Es gibt Alben, bei denen die spannendste Frage nicht ist, wie sie klingen, sondern ob man dem trauen darf, was man hört. „Think Dubby, Vol. 3“ (Positiv Reality Records) ist so eines – und das macht die Sache kompliziert, aber auch interessant.
Haris Pilton legt also seine dritte Hommage an King Tubby vor. Die Titel lassen keinen Zweifel daran, wo wir uns befinden: „Hometown Hi-Fi Dub“, „Legend Of Dromilly“, „Return To Kingston 11“, „Osbourne’s Magic“ – Osbourne Ruddock, bürgerlich, aus der Dromilly Avenue in Waterhouse. Piltons Begleittext zeichnet Tubby wieder als den Mann, der das Mischpult zum Instrument erklärte und entdeckte, dass Stille härter treffen kann als Klang. Ausdrücklich will er die Vergangenheit nicht nachbauen, sondern ein Gespräch mit ihr führen.
Tatsächlich huldigen die dreizehn Tracks vielleicht weniger Tubby himself als dem Reggae-Sound der 1970er Jahre insgesamt. Einige klassische Studio One-Riddims werden zitiert, andere sind neu, aber ganz im Geiste dieses Sounds gebaut, so dass man beim Hören mitunter ins Grübeln kommt, was man da eigentlich hört. Alles Instrumentals oder Dubs, keine Vocals, keine Ausflüge. Die Instrumente klingen schrammelig, der Studiosound authentisch, alles schön retro und analog.
Und genau hier beginnt die Ironie. Denn es könnte sein, dass das exakte Gegenteil der Fall ist. Haris wird bekanntlich vorgeworfen, seine Musik von KI einspielen zu lassen. Richtig dementiert hat er das nie. Andererseits klingen seine Dubs alles andere als generisch – und wer schon einmal versucht hat, aus einer Maschine etwas herauszuholen, das dermaßen nach Kingston riecht, weiß, dass das nicht mit einem Prompt zu erreichen ist. Beweisen oder widerlegen lässt sich die Sache also nicht. Wir können lange raten, wir werden es nicht erfahren.
Wichtiger scheint mir ohnehin die Frage, wie und in welchem Maße KI zum Einsatz kommt. Wer per Prompt ein ganzes Album generiert, gehört verdammt. Das ist nichts anderes als KI-Slop, den ich nicht hören möchte. Wer KI hingegen als Werkzeug einsetzt – um sich Instrumentalspuren einspielen zu lassen oder um Melodien zu entwickeln – und das entstandene Material anschließend in einem menschlichen, kreativen Prozess zu guten Musikstücken formt, darf in meinen Augen weiterhin als Artist gelten. Dessen Musik höre ich mir gerne an und lasse sie als vollwertiges künstlerisches Werk gelten. „Think Dubby Vol. 1 – 3“ gehören (für mich) dazu.
Insbesondere „Think Dubby, Vol. 3“ macht richtig Spaß. Es ist konzentrierter als vieles aus Piltons ausuferndem Katalog, es bleibt bei seiner Sache, und es klingt nach jemandem, der die Foundation nicht nur zitiert, sondern verstanden hat. Ein gutes Dub-Album. Mehr muss es nicht sein.

27 Antworten auf „Haris Pilton: Think Dubby, Vol. 3 (Tribute to King Tubby)“
Oh gosh
Ich fand die beiden anderen Alben besser. Aber daß ist auch gut.. Und wenn’s ki ist mir egal,es rockt.
„Wer per Prompt ein ganzes Album generiert, gehört verdammt. Das ist nichts anderes als KI-Slop, den ich nicht hören möchte.“
Wieso? Das wäre doch wieder genau die Falle, auf die man eigentlich nicht reinfallen solle: Entweder mag man das – oder eben nicht. Das kann sich ja nicht dadurch ändern, wenn die KI das komplette Album im Alleingang generiert hätte.
Im übrigen hört sich das schon gelegentlich ein wenig nach Suno an; in den neueren Modellen wurden etliche Kinderkrankheiten beseitigt und außerdem kann man die einzelnen Spuren auch direkt dort nachbearbeiten, soweit ich informiert bin.
Es ist in der Tat so, daß eine KI auch durchaus den _Sound_ von damals replizieren kann – auch per Prompt -, sofern er jemals im Modell gelandet ist, und das ist er mit Sicherheit.
Es gibt tatsächlich hier und da ein paar Vocal-Phrases (zB im letzten Track bei ca 2:26).
Ansonsten: Ganz nett soweit, haut mich nicht vom Hocker. Aber ok: den 70er Jahre Dub halte ich eh nur für begrenzt interessant.
Endlich mal ein normales Feedback!
just like your comment *oh gosh* above
Mein Kommentar zu dem Album habe ich ja schon im Radar abgegeben.
Jetzt in der Rezension und in den Komentaren finde ich mich in drei bis vier Punkten wieder. Zum einen finde ich auch, „die Instrumente klingen schrammelig“. Was aber wohl so gewollt und darüber hinaus auch gelungen ist. Dazu fand ich die beiden Vorgängeralben ebenfalls etwas besser. Nur etwas, denn Vol.3 ist auch gut. Und „den 70er jahre Dub halte ich ebenfalls nur für begrenzt interessant.“ Dennoch gab es sehr viele Ausnahmen, die die Regel mal wieder bestätigten und bestätigen. Eigentlich ist das auch heute noch so. Nicht alles, was irgendwie nach Dub klingt verzaubert mich aber in jedem noch so banalen Dub, steckt immer noch ein kleines bisschen Magie für mich drin.
Ich weiß nicht, ob es an meiner „Prägung“ liegt aber ich bin es einfach von Anfang an gewöhnt, dass meine Lieblingsmusik und Musik im Allgemeinen von Menschen „generiert wurde. Ein Bass wird von einem Bassisten mit starken Fingern gezupft und die Drums werden von talentierten Drummern bedient. Und auch hinter allen anderen Instrumenten standen gut ausgebildete Musiker. Musik wurde von Menschen für Menschen gemacht. Drumcomputer und Basslines vom Keyboard, waren oberflächlich betrachtet sowas wie technischer Fortschritt. Für mich war es schon ein Bisschen so, wie Schokolade ohne Kakao. Dann fing man an, alle Instrumente vom Computer erzeugen zu lassen. Techno und Techno-Dub kam auf. Auch da, muss ich nicht wegrennen und gelegentlich höre ich das sogar ganz gern. Wie soll ich das besser beschreiben als mit der aktuellen politischen Situation ?! Wenn Musik jetzt obendrein auch noch komplett von KI generiert wird, ohne dass ein Mensch bzw. ein Musiker da etwas zu beigetragen hat, dann ist das für mich ein bisschen so, als ob die musik von der afd eingespielt wurde. Ich schreibe das hier so, damit deutlich wird, auf welchem Niveau ich ki-mucke einordne. Für mich ist das einfach unmoralisch und ethisch unter der Gürtellinie. Egal, wie gut das klingt oder sich vielleicht sogar gut anfühlt. Ich persönlich möchte keine Musik hören oder gar unterstützen, die eine Rechenmaschine von Menschen geklaut hat, und letztlich nach einem vorgegebenen Schema lediglich neu zusammensetzt. Wie man oben lesen kann, ist das anderen Menschen völlig egal. Das muss ich genauso akzeptieren, wie diverse Wahlergebnisse. Aber hey, bitte nicht faslch verstehen ! Ich möchte ganz klar zwischen Ki -Akzepteuren und faschismuswählern unterscheiden. Schließlich ist es schon ein kleines Verbrechen, Musik mit Politik zu vergleichen. Aber ich weiß mir des öfteren nicht anders zu helfen, um die Dinge auf den Punkt zu bekommen. Ich mag nicht nur die Dubs von Haris Pilton, sondern auch diverse andere Musik von ihm und seinen Kollegen. Haris Pilton hat Power in seiner Musik. Das ist kein „Dahingeplätschere“. Die Muisk ist voller Upliftment und gibt mentale Kraft. „Ich sags´ wie es ist“ ;-)
Ich finde es aber aufgrund meiner Prägung schon immer schade, dass es für gute Musiker anscheinend möglich ist, ein ganzes Album, musikalisch hochwertiger zu produzieren als so manche 10-Köpfige Band. Da ist es mir dann letztenendes auch wieder nur wichtig, „was hinten rauskommt“.
Es ist möglich, bzw. sogar mir bekannt, dass man inzwischen, Ki-generierte Instrumente auf diversen Spuren einzeln speichern kann und diese dann mit den diversen Kanälen und Soundeffekten mit dem Mischpult ganz individuell neu zusammsetzen kann. Und ja, ich höre viele bis hier hin lachen, auf welch einfache Weise ich die technischen Fähigkeiten in der heutigen Zeit, für mich zusammengefasst habe. Mich interessiert diese technik nicht. Mich interessiert auch nicht, wie diese technik funktioniert. Ich bin der Meinung, dass diese technik keinen Fortschritt für die Menschheit bringen wird. Jedenfalls nicht den Fortschritt, der für die Menschheit wichtig wäre. Ein humanes Zusammenleben zwischen allen Völkern dieser Erde. Kein K(r)ampf zwischen Arm und Reich ! Und Vernunft vor Profit ! Wie „schlau“ wollen wir denn noch werden ? Oder werden wir denn überhaupt „schlauer“, wenn wir jeden kleinen Scheiß die KI fragen. Wird das Leben lebenswerter, wenn wir uns, mit Musik und Kunst von Einsen und Nullen,
einlullen. Kann eine KI uns den richtigen Weg in die Zukunft zeigen ? Woher soll sie das können, wenn sie doch nur aus all unseren Fehlern aus der Vergangenheit „lernen“ kann ?! Irgendwann wird es höchstwahrscheinlich, dass all unsere Fragen durch die Funktion der Algorithmen in einer KI nur noch mit „42“ beantwortet werden. Dann gibt es keine ein oder zwei Dutzend Peitschenhiebe mehr, für ungehorsame, selbständig denkende Menschen, sondern immer gleich 42.
„In the Future ! It a go terrible ! In The Future It A Go Horrible“ …….. obwohl ich schon sehr lange von den Rastas darüber informiert werde, kann ich mich mit dem Gedanken nur sehr ungern anfreunden.
Gibt es noch eine Rettung ?
42 ……………………….. lemmi
Bei deinen umfangreichen Kommentaren denke ich immer, im Grunde willst du dich hier als Reviewer bewerben.
Etliche Punkte halte ich für valide, einige nicht .. oder du ziehst aus validen Punkten invalide Schlußfolgerungen.
„Ich weiß nicht, ob es an meiner „Prägung“ liegt aber ich bin es einfach von Anfang an gewöhnt, dass meine Lieblingsmusik und Musik im Allgemeinen von Menschen „generiert wurde.[..]“.
Im Ernst kannst du mir nicht erzählen, daß das überhaupt jemals wirklich maßgeblich war, denn a) man wußte es eben nicht, wer da spielte, und b) viele Musiker sind Autodidakten und haben einfach eine Leidenschaft für eben „ihr“ Instrument, von „ausgebildet“ kann da auch nicht die Rede sein. Bei Musik handelt es sich ja nicht um ein Handwerk, in dem man eine maßgebliche Arbeit abliefert, sondern um „Freestyle“, wo der „Pfusch“ tatsächlich zu interessanten Ergebnissen führen kann. Ich beziehe mich zB auf „Y“ von The Pop Group, von der Mark Stewart (RIP) später erzählte, daß sie eigentlich wie Jimmy Castor Bunch und Undisputed Truth klingen wollten, aber nie wußten, wie man das macht, und außerdem hatten sie ja schon mal eine Punk-Band. Die späteren Zuweisungen von Journalisten (erinnert an Captain Beefheart) hatte er gehasst, weil er Beefheart nicht ausstehen konnte.
Lange Rede, gar kein Sinn: Wer oder was das wie gemacht hat, war in den meisten Fällen völlig sekundär. Warum das nun plötzlich eine Rolle spielen sollte, den Punkt sehe ich nicht wirklich…
„Drumcomputer und Basslines vom Keyboard, waren oberflächlich betrachtet sowas wie technischer Fortschritt.“
Selbstverständlich. Aber es ergaben sich daraus auch völlig neue Möglichkeiten, Musik zu erzeugen, die es vorher so nicht gab.
„Dann fing man an, alle Instrumente vom Computer erzeugen zu lassen.“
Das ist aber u.a. auch eine rein ökonomische Frage. Es ist doch idiotisch, sich eine Streicher-Sektion zu mieten, wenn man das Ganze schneller, billiger und stressfreier per Keyboard machen kann.
„Wenn Musik jetzt obendrein auch noch komplett von KI generiert wird, ohne dass ein Mensch bzw. ein Musiker da etwas zu beigetragen hat“
Aber das stimmt ja so nicht, zumindest zZ. Erst einmal haben Generationen von Musikern dazu beigetragen, eine Datenbasis erzeugen zu können und zwotens macht eine KI das nicht „einfach so“. Einer KI fehlt die Motivation; sie hat nicht das Bedürfnis, irgendeine Musik zu machen, sie kann auch ewig einfach nur idle laufen, ohne sich zu langweilen.
„Für mich ist das einfach unmoralisch und ethisch unter der Gürtellinie.“
Das ist einfach Quatsch; ein Argument, das auch angebracht wurde, als die ersten Tonfilme aufkamen, oder die erste Drum-Machine, die an einer Wurlitzer-Orgel für den Takt sorgte.
„Ich persönlich möchte keine Musik hören oder gar unterstützen, die eine Rechenmaschine von Menschen geklaut hat, und letztlich nach einem vorgegebenen Schema lediglich neu zusammensetzt.“
KIs „klauen“ nichts. Das ist doch im Grunde nichts weiter als die alte Sampling-Diskussion. Wenn man ein Brot klaut, dann ist es weg, aber digitale Inhalte lassen sich beliebig kopieren, da wird ja nichts wirklich „geklaut“.
„Haris Pilton hat Power in seiner Musik. Das ist kein „Dahingeplätschere“. Die Muisk ist voller Upliftment und gibt mentale Kraft. „Ich sags´ wie es ist“ ;-)“
Wenn du das so empfindest, bitte sehr. Aber wie verträgt sich das nun mit deiner o.g. Meinung, daß du KI-Musik schon prinzipiell ablehnst?
Und doch: Ich denke, Pilton’s Dub verhält sich zu Dub wie Kenny G zum 72er Miles Davis: Leichte Musik zum Überhören oder Laufenlassen, wenig originäre Energie, kaum Konfliktpotenzial. Und Kenny G hatte ja auch oft gute Grooves, vor allem im Intro, aber dann dödelt es so gefällig vor sich hin.
„Ich bin der Meinung, dass diese technik keinen Fortschritt für die Menschheit bringen wird. Jedenfalls nicht den Fortschritt, der für die Menschheit wichtig wäre.“
Doch, KI ist sogar ein ganz entscheidender Fortschritt, aber man steht da grob gesagt trotz enormer, fast täglicher Neuerungen vergleichsweise am Anfang.
„Oder werden wir denn überhaupt „schlauer“, wenn wir jeden kleinen Scheiß die KI fragen.“
Das ist in der Tat ein interessantes Issue, aber das vor allem die Frage der (persönlichen) Kultur.
Den Rest deines Vortrags schenke ich mir mal, weil das nun wirklich zu weit weg führt.
ach, noch eins: Schau dir mal die Cover der hier vorgestellten Dub-Releases an: Ich sage dir, daß mindestens 90% KI-generiert sind.
„Ja hallo erst mal“
Ehrlich gesagt warte ich schon seit meinem ersten Kommentar hier, dass mir mal jemand sowas wie „Kontra“ gibt. Am Anfang und auch hin und wieder zwischendurch, bekam ich sehr gute „Feedbacks“ und man ermutigte mich weiter zu machen und blos nicht aufzuhören. Also bin ich immer noch hier.
Nun, vielleicht hast du hier insgesamt noch nicht so viel gelesen und so oft schreibe ich das ja hier auch gar nicht hin. Fakt ist aber, dass ich es mehr als einmal geschrieben habe, dass ich auf gar keinen Fall Rezensionen schreiben möchte. Das erfordert eine Ernsthaftigkeit, die mir nicht in die Wiege gelegt wurde. Ich bilde mir zumindest ein, dass ich hier ledigleich „Fantalk“ veranstalte. Manchmal extra ein wenig provokant und ebenfalls oft „weit aus dem Fenster gelehnt“. Bisher kam so gut wie kein Kontra und auch sonst hat eigentlich niemand geschrieben, „das sehe ich aber anders lemmi !“ Deshalb freue ich mich eigentlich sehr über deinen Kommentar.
Schließlich gibt es mir „neues Futter“, mit meinem „Fantalk“ fortzufahren und oder auch ein wenig Selbstreflktion zu betreiben.
An meiner „Prägung“ kann ich nix „falsches“ oder gar Kritikwürdiges finden. Es war schlicht so, dass Musik von Musikern eingspielt wurde und ob man die fast alle kannte. Die Krönung war dann, wenn man sie auch noch Live and Direct im Konzert bei ihrer Kunst erleben durfte ! Heute gibt es oft nur den DJ, der seine Konserven auflegt und so tut, als ob er ganz wichtige Knöpfe an seiner Konsole bedient. Autodidakten sind meiner Meinung nach auch mehr oder weniger gut ausgebildet. Nur halt von sich selbst. Übung macht den Meister ! Und nicht nur ich, schreibe bei Musik des öfteren, dass die Musik „handwerklich gut gespielt ist“. Dennoch ist das auch für mich nicht maßgeblich. Eine perfekt ausgebildete JazzBand, kann sich wesentlich schlimmer anhören und anfühlen als eine durchschnittliche Reggaeband. Und mal ehrlich, wenn man z.B. die ersten Scheiben von Black Uhuru kennt und jedesmal beim Hören zu „einem gläubigen Rasta wird“, dann ist es doch wohl super, wen man die Jungs und das Mädel auch mal Live and Direct erleben darf. Ich habe das Gefühl, dass ich bald sagen muss, ich gehe heute aufs Konzert von einer KI. Vielleicht wird ne Band dann per Hologramm oder sowas ähnliches auf die Bühne projeziert. Ich kann da nix machen. Für mich fühlt sich das nicht echt an. Nicht nur einmal in meinem Leben durfte ich z.B. Sly and Robbie Live and Direct auf der Bühne erleben. Es war jedesmal wie eine musikalische Bergpredigt für mich. Über Style Scott und das Dub Syndicate, fange ich jetzt erst gar nicht an zu schwärmen, sonst werde ich bis zum Wochenende nicht fertig. ( Übertreibungen gehören zu meinem Duktus o.s.ä. ).
Drumcomputer, Pseudobass und künstliche Streicher. Da kann ich noch einen druntersetzen. Bläser vom Keyboard ! ( Augenblick, ich muss mal kurz an meine Werkeugkiste, um den Hammer zu holen, mit dem ich meine Fußnägel wieder festklopfen kann ). Bläser vom Compoter klingen grauenhaft und sehr ökonomisch aber eben auch sehr billig. Für meine Ohren wohlgemerkt ! Und ein Streichorchester ist auch nicht wirklich durch ein Keyboard zu ersetzen. Ich weiß ja selbst am besten, wie das ist. Manchmal schreibt man etwas schnell hin, damit man auch mal fertg wird.
Ein Streichorchester oder eine Sektion zu mieten ist mit sicherheit nicht „idiotisch“. Wohlgemerkt wenn man es sich leisten kann und Musik nicht nur als ein möglichst ökonomisches Produkt sieht. Da sind dann nämlich auch die menschlichen Musiker generell ein lästiger Produktionsfaktor, wie es in der Betreibswirtschaftslehre heißen würde, wenn ich mich nicht irre. Aber was ich von „BWL-ern“ und deren ökonomischen „Ansichten“ halte, schreibe ich vielleicht ein anderes mal.
Mag sein, dass ich das falsch sehe aber ich denke, dass es für Kunst, egal ob Musik, Bilder, oder sonstwas, nicht gut ist, wenn man von vornherein damit Geld verdienen will oder gar muss. Dann produziert man eher das, was man denkt, was die Leute haben wollen. Das kommt dann nicht mehr so ganz von innen aus der Seele des Künstlers. Und eine KI hat keine Seele, deshalb lehne ich sie zumindest im Bereich meiner Lieblingsmusik ab. Meine Entscheidung ! Bei Schlagermusik oder auch bei Punk und Heavy Metal und ganz besonders bei Bildern und auch bei „Covern“ ist mir das schnurzpiepegal. Ja, und wo besteht da für mich eigentlich der Unterschied ? Ja, da muss ich wirklich etwas nachdenken, um das irgendwie auf den Punkt zu bringen ……
Es liegt wahrscheinlich an meiner eigenen Seele. Die wird von Musik bzw. von Reggae und Dub ganz intensiv gestreichelt und manchmal auch etwas fester massiert. Ansonsten bin ich ein Kunstbanause ! Und wenn mir ein Cover gut gefällt, dann freut mich das sehr aber ich würde mir das Vinyl auch in der weißen Hülle holen, wenn es das nicht anders gibt.
Ich kann auch damit leben, dass meine Wahrnehmung von KI „Quatsch“ ist. Aber der Vergleich mit dem Tonfilm hinkt – aus meiner Sicht – doch sehr. Für mich ist der Tonfilm und später auch der Farbfilm eine klare Verbesserung des Ergebnisses. Während eine KI zumindest in meiner
( unsrerer ) Lieblingsmusik ja keine Verbesserung bringt. Sie erlaubt es lediglich die „Sache“ billiger zu produzieren. Wie wir aber alle schon mehr oder weniger eingeräumt haben, können wir das Ergebnis nicht stichfest als KI – generiert erkennen. Wenn das Ergebnis jedoch besser wäre, müsste man das aber doch wohl klar unterscheiden können. Ich jedenfalls höre und sehe einen klaren Unterschied und eine exorbitante Verbesserung von Farb – und Tonfilm gegenüber diesen uralten Schinken, die man vorher gemacht hat.
Ich interpretiere dich so, dass du auch kein Fan von Haris Pilton bist und wohl auch nicht mehr werden wirst. No Problem ! Aber was soll ich gegen ihn haben ? Erstens hört sich seine Musik für mich nicht nach KI an. Und dazu ist sie mir viel zu spannend und ich fühle mich gut bis sehr gut dabei. Ich bin sogar oft fasziniert ! Und ganz obendrein hat er mir seinen Produktionsprozess per Video privat zugesendet. Er ist zurecht müde und gelangweilt von nichtsnutzigen und billigen „Kommentaren“ die über ein
„oh gosh“ o.s.ä. nicht hinausgehen. Außerdem hat er seinen Produktionsprozess auch hier im DubBlog schon per Video kundgetan. Und ja, auch mein liebster Zauberer Adrian Sherwood hat sich schon dazu bekannt, KI in gewisser weise zu nutzen. Aber solange ich seine Handschrift ( bzw. sein Handwerk (!) „herauslesen“ kann, bin ich bereit das zu akzeptieren. Ich weiß wie gesagt nicht, wie Ki funktioniert aber solange es im übetragenen Sinne zu meiner Arbeit, nur Schrauben auf die benötigte Länge kürzt, bin auch ich bereit, diese lästige Arbeit von KI übernehmen zu lassen, da sie meine Kreativität in meiner üblichen Arbeit in keinster weise schmälert oder sonstwie beeinflusst. Und wenn Ki nun bei der Produktion von Musik die Rauschunterdrückung oder was weiß ich übernimmt, dann meinetwegen. Hauptsache Adrian Sherwood oder Haris Pilton schraubt an den „Nippeln“ für die Effekte. Und ist auch sonst für das Arrangement der Musik hauptverantwortlich. Soweit ich weiß kommen die BassLines immer noch von Doug Wimbish ! Nicht nur handgespielt sondern auch aus dem tiefsten inneren seine Seele, wenn ich mich nicht irre. Naja, auch jetzt habe ich schon die ganze Zeit wieder Zeitnot. So kann es also sein, dass ich so Manches wieder nicht so ausformuliert habe, wie ich es selbst auch lieber gehabt hätte. Aber hey, ich mach hier nur FanTalk, sonst nix ;-)
Es ist noch kein Rasta vom Himmel gefallen ………………. lemmi
Hallo,
ja, zur Kenntnis genommen.
Ich möchte gar nicht jeden einzelnen Schlenker ausdiskutieren, ansonsten würden die Kommentare irgendwann länger als die Reviews werden.
Ein paar Punkte würde ich dennoch noch einmal aufgreifen wollen:
zB das mit dem Übergang vom Stumm- zum Tonfilm (_nicht_ vom SW- zum Farbfilm), denn du sagtest vorher was von „unmoralisch und ethisch unter der Gürtellinie“ – und genau das war auch das Argument seinerzeit. Das lang nicht an der technischen Verbesserung, sondern einfach daran, daß es in Kinos vorher kleine Orchester gab, die den Film begleiteten, und deren Musiker waren praktisch um ihren Job gebracht. Auf der Gegenseite konnten die Eintrittspreise gesenkt werden, was natürlich eine Art „Demokratisierung“ dieser Kulturstätten nach sich zog – viel mehr Leute konnten sich nun den Kinobesuch leisten. Und diese Art der technischen Möglichkeiten zieht sich ja überall, schlichtweg durch alles. Hätte man immer „moralisch und ethisch“ gehandelt, dann würden wir heute noch unsere Excel-Tabellen in Steinplatten hauen (lassen).
Natürlich ist das Ersetzen eines Streich-Orchesters durch ein Keyboard nicht nur unbedingt eine „billigere“ Lösung, ökonomischer ist sie auf jeden Fall. Solange es nur um die Musik geht, spielt es auch gar keine Rolle, und auch hier fand also eine „Demokratisierung“ statt. Hat dann die Musik einen Erfolg, daß ein Streichorchester tatsächlich wieder im Budget ist, dann kann man durchaus tun, zB haben Portishead tatsächlich bei Live-Konzerten eines gehabt, und nicht nur schnöde Isaac-Hayes-Samples.
Dann das mit der „Seele“: Ich sage dir, das ist reine Einbildung. Zur Argumentation ziehe ich immer folgendes Beispiel heran:
Du hast a) eine CD-Kopie von „Dark Side Of The Moon“ und b) ein komplett KI-generiertes, bitgenaues „Dark Side Of The Moon“ (und mit „KI-generiert“ und „bitgenau“ meine ich nicht einfach eine Kopie, sondern daß die KI das Werk tatsächlich _generiert_ haben soll. Das ist zwar extremst unwahrscheinlich, d.h. kleiner als 6 Richtige mit Zusatzzahl über 52 Ziehungen, dennoch im Bereich des Möglichen).
Prinzipbedingt kannst du anhand des Resultates nicht unterscheiden, was was ist, und man könnte dir das eine als das andere verkaufen.
Oder, anderes Beispiel: Was genau hat an Kraftwerk’s „Roboter“ eigentlich „Seele“, wenn sie doch eigentlich versuchten, so mechanisch und künstlich zu klingen wie nur irgend möglich, während meinetwegen ein KI-generiertes, an Aretha Franklin orientiertes Werk das dann nicht haben soll. „Seele“ ist kein objektivierbares Kriterium, es ist einfach nur eine Erzählung, die man glauben kann, aber nicht muß.
Wenn man also seine KI-Musik an den Mann bringen will, muß man zZ eben eher lügen als die Wahrheit sagen, und imho könnte das genau das sein, was der Herr Pilton tut. Und die Idee ist ja spätestens seit Milli Vanilli keine neue, und sie ist halt auch erschwinglicher geworden.
Marco Werner ist auf seinem youtube-Kanal schon einmal der Sache näher nachgegangen (du findest es auf yt unter „was ist musik light breaking“).
Gut, noch ein paar Worte zu Sherwood und On-U. In der Tat bin ich damals über das 1.Album der New Age Steppers erst so richtig auf Dub aufmerksam geworden. Demgegenüber wirkten natürlich etliche 70er Jahre (jamaikanische) Produktionen eher etwas dröge, und irgendwie gab es sowas auch nicht in den Record-Shops meiner Heimatstadt.
On-U hatte seine beste Zeit zwischen ca 1980 und 1988, und mit dem Gang von Tackhead zur EMI, um dann da ein eher herkömmliches Album abzuliefern, das gnadenlos gefloppt ist, war es weitgehend vorbei damit.
Gruß, h
„Hätte man immer „moralisch und ethisch“ gehandelt, dann würden wir heute noch unsere Excel-Tabellen in Steinplatten hauen (lassen).“
Mir klingt dieser ganze Satz zu sehr nach eiskalter BP – philosophie.
„Scheiß auf Ethik und Moral ! Hauptsache der Provit stimmt !“ Oder eben, „Hauptsache Fortschritt“ egal ob das gut oder schlecht für Flora, Mensch und Fauna ist.
Ich würde lieber immer noch excel-tabellen in Steinplatten hauen als im Sommer bei 30 °C einschlafen zu müssen. Und höchstwahrscheinlich würde das Süßwasser zum Trinken auch noch mehr als 1000 Jahre länger reichen. Und genauso wie beim Stummfilm, werden durch immer mehr Einsatz von KI auch sämtliche Musiker von heute und noch mehr in der Zukunft, überflüssig gemacht. Musik mit Ki zu generieren mag im Interesse von „succerberg“ und steamingdiensten liegen die ebenfalls dann wieder im Interesse von „succerberg“ und konsorten liegen, aber Musiker können eigentlich kein interesse an so einem Schmarren haben. Das muss jetzt nicht unbedingt ein unumstößlicher Fakt sein, ist aber eine Version von mir, die ich durchaus für wahrscheinlicher halte, als das eine KI ohne die Hilfe von Pink Floyd so eine geniale Musik machen könnte. Die Ki, kann ja noch nicht mal klauen, wie du selbst geschrieben hast. Das konnte ich schon mit 6 ! Ok, is Blödsinn aber den brauchte ich jetzt. Kommen wir also zu Kraftwerk ! Ich empfinde das so, dass wenn ein Musikstück „Wir sind die Roboter“ heißt, und man die technischen Möglichkeiten hat, so wie ein Roboter zu klingen, es ziemlich gut zum Inhalt der Aussage passt. Und ich habe meiner Meinung nach auch nix davon geschrieben, dass die von Musikern erzeugten Töne eine Seele haben, sondern dass die Töne aus dem inneren der Musiker kommen. Was den Gesang betrifft auf jeden Fall. Die übrigen Töne werden durch den Umweg über die Instrumente erzeugt, stammen aber dennoch von den Musikern selbst. Und ich gehe ganz fest davon aus, dass Musiker auch eine Seele haben. Die chefs von BP legen dahingehend nicht den geringsten Verdacht nahe, sowas wie eine Seele zu haben. Und succerberg sowie musk und all die anderen computernerds mit Inselbegabung aber ohne Seele oder menschliches Bewusstsein, was wir aus dem Reggae immer wieder mit dem Wort „Consciousness“ zu hören bekommen, wissen auch nicht wovon ich rede. Genauso wie so viele afd – wähler nicht wissen können und auch niemals kapieren werden, dass man um den Untergang zu verhindern, nicht den Untergang wählen darf. Aber nochmal kurz zur Seele als „objektivierbares Kriterium“. Da liegt ein großes Missverständnis vor, denn ich schreibe das alles einzig und allein aus meiner subjektiven Perspektive als Fan von Reggae und Dub ! Deshalb füge ich auch immer wieder mal sowas wie „meiner Meinung nach“ in meine Sätze mit ein.
Was du über On .U Sound schreibst, werde ich als On .U Sound Fan nicht kommentieren. Aber dieser Satz :
„Wenn man also seine KI-Musik an den Mann bringen will, muß man zZ eben eher lügen als die Wahrheit sagen, und imho könnte das genau das sein, was der Herr Pilton tut.“ Darüber müsstest du dich selbst mal reflektieren, ob das wirklich seriös ist, was du da schreibst.
Denn darin steckt eine Unterstellung, die du bisher in keinem einzigen Wort, geschweige denn Satz irgendwie belegen konntest. Oder habe ich das überlesen ? Vermutungen bringen mich in diesem Zusammenhang jedenfalls kein Stück weiter. Da sind die Videos, die ich von Haris Pilton habe, wesentlich überzeugender und ganz obendrein habe ich ja auch noch meine Wahrnehmung, die mich eher glauben lässt, dass Haris Pilton sehr gute Dubs produziert. Auch wenn du mir das nicht zutraust ….. Selbst wenn du schreibst, Haris Pilton „könnte eventuell lügen“ ist das für mich nicht ok, denn wir wissen doch, wie scheinheilg Rhetorik oft verwendet wird. Jedenfalls wirst du mich damit nicht überzeugen können.
So ! Und jetz gehts los !
Obwohl ich ganz fest davon ausgehe, dass das nun folgende absoluter Schwachsinn ist, schreibe ich es hier hin.
Mein Misstrauen gegenüber allem, was im Internet so stattfindet ist so groß, dass ich diese Möglichkeit zumindest im Kopf habe. Konzerte von Burning Spear und Bob Marley dienen einzig und allein dazu, auch Leute wie mich einzufangen, damit sie ihre scheiß werbung und ihre gehirnwäsche auch an mir ausprobieren können. Auch der DubBlog könnte theoretisch eine Finte von „succerberg“ sein, um mich einzufangen und um ein wenig mehr über meine Hirnaktivitäten zu erfahren. Alle Bekanntschaften, die ich hier und sonstwo im Netz gemacht habe, könnten Bestandteil des Netzes sein, in das ich eingewoben weden soll. Nur um mich zu melken !
Ok, Stop and return ! Gleichzeitig möchte ich mich bei allen entschuldigen, die sich jetzt von mir angesprochen fühlen. Ich glaube das ntürlich nicht wirklich und vor allem will ich es auch nicht glauben aber ich kann mir ja noch nicht mal zu 100 % sicher sein, dass ich nicht irgendwo wie so ein eingesponnendes Opfer einer Riesenspinne im Netz zappele, und die Bosse von BP und Konsorten mein Blut aussaugen oder eben aus meiner Kacke Energie erzeugen oder einfach nur Geld davon drucken, während ich glaube, mich hier über KI – Mist aufzuregen.
„Nix genaues weeß ma näd“ …………….. lemmi
Ich hab das überflogen, aber da erübrigt sich jede weitere Antwort. Das ist bestenfalls unfreiwillig komisch – mit irgendwelchen Realitäten hat das nur noch am Rande zu tun.
„„Wenn man also seine KI-Musik an den Mann bringen will, muß man zZ eben eher lügen als die Wahrheit sagen, und imho könnte das genau das sein, was der Herr Pilton tut.“ Darüber müsstest du dich selbst mal reflektieren, ob das wirklich seriös ist, was du da schreibst.“
Das ist sogar sehr seriös – ob er wirklich alles der KI überläßt oder nicht, kann ich weder be- noch widerlegen. Aber ernsthaft: Irgendwelche Videos als Beweismittel akzeptieren, in einer Zeit, wo man eben diese auch von einer KI erstellen lassen kann, und seien es nur DeepFakes oder gar anderweitig entliehene Videos, die ein wenig zurecht getrimmt wurden … ich weiß zufällig, daß es tatsächlich Leute gibt, die mehr in die Täuschung investieren als in das eigentliche Produkt.
„Aber ernsthaft: Irgendwelche Videos als Beweismittel akzeptieren ……. “
Yo das ist mir schon klar ! Deshalb habe ich das ja mit meiner eigenen Wahrnehmung ergänzt !
Aber selbst wenn das von mir „unseriös“ gewesen sein sollte,
macht das deine art und weise ja nicht im geringsten seriöser.
Und schon gar nicht „sehr seriös“ ! Das wäre in etwa so als ob ich sagen würde, ich bin gut, weil du schlecht bist !
„ich weiß zufällig, daß es tatsächlich Leute gibt, die mehr in die Täuschung investieren als in das eigentliche Produkt.“
Ja Mensch ! Willkommen im Club ! Das weiß ich schon seit über 45 Jahren !
Es gibt Konzerne, die investieren dafür Milliarden !
Bis Morgen ! …………….. lemmi
https://www.youtube.com/watch?v=SeTY0wYsXks
Ich weiß es nicht ! Aber soll das unsere Zukunft sein ?
Wieso sollte es? Irgendein Mainstream-Radio, das Mainstream-Artists zusammenmixt zu … weiterer Mainstream-Musik, die zB mich im Grunde null interessiert?
Du tust ja gerade so, als würde das alles andere wegschwemmen, als wenn es gar nicht vorhanden wäre.
Schade dass man es nicht mehr sehen bzw. hören kann !
Das Teil ist zumindest für mich nicht mehr verfügbar.
Daher bleibt das jetzt als Frage mal so im Raum.
hihihi:
„Dieses Video wurde aufgrund von Vertragspflichten gegenüber einem Musik-Lizenzgeber entfernt.“
https://www.youtube.com/watch?v=pkB__eAQIEE&list=RDpkB__eAQIEE&start_radio=1
Es gibt sehr viel von diesem Scheiß ! Auch wenn der Untertitel nur als Clickbate dienen soll, finde ich das nicht korrekt.
Ich sag ja nicht, daß das die einzige Möglichkeit für unsere Zukunft ist aber ich befürchte es wird ein Teil davon. Für mich ist Musik einfach zu wichtig. Ich nehme Musik und das was die Künstler damit vermitteln wollen sehr ernst. Das was da mit KI veranstaltet wird hat für mich keinen tieferen Sinn. Alles was dabei rauskommt taugt höchstens als Hintergrundbeschallung. Genau so hören ja die meisten Menschen Musik. Musik läuft nebenbei als Geräuschkulisse.
Der Inhalt und die Message ist dabei völig unwichtig. Und auch, wer oder was sich dahinter verbirgt.
Für Connaisseure ist das nix ……………. lemmi
Du scheinst richtig danach zu suchen, nach diesem Schrott. Das ist fast schlimmer als Stars on 45.
A Message To You Rudy. Als wenn Musik immer eine „Message“ hätte… The Medium is the Message.
Terry Riley hat auch keine „Message“, und wenn, welche soll das sein? Oder Musique Concrete als solche.
Oder „Pick Up The Pieces“ der Average White Band – welche Stücke soll man da aufnehmen? Bin ich die Putzfrau oder was?
Nee, da muss man nicht nach suchen !
Damit wird man immer mehr zugemüllt !
Es gibt sehr viele Menschen, denen das wirklich alles scheiß egal ist.
Is ja nicht zu ändern. Wer z.B. das Original von „Papillon“ nie gesehen hat, wird auch das Remake gut finden, obwohl das echt nur ein ganz billiger Abklatsch vom Original ist. „Eventuell auch schon eine KI – Version ….“
Yeah Mann ! I got the Message ! Das was du da aufzählst interessiert mich genauso wenig wie KI-Mucke ! Das kann von mir aus gern von KI übernommen werden. Ich glaube aber dass z.B. Terry Riley das ganz anders empfindet. Ki kann von mir aus überall angewendet werden. Und wenn man damit z.B. Tumore besser behandeln kann, dann her damit !
Reggae und Dub ist für mich was ganz anderes ! Reggae hat eine sehr starke Message und nicht nur Style Scott hat immer klargestellt, daß die gute Message von Reggae auch in den Instrumentals und nicht zuletzt mit den Dubs dazu vermittelt werden kann. Wer es fühlt, weiß es !
Rudeboy Shufflin´ ………………………. lemmi
Wenn du mit „Message“ halt etwas mehr wie soll man sagen „Transzendentes“ meinst, also jenseits von Worten, dann ok.
Das kann man ja auch meinetwegen bei Miles Davis finden oder zb Herbie Hancock’s „Sextant“.
Also ich werde damit nicht belästigt, in keinster Weise. Gelegentlich hab ich mal irgendwelche KI-Musik in den yt-Vorschlägen, aber wenn da nicht schon irgendeine Besonderheit voraussehbar ist, ignorier ich das eh.
Ja, es gibt viele, denen das echt scheißegal ist. Wenn ich ernstzunehmender Künstler wäre, würde ich diese Leute auch gar nicht ansprechen wollen. Wenn sie’s kaufen, ok, wenn nicht, auch gut. Was soll’s. Man kann es eh niemandem wirklich recht machen, also macht man sich das selbst recht.
Ist doch egal…
Bei mir ist es ganz simpel- ich hör mir den Kollegen nicht mehr an. In anderen Bereichen wäre ich eventuell offener für derartigen Habitus, in meiner heiligen Musiknische nicht.
„In anderen Bereichen wäre ich eventuell offener für derartigen Habitus, in meiner heiligen Musiknische nicht.“
Da sind wir uns in dem Punkt ja sogar völlig einig. Mir fehlen aber anscheinend Informationen zu dem „Habitus“ von Haris Pilton, die du ja anscheined haben musst. Vielleicht kannst du mich, bzw. uns ja noch besser darüber aufklären.
„The people have a right to know the truth“ ………….. lemmi
„The people have a right to know the truth“
„Das könnte die Leute verstören…“
Hey, das ist ja sogar mal ne lustige Antwort.
Gefällt mir ! ……………….. lemmi
Ich arbeite gerade an einem KI-Dub-Album namens „Wir verdubben unserer Oma ihr klein Häuschen“. Vorlage: Nichts, was du kennst.
Ok, dann schönes Wochenende und viel Spaß dabei ! …. lemmi