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Arky Starch: Bass It Up

Das erste, was mir an „Bass It Up“ (Roar Like a Bass), dem neuen Album von Arky Starch aufgefallen ist, war sein tighter Sound. Der Bassist aus Belgien scheint herausragende Mastering-Skills zu besitzen! Respekt. Doch dann sah ich, dass genau diesen Part niemand anderes verantwortet als Mr. Dubmatix. Doch der Super Dubber aus Toronto vergolden hier nur, was ohnehin schon ordentliche Substanz hat. Arky Starch hat ihm elf solide Dubs geliefert. Schön melodiöse Kompositionen, abwechslungsreich mit Samples angereichert, arrangiert und gemixt, alles sehr uplifting und gut gelaunt. Gut so.

Bewertung: 4 von 5.
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El Michels Affair meets Liam Bailey: Ekundayo Inversions (Instrumentals)

Es gibt Alben mit langer Vorgeschichte. „El Michels Affair meets Liam Bailey – Ekundayo Inversions (Instrumentals)“ (Big Crown Records) ist ein solches. Der Soul-Musiker Liam Bailey veröffentlichte Ende 2020 sein Debütalbum Ekundayo auf Big Crown Records. Im Sommer 2021 schnappte sich ein anderer Artist des Labels, El Michels Affair, die Bänder und produzierte mit „Ekundayo Inversions“ eine spannende Dub-Version des Albums. Nun folgt Kapitel 3: Die Ekundayo Inversions (Instrumentals). Es handelt sich also um die dritte Ausgabe der „Ekundayo“-Tracks, denn Grundlage sind sowohl Instrumentalversionen vom Ekundayo-Album, als auch vom Ekundayo Inversions-Album, jetzt allerdings als Instrumentalversionen. Vergleicht man alle drei Inkarnationen, so fällt auf, dass sich diese gar nicht so wesentlich voneinander unterscheiden. Das Original bleibt stets tonangebend – was aber alles andere als negativ ist, denn die Ekundayo-Produktionen sind einfach großartig. Kleine, innovative Meisterwerke im Niemandsland zwischen Retro-Geschrammel und Experiment, zwischen Reggae und Soul, zwischen Aha und Oh! Ich kann sie jedenfalls andauernd wieder mit viel Genuss hören. Solche Sounds blasen mir die Ohren frei, wenn sich dort zu viel Bass-Gewaber angesammelt hat. Und während im Reggae die Instrumentals meist die langweiligste Version sind, könnte sie in diesem Fall sogar die aufregendste sein.

Bewertung: 4.5 von 5.
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Five Star Review

Burning Spear: Original Living Dub Vol. 1

Hip Hip Hurray, what a happy Day. Burning Spear, the „Master of Roots“ is back. Sein letztes Studio-Album „Jah is real“ ist 2008 erschienen. Danach wurde es ziemlich ruhig um den „Master of Wailing“, denn er zog sich auf sein Altenteil zurück und ging „in Rente“. Endlich hat sich der 77-Jährige umentschieden und tourt wieder. So haben hoffentlich noch viele Menschen die Möglichkeit, ein Konzert von Burning Spear live zu erleben. Die meisten Konzerte, die ich mit Burning Spear gesehen habe, waren mystische Ereignisse. Live haben mich Burning Spear und seine virtuose Burning Band nie enttäuscht.
Aufgrund des freudigen Anlasses habe ich die letzten Tage damit verbracht, mir wieder einmal Burning Spears Werke – und für den Dubblog selbstverständlich bevorzugt die „Living Dubs“ – sehr aufmerksam anzuhören.
Burning Spear veröffentlichte 1978 auf Jamaika seine erste Eigenproduktion „Marcus‘ Children“. Von Island wurde die LP mit dem Titel „Social Living“ veröffentlicht und prompt von vielen als Roots-Meisterwerk gefeiert. Das Album zählt auch heute noch zu Recht zu den besten Reggae-Werken aus dieser Ära.
Kurz nach der Veröffentlichung von „Marcus‘ Children“ brachte Winston Rodney auf Jamaika „Living Dub Vol. 1“, gemixt von Silvan Morris, unter die Leute. Um diesen Original-Mix geht es auch bei der 2003 veröffentlichten „Burning Spear: Original Living Dub Vol. 1“ (Nocturne), die es tatsächlich noch bei den Streamingdiensten zu finden gibt. „Living Dub Volume 1“ in seiner Urfassung ist zweifelsfrei eine Spear‘sche Dub-Explosion. Die dargebotenen Riddims und Grooves sind die reinste Essenz hypnotischer Musik der Marke Burning Spear. Diese unglaublichen Dubs transzendieren den menschlichen Geist in die andere Dimension musikalischer Erfahrung. Da sind sie zu hören, diese unsterblichen Bass- und Drum-Rhythms, diese Echos und Reverbs, mit Spears Gesangsspur, die in den Mix ein- und ausgeblendet wird und vor allem dieser einzigartige Vibe, den nur Burning Spear bieten kann. „(Original) Living Dub Volume 1“ ist definitiv eines der Alben, welches ich auf die einsame Insel mitnähme. Lasst euch verzaubern and keep the Spear burning!

Kurze Anmerkung zur von Barry O’Hare remixten Version: Die 1992er „Living Dub Volume One“ hat eine etwas andere Titelliste als der Original-Mix und ausgerechnet der Rasta-Song „Irie Nyah Keith“ – mein Lieblingssong des Originalalbums – den Spear bereits im Studio One mit dem Titel „Zion Higher“ einsang – fehlt und wurde durch „Run Come Dub“ ersetzt. Außerdem finden wir auf der Veröffentlichung einen zusätzlichen Titel: „Hill Street Dub“. Ok, Sammler brauchen natürlich auch dieses bei Heartbeat erschienene, komplett neu abgemischte Album. Die O’Hare’sche Interpretation ist keineswegs schlecht, klingt aber, bedingt durch seine digitale Reinheit, schon anders. Deshalb werden Reggae Puristen eher „Original Living Dub Vol. 1“ den Vorzug geben.

Bewertung: 5 von 5.
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Addis Records Meets Umberto Echo: Riddimwise

Addis Records haben nichts mit Addis Pablo zu tun. Und deshalb auch nicht mit Dub. Vielmehr ist Addis Records ein alt gedientes Reggae-Label aus Genf, das inzwischen auf eine dreißigjährige Geschichte blickt. Beeindruckend – obwohl die Release-Liste angesichts dessen erstaunlich kurz ist. Aber egal, denn uns interessiert aktuell nur eine neue Veröffentlichung: Addis Records Meets Umberto Echo: „Riddimwise“ (Addis) – und das ist ein Dub-Album (oder wenigstens ein Instrumentalalbum). Die Rhythms sind vollständig digital – was sie auch nicht zu kaschieren versuchen. Allesamt klassische Reggae-Beats, zu denen auch Vocal-Versions existieren, die anderswo auf dem Label zu finden sind. Umberto Echo hat hier nicht als Remixer die Finger im Spiel, sondern ist Co-Produzent. Das erklärt vielleicht auch den crispen und satten Sound. Sehr harmonisch und hoch dynamisch. Gefällt mir gut. Ich könnte dem Album lediglich vorwerfen, dass es keinen erkennbaren Spannungsbogen und keine Ecken und Kanten hat. Also, dass genau das fehlt, worauf es bei guten Dub-Mixes eigentlich ankommt. Das liegt aber gewiss daran, dass „Riddimwise“ sich ehr als Versions-Compilation, statt als Dub-Album versteht.

Bewertung: 3.5 von 5.
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Mysticwood: The Mystic Way of Dub

Ein Album mit einem guten Cover hat bei mir auf jeden Fall schon mal einen dicken Pluspunkt. Denn ein gutes Cover ist Kennzeichen der Wertschätzung der Musik. Wer sich als Musiker nicht um gutes Coverdesign bemüht, scheint der Meinung zu sein, dass die eigene Musik dessen nicht wert ist. Natürlich kennen wir alle Gegenbeispiele aus der jamaikanischen Musikgeschichte. Aber wenn wir an die wirklich großen Werke denken, die die Trends und Moden überstanden haben, dann sind es meist Alben mit gutem Artwork. Ob „The Mystic Way of Dub“ von Mysticwood ein großes Werk wird, sei dahin gestellt, aber das Cover jedenfalls erfüllt die Voraussetzung. Und ich muss sagen: Die Musik gefällt mir auch. Sehr sogar. Hier klingt alles so, als sei der gute, alte 70er-Dub-Sound niemals vom Weg abgekommen und konsequent in die Jetztzeit weiterentwickelt worden. Das klassische Dub-Prinzip, reloaded. Soll heißen: volle Arrangements, schöne Basslines, klassische Dub-Techniken und Produktion auf analogem Equipment – jetzt aber mit voller Dynamik, super sauberem Bass-Sound und mit einem Schuss Steppers. Es handelt sich um eine schweizer Qualitätsproduktion von Charlie Mystic, 22 Jahre alt, Multiinstrumentalist und Dub-Fanatic aus Genf, dessen Studio in unmittelbarer Nachbarschaft von O.B.F. liegt. „The Mystic Way of Dub“ ist sein Debüt – bei dem es sich im Übrigen um ein Album mit acht Tracks, aber nur vier Rhythms handelt, denn jedes Stück gibt es gleich zwei mal zu hören: ein mal als dubbiges Instrumental und ein mal als ausgewachsener Dub. Das Presseinfo kommentiert treffend: „Strictly instrumental and dubwise, no compromise, no vocals, because there’s no need!“

Bewertung: 4 von 5.
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Muflon Dub Sound System: Moc

Blick nach Polen. Auch dort wird guter Dub produziert – wenn auch meist unter dem Radar. Da gibt es zum Beispiel Muflon Man, ein Tüftler und Produzent, der schon seit beinahe 20 Jahren Reggae und Dub komponiert. 2005 war er auf der damals tonangebenden Sampler-Serie „Roots of Dub Funk“ zu hören. Inzwischen ist er als Muflon Dub Sound System bei Dubophonic gelandet und hat dort mit „Moc“ (Dubophonic) ein schönes Showcase-Album veröffentlicht, das aus fünf Riddims besteht, die es jeweils in zwei Versionen zu hören gibt. Dennoch ist „Showcase“ hier eine etwas übertriebene Bezeichnung, denn auch die Vocal-Versionen sind ziemlich nah an Dub gebaut. Der – meist weibliche – Gesang erklingt eher sporadisch und schafft es kaum, sich gegen das Backing durchzusetzen. Nichtsdestotrotz erklingt hier manch schöne Melodie in Form christlich inspirierter polnisch gesungener Lyrics. Alles sehr entspannt, harmonisch, warm und uplifting mit pulsierenden Basslines, klassischen Dub-Effekten und einer maximal sauberen Produktion.

Bewertung: 3.5 von 5.
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King Size Dub 25

Sie lebt noch, die vielleicht älteste Dub-Compilation-Serie der Welt: „King Size Dub“ von Echo Beach. 1994 erschien „King Size Dub 1“ – damals auf der Höhe des Dub-Hypes in Zusammenarbeit mit dem Musikmagazin Spex veröffentlicht. Doch während Spex und Hype inzwischen das Zeitliche segnete, ist Echo Beach dem Thema Dub treu geblieben und zum wichtigsten Label dieses Genres (zumindest) im deutschsprachigen Raum aufgestiegen. Nun veröffentlicht Echo Beach „King Size Dub 25“. Jubiläum! Herzlichen Glückwunsch. Die 25. Ausgabe feiert das Label selbst selbst und richtet den Blick nach innen, auf die eigenen Artists, die sich hier zum Teil gegenseitig remixen. Deshalb findet sich auf Vol. 25 das Who is Who der Echo-Beach-Weggefährten, wie Dub Spencer & Trance Hill, Dubvisionist, Dubblestandart, Dubmatix, Seeed und viele andere. Schön auch zu hören, wie vielfältig das auf Echo Beach beheimatete Spektrum von Dub-Artists und deren Musik ist und wie doch alles harmonisch bestens zusammen passt. Wirklich eine epochale Serie, die hier einen runden Geburtstag feiert. Hoffen wir darauf, dass wir irgendwann King Size Dub 50 hören werden.

Bewertung: 4 von 5.
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Dub Vallila – Katakom Beat

Spoileralarm: 4,5 Sterne für ein sehr schönes, groovendes, Dub-geschwängertes Instrumental-Album, das sich seinen eigenen Weg zu uns gebannt hat aus – man lese und staune: aus Helsinki / Finnland. Warum auch nicht; Talente sind überall zu finden. Hier haben wir’s allerdings mit einer Anhäufung davon zu tun; Band und Dub Mixer ergänzen sich idealst:

Die Band nennt sich Dub Vallila und „Katakom Beat“ (Playground Music Oy) ihr gelungenes Debut-Album. Die Besetzung so simpel wie effektvoll: Klassischer Reggae-Hornsatz trifft auf ebensolche Band; allein der Einsatz einer Hang-Drum fällt etwas aus der Reihe. Aber warum nicht; die Hang wird in den feinen Arrangements ebenso passend wie unaufdringlich eingesetzt. Das Ganze funktioniert auch live sehr schön:

Letztlich gilt es noch, den Dub-Mixer vor den Vorhang zu zerren – ein gewisser Micho Dread, der den kongenialen Partner am Mixingboard gibt: Sehr schöne klassische wie moderne Effekte, die punktgenau passen aber niemals die Hauptrolle übernehmen. Wer seinen Stil mag, findet mehr davon auf „Dub by Studiored„.

Und das alles aus Finnland, wer hätte das gedacht. Man könnte jetzt spitzfindig sein und sich einen etwas wärmeren overall-Sound wünschen; aber der Rezensent will überraschenderweise mal nicht kleinlich sein und sich einfach nur an den Basslines, Bläsersätzen und Dub-Effekten erfreuen. Wird wohl sein Sommer-Soundtrack 2022!

Bewertung: 4.5 von 5.
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Ras I Mothep: Reconciliation

Dank der „City Squad“-Sampler wissen wir, dass in nahezu jedem französischen Kaff mindestens ein fulminantes Sound System residiert. Deshalb wunderte ich mich gar nicht, als ich auf das beeindruckende Album „Reconciliation“ (Subsquad) von Ras I Mothep stieß – das Werk eines Sound Systems aus Aix-en-Provence, einem geschichtsträchtigen Städtchen kleiner als Herne. Immerhin sind rund ein Drittel der Einwohner von Aix Studierende, (was vielleicht hilft zur erklären, warum Herne kein Sound System hat). Egal. „Reconciliation“ ist hier jedenfalls eine Empfehlung wert. Schon der Track nach dem Intro hat es in sich. Er beginnt verhalten, geradezu schüchtern. Eine Nanosekunde bevor man glaubt, hier passiere nichts mehr, setzt dann eine dermaßen fette Bassline ein, dass eine Nanosekunde später bereits unzweideutig klar ist, dass es sich hier um ein großes Album handelt. Ich weiß auch nicht, warum mich manche Steppers-Produktionen so flashen. Obwohl ich doch so ein feingeistiger Kunst-Connoisseur bin. Vielleicht bin ich ja schizophren, aber „Reconciliation“ holt mich wirklich ab. Ich liebe die Dynamik, den brutalen Kick, die simplen – meist orientalisch anmutenden – Melodien, den super deepen Bass und ich fahre voll ab auf die virtuosen Percussions. Was soll ich machen? Wenn ich der Musik (wie jetzt) aufmerksam zuhöre, dann merke ich, dass da nicht viel Kunstvolles dran ist, dass sich meine Freude an dem Album nicht im geringsten intellektuell rechtfertigen lässt. Aber ich stehe dazu! „Reconciliation“ kicks ass!

Bewertung: 4 von 5.
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Christos DC: Crisis 2.0 in Dub

Wo „I Grade“ drauf steht, ist Qualität drin – keine Frage: Bester Sound, Marke „sophisticated“. Siehe dazu die Rezension vom kürzlich erschienen Zion I Kings-Album „Future Oceans Echo„, das in erster Linie vom Konzept und nun ja, in zweiter Linie von den Riddims und den Effekten lebt. Wenn aber ersteres fehlt und zweites auch nicht das Gelbe vom Ei ist, dann hört sich das so an wie Christos DC’s neuer Dub Counterpart zu seinem „Crisis 2.0“ Album, das sich, no-na, „Crisis 2.0 in Dub“ (Honest Music) nennt – beides abgemischt von Laurent Alfred aka I Grade.

Um’s kurz zu machen: Hier steht „sophisticated“ für gepflegte Langeweile. Die Riddims plätschern ohne Spannungsbogen gepflegt dahin; es will sich mangels prägnanter Basslines kein Wiedererkennungswert einstellen. Selbes gilt für den Mix: Obwohl da nicht mit Effekten gegeizt wird, mag’s nicht recht zünden. Im Klangbild scheint alles mehr oder weniger gleich laut/leise zu sein, mutige Ausblendungen fehlen, akustische Gleichförmigkeit regiert, weniger wäre mehr. Eine Enttäuschung, da ist man von I Grade bessere Dubs gewohnt. Im Vergleich dazu schneidet das Vokal-Album „Crisis 2.0“ besser ab: Es ist Christos DC’s Stimme, die das Ganze zusammenhält und Orientierung bietet.

Das obige Beispiel mag nicht die eingängigste Melodieführung demonstrieren, ist aber, hands down, der beste Riddim des Albums. Und so kommt es letztlich, dass ich im vorliegendem Fall tatsächlich die Vokal-Tracks der Dub-Variante vorziehe, zumal auch dort Sound-Spielereien eingearbeitet wurden. Was zeigt: Manchmal hat man das Beste bereits abgeliefert und es Bedarf keiner weiteren Bearbeitung – und ja, man kann’s auch übertreiben mit der Perfektion.

Bewertung: 3.5 von 5.