, drehen die erst mal noch ne neue Folge von “bauer sucht frau”.

Göt ist das türkische Wort für Arsch ( demnach müsste Göttingen ja dann sowas wie “Arsch der Welt” heißen ) ….. lemmi

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