3 Antworten auf „Haris Pilton: Think Dubby Vol. 3 (Tribute to King Tubby)“
O je. Da ist er schon wieder. Fya in a Babylon.
Ekel macht sich breit! Vom Cover, Tunes oder Caption…backaway!
Bei „Think Dubby Vol.1+2“ ist es mir nicht so aufgefallen aber bei „Vol.3“ hat Haris Pilton es geschafft, besonders die scharfen Kanten, die ich insbesondere bei den früheren Aufnahmen von King Tubby bzw. „aus dem Hause Tubby“ hervorzhuheben. Für mich klingt es sehr nach dem berühmt berüchtigten „High-Pass-Filter“, der einen Sound hervorgebracht hat, den ich – gelinde gesagt – gar nicht so mochte und auch wohl niemals mögen werde. Dabei rede auch ich oft davon, dass Reggae und auch besonders Dub über Ecken und Kanten verfügen sollte, um nicht in diese „Reggae-Good-Vibes“ und „ach Reggae is ja so gechillt“ Blase, einzutauchen. Dennoch bin ich es schon seit meiner Ausbildung gewohnt, dass Ecken und Kanten wenigstens entgratet sein sollten, damit man sich nicht daran verletzt. Der High-Pass-Filter erzeugt bei mir das Gefühl, dass die Ecken und Kanten extra noch schärfer gemacht wurden, damit man sich fühlt wie bei einem Ritt auf der Rasierklinge. Kurz und gut, mir is das zu scharfkantig und es trübt meinen Hörgenuss. Ich finde die Riddims nach wie vor sehr gut und ich klage auch auf sehr dünnem Eis bzw. auf sehr hohem Niveau. Es ist noch lange nicht so schlimm, wie bei diversen Aufnahmen von King Tubby und schon gar nicht so schlimm, wie bei so vielen Aufnahmen von Bunny Lee, der ja wohl ein regelrechter
„Cimbelfetischist“ war.
Ich schreibe noch dazu, dass ich das alles nicht wissenschaftlich und auch nicht wirklich fundiert untermauern kann. Es ist mal wieder nur mein Höreindruck den ich versuche zu beschreiben. Es gibt auf der ganzen Welt, vereinzelt sehr viele King Tubby – Fans, die das bei weitem nicht so schlimm empfinden, wie ich.
Vielleicht tue ich Haris Pilton jetzt auch unrecht, weil ich seine Alben auch noch lange nicht auswendig kenne aber mir ist hier zum ersten mal so richtig bewusst geworden, dass er den Riddim, sozusagen auch mal „rausnimmt“ um die verbleibenden Instrumente durch die EchoEffektKammer zu schicken und sie dadurch im interstellaren Raum zu verewigen. Was ich aber auch sehr an den Dubversions und überhaupt an der Musik von Haris Pilton so mag ist, dass er den Riddim mehr durchlaufen lässt und dadurch den Dub insgesamt sehr tanzbar macht.
Außerdem ist Haris Pilton mehr als nur eine „Muckibude“, denn seine Musik braucht keine Muskeln, sie hat die Urkraft schon in sich.
3 Antworten auf „Haris Pilton: Think Dubby Vol. 3 (Tribute to King Tubby)“
O je. Da ist er schon wieder. Fya in a Babylon.
Ekel macht sich breit! Vom Cover, Tunes oder Caption…backaway!
Bei „Think Dubby Vol.1+2“ ist es mir nicht so aufgefallen aber bei „Vol.3“ hat Haris Pilton es geschafft, besonders die scharfen Kanten, die ich insbesondere bei den früheren Aufnahmen von King Tubby bzw. „aus dem Hause Tubby“ hervorzhuheben. Für mich klingt es sehr nach dem berühmt berüchtigten „High-Pass-Filter“, der einen Sound hervorgebracht hat, den ich – gelinde gesagt – gar nicht so mochte und auch wohl niemals mögen werde. Dabei rede auch ich oft davon, dass Reggae und auch besonders Dub über Ecken und Kanten verfügen sollte, um nicht in diese „Reggae-Good-Vibes“ und „ach Reggae is ja so gechillt“ Blase, einzutauchen. Dennoch bin ich es schon seit meiner Ausbildung gewohnt, dass Ecken und Kanten wenigstens entgratet sein sollten, damit man sich nicht daran verletzt. Der High-Pass-Filter erzeugt bei mir das Gefühl, dass die Ecken und Kanten extra noch schärfer gemacht wurden, damit man sich fühlt wie bei einem Ritt auf der Rasierklinge. Kurz und gut, mir is das zu scharfkantig und es trübt meinen Hörgenuss. Ich finde die Riddims nach wie vor sehr gut und ich klage auch auf sehr dünnem Eis bzw. auf sehr hohem Niveau. Es ist noch lange nicht so schlimm, wie bei diversen Aufnahmen von King Tubby und schon gar nicht so schlimm, wie bei so vielen Aufnahmen von Bunny Lee, der ja wohl ein regelrechter
„Cimbelfetischist“ war.
Ich schreibe noch dazu, dass ich das alles nicht wissenschaftlich und auch nicht wirklich fundiert untermauern kann. Es ist mal wieder nur mein Höreindruck den ich versuche zu beschreiben. Es gibt auf der ganzen Welt, vereinzelt sehr viele King Tubby – Fans, die das bei weitem nicht so schlimm empfinden, wie ich.
Vielleicht tue ich Haris Pilton jetzt auch unrecht, weil ich seine Alben auch noch lange nicht auswendig kenne aber mir ist hier zum ersten mal so richtig bewusst geworden, dass er den Riddim, sozusagen auch mal „rausnimmt“ um die verbleibenden Instrumente durch die EchoEffektKammer zu schicken und sie dadurch im interstellaren Raum zu verewigen. Was ich aber auch sehr an den Dubversions und überhaupt an der Musik von Haris Pilton so mag ist, dass er den Riddim mehr durchlaufen lässt und dadurch den Dub insgesamt sehr tanzbar macht.
Außerdem ist Haris Pilton mehr als nur eine „Muckibude“, denn seine Musik braucht keine Muskeln, sie hat die Urkraft schon in sich.
Wer es fühlt, weiß es ! …………………….. lemmi